Sozialpsychiatrischer Dienst im Behandlungszentrum Mitte

Die fünf Beratungsstellen des Sozialpsychiatrischen Dienstes für erwachsene psychisch kranke und suchtkranke Menschen sind seit dem 1.10.2003 in die regionalen psychiatrischen Behandlungszentren (BHZ) des Klinikum Bremen-Ost gGmbH unnd des Klinikum Bremen-Nord gGmbH integriert.
Durch die konsequente Regionalisierung der psychiatrischen Versorgung unter dem Leitbild „Persönliche Hilfen vor Ort“ und die Zusammenführung von Ressourcen bislang getrennter Institutionen soll die psychiatrische Versorgung weiter verbessert werden.

Mit der Ausgliederung des Sozialpsychiatrischen Dienstes sind die bisherigen Leistungen der Sozialpsychiatrischen Beratungsstellen nach dem Gesetz über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten (PsychKG) und dem Gesetz über den Öffentlichen Gesundheitsdienst im Lande Bremen (ÖGD) nicht entfallen. Es ändert sich jedoch die organisatorische Struktur: Die regionalen Sozialpsychiatrischen Beratungsstellen für erwachsene psychisch kranke und suchtkranke Menschen bilden gemeinsam mit den regionalen Institutsambulanzen und den stadteilbezogenen stationären und teilstationären Klinikbereichen neue regionale psychiatrische Behandlungszentren.


Zu den Angeboten des Sozialpsychiatrischen Dienstes in den Behandlungszentren gehören:

  • die Beratung psychisch kranker oder suchtkranker Menschen und ihrer Angehörigen
  • die Einleitung von Hilfen und Schutzmaßnahmen nach dem PsychKG,
  • die Fallführung und Hilfeplanung/Begutachtung bei Eingliederungshilfemaßnahmen wie Betreutes Wohnen und Heimwohnen.

Die Ziele der Integration Sozialpsychiatrischer Dienst und Klinik

  • Mehr ambulante Hilfen: Fortsetzung der Schwerpunktverlagerung der psychiatrischen Versorgung vom stationären in den ambulanten oder teilstationären Bereich (Stärkung der Institutsambulanz, Umwandlung stationärer Betten in akuttagesklinische Behandlungsplätze, Nutzung der Erfahrung des Sozialpsychiatrischen Dienstes im ambulanten Sektor, wohnortnahe Hilfen).
  • Personenbezogene Hilfen: In jeder Region wird ein weites Spektrum ambulanter, teilstationärer und stationärer Angebote organisatorisch zusammengefasst – als Voraussetzung für einen flexiblen Einsatz der Hilfen, der den jeweiligen Bedarf des Patienten im Sinne eines personenzentrierten Ansatzes zum Maßstab macht.
  • Personelle Kontinuität: Behandlungsbrüche und Behandlungsabbrüche sollen dadurch vermieden werden, dass jeweils ein Arzt/eine Ärztin und eine weitere therapeutische Bezugsperson zuständig bleiben, so oft und so lange die verschiedenen Leistungen des Behandlungszentrums in Anspruch genommen werden. Hilfen aus einer Hand und möglichst auch unter einem Dach sind das Ziel.

Die Behandlungszentren arbeiten stadtteilorientiert.

Die fünf Beratungsstellen des Sozialpsychiatrischen Dienstes für erwachsene psychisch kranke und suchtkranke Menschen sind in die regionalen psychiatrischen Behandlungszentren (BHZ) des Klinikum Bremen-Ost GmbH und des Klinikum Bremen-Nord GmbH integriert. Die Behandlungszentren arbeiten stadtteilorientiert.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag 8.30 – 17.00 Uhr

Um den hohen Bedarf an Behandlungen geflüchteter Menschen decken zu können, gibt es für die Bereiche Bremen –Mitte, -Süd, -West und –Ost eine zusätzliche Unterstützung durch zwei Psychologinnen, die sich auf die Beratung und Behandlung von Geflüchteten spezialisiert haben.

Werktags von 17:00 bis 21:00 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 8:30 bis 17:00 Uhr steht der Kriseninterventionsdienst (KID]) für Notfälle zur Verfügung: Telefon 0421 800582-33