Bremen-Pass

Der Bremen-Pass soll Bremerinnen und Bremern ermöglichen, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen – unabhängig davon, wie dick der Geldbeutel ist. Seit März 2015 ersetzt der Bremen-Pass Schritt für Schritt das Kulturticket („Grüne Karte“) und die Karte für das Bildungs- und Teilhabepaket („Blaue Karte“). Der Bremen-Pass hat, im Gegensatz zu den bisherigen Karten, ein praktisches Scheckkartenformat. „Blaue Karte“ und „Grüne Karte“ behalten bis zur Aushändigung des neuen Bremen-Passes ihre Gültigkeit.

Der Bremen-Pass ermöglicht beispielsweise ermäßigten Eintritt für Theatervorstellungen, Konzerte oder Museen, eine ermäßigte „Bib-Card“ der Stadtbibliothek, kostenfreie oder vergünstigte Angebote der Bremer VHS sowie die Möglichkeit, das vergünstigte StadtTicket bei der BSAG zu erwerben.

Kinder und Jugendlichen ermöglicht der Bremen-Pass beispielsweise kostenloses Mittagessen in KiTas oder Schulen , die Finanzierung von Schülerbeförderung oder Nachhilfeunterricht, die Bezuschussung von Tagesausflügen und mehrtägigen Fahrten in Kindertagesstätten und Schulen sowie die Förderung von Mitgliedschaften in Sportvereinen, dem Erlernen von Musikinstrumenten oder der Teilnahme an Freizeiten (bis 17 Jahre).

Wer bekommt den Bremen-Pass?

Den Bremen-Pass bekommen

  • LeistungsempfängerInnen der Grundsicherung für Arbeitssuchende (ALG II) nach Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II)
  • LeistungsempfängerInnen nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) – Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung
  • LeistungsempfängerInnen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)
  • BezieherInnen von Hilfe zum Lebensunterhalt im Rahmen der Kriegsopferfürsorge
  • EmpfängerInnen von Leistungen für Bildung und Teilhabe bei Bezug von Wohngeld und/oder Kinderzuschlag bis zum vollendeten 25. Lebensjahr (Personenkreis nach § 6b Bundeskindergeldgesetz)

Eine kompakte Darstellung der Dienstleistungen sowie die Gesetzestexte findet ihr zum Bildungs- und Teilhabepaket auf dieser Seite und zu Kulturangeboten auf dieser Seite.

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