Arbeitsgebiet Elementar- und Grundschulpädagogik (FB 12) Universität Bremen

Frühpädagogische Forschung ist in Bewegung. Das gesamte System der frühkindlichen Bildung und Erziehung verändert sich in rasantem Tempo. Krippenplätze werden politisch gefordert und finanziell grundgelegt. Bildungspläne für Kindergärten werden verabschiedet und praktisch erprobt. Universitäten, Fachhochschulen, Fachschulen und Kindergärten arbeiten an Reformansätzen zur Neugestaltung der frühkindlichen Bildung und Erziehung. Wenn aber das gesamte Feld der frühkindlichen Bildung in Bewegung geraten ist, dann helfen keine isolierten Reformen. Nur im pädagogisch orientierten und wissenschaftlich begleiteten Verbund von Entwicklung, Bildung und Praxis kann Professionalität im Bereich der frühkindlichen Bildung die Horizonte erreichen, die aktuell angedacht und künftig erwartet werden. Dieser Logik folgt das Engagement des Arbeitsgebietes Frühkindliche Bildung an der Universität Bremen.

Die Universität Bremen ist in diesem Verbund seit Jahren engagiert und profiliert. Dazu gehören Entwicklungen im Praxisfeld von Familie, Bildungseinrichtungen und Kommunen ebenso wie pädagogisch-didaktische Forschungen zur Entwicklung neuer Medien für Familien und Einrichtungen.

Die pädagogische Praxis der Kindergärten ist wie niemals zuvor gefordert, sich auf ebenso anspruchsvolle wie kostenträchtige Erwartungen einzustellen. Die gesamte bisherige Bildungs- und Erziehungsarbeit im vorschulischen Bereich wird überdacht. Bestehendes wie Neues werden dokumentiert, evaluiert und weiter entwickelt. Neue Netzwerke und Strukturen entstehen, um die Qualität der Krippen und Kindergärten als Lern- und Lebensorte für Kinder und ihre Familien weiter zu entwickeln.