Al-Etidal

Al-Etidal ist ein Modellprojekt der „Schura – Islamische Religionsgemeinschaft Bremen e.V.“ um religiös begründeten Extremismus, sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit durch zielgruppenorientierte Bildungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene entgegenzutreten.

Als Präventionsprojekt mit primärpräventiven Ansatz fokussieren wir uns durch diskursgebundene Aufklärung auf die Qualifizierung von Multiplikator_Innen und erproben durch Vernetzungsarbeit sozialraumgebundene Maßnahmen im Stadtteil Gröpelingen.

Den Jugendlichen soll dabei einerseits eine Plattform geboten werden, Phänomene wie Neo-Salafismus und Islamismus aus einer bekenntnisorientierten Perspektive analytisch zu dekonstruieren und ihre Religion gegenwartsbezogen zu reflektieren.

Zu diesem Zweck bieten wir unter anderem Workshops in Schulen, Moscheen, Institutionen oder Vereinen an, wo nicht nur Platz für eine Auseinandersetzung mit Themen des Extremismus ist, sondern auch Platz für Empowerment besteht.

Um die Bedürfnisse und Interessen unserer Zielgruppen besser kennenzulernen, haben wir in Bremen zudem ein „Dialoggremium“ mit dem Schwerpunkt „religiös begründetem Extremismus“ installiert. In diesem Gremium wollen wir Expertise, Erfahrung und Bedarfe Bremer Schlüsselpersonen zusammentragen und Strategien gegen eine Radikalisierung von jungen Menschen erarbeiten.

Das Gremium trifft sich einmal im Quartal, um das Projekt ideell zu begleiten und miteinander in den Dialog zu kommen. Um religiös begründeten Extremismus, sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit durch zielgruppenorientierte Bildungsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene entgegenzutreten.

Wer ist die Schura?

Mit 25 Moscheegemeinden und Vereinen unterschiedlicher Ethnien und Kulturen unter dem Dach der Schura Bremen agiert sie seit über zehn Jahren als Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft in Bremen. Die Schura versteht sich als Vertreter und Sprachrohr der muslimischen Gemeinschaft und möchte durch ihre Teilhabe die Gesellschaft positiv mitgestalten.

Für wen sind wir da?

Junge Menschen und Schlüsselpersonen, die in Kontakt mit jungen Menschen stehen. Jugendeinrichtungen wie Freizeitheime oder Sportvereine, Schulen, soziale Einrichtungen wie Stadtteilzentren und Bildungseinrichtungen, Eltern, Polizei, Kirchen, Moscheen etc.

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