Medizinische Kinderschutzhotline

Die Medizinische Kinderschutzhotline richtet sich an medizinisches Fachpersonal, also an Ärztinnen und Ärzte (in Kliniken oder niedergelassen), Zahnärztinnen und Zahnärzte, niedergelassene (Kinder- und Jugendlichen-) Psychotherapeutinnen und -therapeuten, Pflegekräfte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste.

Die Hotline bietet bei Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch eine direkt verfügbare, kompetente, praxisnahe und kollegiale Beratung durch Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Hintergrundwissen in Kinderschutzfragen.

Zu welchen Fragen berät die Medizinische Kinderschutzhotline beispielsweise?

  • Welche Verletzungen oder Auffälligkeiten deuten auf eine Misshandlung, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch hin?
  • Was sind die gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Schweigepflicht und ärztliches Handeln?
  • Welche Schritte kann oder muss ich in einem Kinderschutzfall einleiten?
  • Was muss ich bei der Dokumentation eines Kinderschutzfalles beachten?
  • Wie spreche ich Begleitpersonen auf einen Misshandlungsverdacht an?
  • Wo gibt es Hilfe vor Ort?

Was kann die Medizinische Kinderschutzhotline nicht leisten?

  • Die Kinderschutzhotline richtet sich nicht an Betroffene, Angehörige und Fachkräfte anderer Berufsgruppen. Sie leistet keine Rechtsberatung.
  • Sie ergänzt die bestehenden Hilfestrukturen vor Ort, ersetzt diese aber nicht.
  • Die Verantwortlichkeit für den konkreten Kinderschutzfall bleibt beim Anrufenden.
  • Die Hotline kann nicht abschließend und eindeutig klären, ob im konkreten Fall tatsächlich eine Form von Misshandlung vorliegt.
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