FemUp will Selbstbewusstsein und Gesundheitskompetenz junger Frauen verbessern

Die Frauengesundheit muss sich verbessern. Mädchen und junge Frauen brauchen bessere Aufklärung – das Jugendprojekt FemUp beschäftigt sich mit genau diesem Thema. Um eine geplante digitale Lösung zu entwickeln, sucht das Projekt nun Unterstützung in Bremen.

FemUp ist aktuell auf der Suche nach Feedback zu den Problemansätzen und den ersten Lösungsansätzen von jungen Frauen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren. Fokus des Projekts ist es, zu Beginn Familien und junge Frauen in Bremen und München zu unterstützen. Langfristig ist die Mission, alle jungen Frauen in Deutschland dabei zu unterstützen, ein selbstbewussteres Leben zu führen, in dem sie sich selber und ihren Körper verstehen und sich so wohler in ihrem eigenen Körper fühlen.

Wer das Projekt unterstützen möchte, um das Selbstbewusstsein und die Gesundheitskompetenz der jungen Frauen zu verbessern, oder mehr erfahren möchte, kann Kontakt zu Projektleiterin Celina Uhl aufnehmen: E-Mail: femup.now(at)gmail.com

„Das Innovative an FemUp ist, dass wir einen geschützten digitalen Raum zur Verfügung stellen, in dem jugendliche Mädchen hochwertige Antworten, von Expert:innen, auf schambehaftete Fragen erhalten. Dabei wird das Tabuthema aufgelockert“, so die Initiatorinnen.

Das Projekt plant eine digitale Lösung, um jugendlichen Mädchen einen geschützten und sicheren digitalen Raum zu ermöglichen, in dem sie sich über ihren Zyklus und ihren Körper informieren können. Zudem will FemUp es den jungen Frauen ermöglichen, ihre Bedenken und Fragen anonym beantwortet zu bekommen.

Aktuell gibt es zu wenige Möglichkeit für junge Frauen, sich ohne Scham über diese Themen zu informieren und Antworten zu ihren Bedenken zu erhalten. Das will FemUp ändern.

FemUp hat Anfang diesen Jahren finanzielle Unterstützung durch das bayerische Staatsministerium, den bayerischen Jugendring und das Institut für Medienpädagogik erhalten, um die Idee zu verwirklichen.

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Über das Projekt FemUp

Der Gesundheitszustand von jugendlichen Mädchen verschlechtert sich drastisch! Zahlreiche Studien und Untersuchungen von renommierten Organisationen spiegeln dies wieder: Über die Hälfte der jugendlichen Mädchen haben ein mangelndes Selbstbewusstsein, fast die Hälfte fühlt sich zu dick, die Anzahl von Mädchen mit Essstörungen und depressive Symptome steigt.

Unsere Idee
Unsere Gespräche mit Experten:innen, Eltern und jugendlichen Mädchen bestätigen die Studienergebnisse und ergaben zudem, dass Mädchen nicht wissen, wo sie sich über Tabuthemen wie Sexualität, weiblicher Körper, und Verhütung frei und gewissenhaft informieren können.

FemUp will diesen geschützten Raum durch anonymen Erfahrungsaustausch und Zugang zu relevanten und präzisen Inhalten erschaffen. Dies wird die Gesundheit und das Wohlbefinden fördern.

Unsere Vision
Das Innovative an FemUp ist, dass wir einen geschützten digitalen Raum zur Verfügung stellen, in dem jugendliche Mädchen von Expert:innen hochwertige Antworten auf schambehaftete Fragen erhalten. Dabei wird das Tabuthema aufgelockert.

Mit diesem Ansatz sind wir präventiv, da wir Mädchen beim Erwachsen werden unterstützen, bevor es zu größeren Problemen kommt. Somit setzen wir vor der öffentlichen Unterstützung wie Beratungsstellen oder anonymen Chats und Telefonlinien an.

Unser Ziel
Die Lösung ist eine Web-App, die es jugendlichen Mädchen ermöglicht, die Vielfalt der Frauengesundheit und die Spannweite des „was ist normal zu erkunden.

Dies wird durch zwei Hauptfunktionen ermöglicht:

  • Die Community. Nutzerinnen können Fragen Anderer lesen oder eigene Fragen stellen, welche von Experten beantwortet werden.
  • Die Journey. Hier können sie Übersichten von diversen Themen finden und bei Bedarf an weiterführende Informationsquellen wie Beratungsstellen weitergeleitet werden.

Unser Partizipationsgedanke
Die jugendlichen Mädchen entscheiden, mit welchen Themen wir starten, wie die Informationen am besten vermittelt werden & können eigene Fragen stellen. Experten unterstützen bei der Inhaltserstellung.