Gerhard-Marcks-Haus

Das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen ist ein Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es zählt zu den national und international anerkannten Bildhauermuseen. Hier werden Sonderausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Bildhauerei gezeigt, die beweisen, dass Skulptur ein lebendiges Medium ist. Gegründet als eine „Einkünstlersammlung“ hat sich das Museum kontinuierlich weiterentwickelt.


Untergebracht wurde die Stiftung im Jahre 1969 in der ehemaligen Ostertorwache neben der Kunsthalle Bremen, die zu diesem Zweck von dem Architekten Bert Gielen umgebaut wurde. Museologische Überlegungen im heutigen Sinne spielten dabei eine geringe Rolle. Busch und Marcks waren der Meinung, dass Bildhauerei Tageslicht brauche. Personell wurde die Gerhard-Marcks-Stiftung an die Kunsthalle angebunden. Der Direktor Günter Busch war auch Direktor dieses Museums. Für die Betreuung der Sammlung wurde eine Kustodenstelle geschaffen. Mitte der 1980er-Jahre wurde das Museum unabhängig. Dr. Martina Rudloff leitete das Museum von 1971 bis 2000, fast 30 Jahre. Sie hat das Museum in diesen Jahren geprägt und kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Wir wollen Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen.

Das Ziel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums ist es, allen Besuchern den Zugang zur modernen und zeitgenössischen Bildhauerei zu erleichtern. Wir definieren diese Aufgabe für den Umgang mit unserem Publikum in drei Leitsätzen:

  1. Wir begeistern Besucher für Bildhauerei.
  2. Wir reden und schreiben verständlich und fundiert über Kunst.
  3. Wir schließen niemanden aus.

Wir verstehen unser Museum als einen Ort für besondere Erfahrungen. Wir wollen unseren Besuchern ein Ambiente bieten, in dem die Auseinandersetzung mit der Bildhauerei zu einem anregenden und angenehmen Erlebnis wird.

Öffnungszeiten

Dienstag – Sonntag 10-18 Uhr
Donnerstag 10-21 Uhr