Fachstelle Rechtsextremismus und Familie

Wenn die eigenen Kinder oder nahe Angehörige junge Menschen in die rechtsextreme Szene geraten, stehen die Familien meist ratlos und überfordert der Problematik entgegen. Insbesondere junge Menschen fühlen sich häufig von den Identifikationsangeboten der rechten Szene angesprochen. Für Eltern ist dieses Eintauchen in die Szene oft kaum aushaltbar: Sie wissen nicht, wie sie darauf reagieren sollen und vor allem, wo sie kompetente Hilfe bekommen.

Aber auch Fachkräfte in pädagogischen Settings sehen sich zunehmends mit rechtsextremen oder rechtspopulistischen Äußerungen und Akteur*innen konfrontiert. Sie wissen häufig nicht, wie adäquat reagiert werden kann. Die Fachstelle steht in diesem Zusammenhang für eine professionelle Begleitung zur Verfügung.

Was wir bieten:

  • Informationen,
  • Materialien,
  • Beratung,
  • Qualifizierung,
  • Weiterbildung,
  • Fachvorträge,
  • Unterstützung beim Aufbau regionaler Beratungsangebote und
  • Unterstützung bei der Institutionalisierung von Beratungsangeboten

Innerhalb der Fachstelle Rechtsextremismus und Familie haben betroffene Eltern und Angehörige, sowie Professionelle in den pädagogischen Feldern die Möglichkeit kompetente Beratung vor Ort zu erhalten.

Sprechen Sie uns gerne an, ihre Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Sie können uns eine Mail schreiben oder auch telefonisch erreichen. Falls Sie uns nicht direkt erreichen, rufen wir Sie gerne zurück.


Unser Beratungsangebot richtet sich an zwei Zielgruppen:

  1. Die Beratung richtet sich an Angehörige, die in ihrer Familie mit dem Thema Rechtsextremismus konfrontiert sind. Dies können beispielsweise die Kinder sein, die zur Zeit rechtsextreme und menschenfeindliche Orientierungen zeigen. Für Eltern ist das Eintauchen in rechte Erlebsniswelten meistens kaum auszuhalten und sie wissen häufig nicht, wie sie darauf reagieren sollen. In diesen Fällen bieten wir Ihnen Unterstützung.
  2. Weiterhin richtet sich unser Angebot an alle Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Kontext mit rechtsextremen Familien und ihren Kindern konfrontiert sind. Dies können beispielsweise Mitarbeiter*innen der Sozialen Dienste sein, die bei Hausbesuchen rechte Äußerungen vernehmen und sich nicht sicher sind, wie sie darauf reagieren können. Darüber hinaus kommt es auch immer wieder vor, dass Kinder in Kindertageseinrichtungen auffälliges Verhalten zeigen und Erzieher*innen damit überfordert sind.

In diesen Fällen stehen wir Ihnen mit unserer Expertise zur Verfügung und unterstützen sie gerne. Gegebenen Falls können wir Sie auch an regionale und lokale Strukturen weiterverweisen. Unter folgenden Kontaktdaten sind wir zu erreichen:


Kontakt

Lisa Hempel: Tel: 0421-330089-13 oder E-Mail: hempel@lidicehaus.de

Oliver Guth: Tel: 0421-330089-14 oder E-Mail: guth@lidicehaus.de

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