Fachkräfte-Kita-Hotline gestartet

Unter 361 – 51571 gibt es Infos zu den Fachkräfteausbildungen für Erziehende und SPA

Wo kann ich meine Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher in Teilzeit absolvieren? Ist das überhaupt möglich? Welche Zugangsvoraussetzungen brauche ich für eine Ausbildung wenn ich Sozialpädagogischer Assistent oder Sozialpädagogischen Assistentin (SPA) werden möchte? Wie bewerbe ich mich für die praxisintegrierte Ausbildung (PiA)? Kann ich das notwendige Anerkennungsjahr auch in einer Schule machen und als Erziehende in einer Schule arbeiten?

Diese und weitere Fragen rund um die Ausbildung oder Weiterbildung zur Erzieherin bzw. zum Erzieher sowie SPA werden jetzt von einer kompetenten Expertin an der Fachkräfte-Kita-Hotline der Senatorin für Kinder und Bildung beantwortet.

Geschaltet ist die Fachkräfte-Kita- Hotline (0421/361-51571) ab sofort bis zum 12.Juli 2019, montags von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags und mittwochs, 9 bis 11 Uhr.

„Wir müssen noch viel tun, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und unter anderem möglichst viele Bewerber und Bewerberinnen in die Ausbildung oder Weiterbildung zu bekommen, um die Stellen in Kitas und auch in Schulen besetzen zu können. Deshalb gehört dieses zu den wichtigsten Handlungsfeldern zur Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes in Bremen und den damit verbundenen folgenden Schritten“, sagt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung.

  • Ab dem Kita-Jahr 2020/21 soll neben den bestehenden Aus- und Weiterbildungsformaten ein neues bezahltes und gegebenenfalls praxisintegriertes Ausbildungsformat (auf Basis der aus dem Modellversuch PiA gewonnenen Erkenntnisse) mit voraussichtlich bis zu neun Klassenverbänden je Schuljahr im Land Bremen umgesetzt werden. Ziel ist es, in den nächsten Jahren schrittweise zu einer vergüteten Regelausbildung zu kommen.
  • Außerdem soll die berufsbegleitende Weiterbildung zum Erzieher/zur Erzieherin für Personen, die bereits eine sozialpädagogische Erstausbildung besitzen, deutlich ausgeweitet werden.
  • Um auch hier neue Zielgruppen zu gewinnen, soll nach Abschluss der kostenpflichtigen Weiterbildung eine „Abschlussprämie“ im Umfang des Schulgeldes von rund 4.000 Euro gezahlt werden. Mit diesen Maßnahmen sollen ab 2020 zusätzlich bis zu 275 Ausbildungsplätze angeboten und die vorhandenen Ausbildungskapazitäten deutlich ausgeweitet werden. Die Abschlussprämie könnte für Weiterbildungen ab dem Schuljahr 2019/20 gelten. Die Prämie würde dann 2021 an Absolventinnen und Absolventen ausgezahlt.