Fördermittel für Projekte zur stadtteilorientierten Kriminalprävention

Ziel: Kinder und Jugendliche stärken / Bewerbungen bis 04.09.2019 möglich

Unter dem Motto „Wie weit würdest du gehen, …? – Kriminalprävention für ein respektvolles Miteinander in einer sich wandelnden Gesellschaft“ vergibt die „Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen“ (KSKP) beim Senator für Inneres zum zehnten Mal in Folge Fördermittel. Im Fokus stehen Projekte, die im weitesten Sinne die Präventionsarbeit im Bereich Jugendkriminalität in den Stadtteilen unterstützen.

Wenn es darum geht, dass Kriminalität erst gar nicht entsteht, müssen Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung gefördert, Ängste abgebaut, Konfliktlösungen aufgezeigt und gemeinsame Werte vermittelt werden. Grundlage für ein gutes Miteinander sind gegenseitiger Respekt, Toleranz sowie das Einhalten von Grenzen.

Dazu Innensenator Ulrich Mäurer: „Auch in diesem Jahr möchten wir Akteure, Vereine und Einrichtungen in ihrem Engagement ermutigen, junge Menschen zu stärken und unterstützen entsprechende Angebote mit einem Zuschuss.“ Mit einer solchen Förderung durch die KSKP wurden bereits eine Reihe von kreativen Projekten verwirklicht, in der sich Kinder und Jugendliche auf ganz unterschiedliche Art auseinandersetzten – schauspielerisch, sportlich, digital, handwerklich, künstlerisch. Themen in der Vergangenheit waren Internetkriminalität, Sucht, Mut, Gewalt und Zivilcourage.

Die KSKP wurde im Jahr 2008 beim Senator für Inneres in Kooperation mit der Polizei, der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und dem Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung eingerichtet. Sie versteht sich als Kontakt- und Servicestelle und wendet sich an alle, die an Kriminalprävention interessiert sind. Jedes Jahr fördert die KSKP Projekte, die neben der Prävention von Jugendkriminalität auch einen Bezug zum Stadtteil aufweisen und verschiedene lokale Akteure wie Freizeitheime, Jugendverbände, Sportvereine, Universitäten, Unternehmen oder das Quartiersmanagement einbinden. Die KSKP möchte dadurch eine möglichst breite Vernetzung und die Kommunikation in den Stadtteilen fördern.

„Wir stellen fest, dass der gemeinsame Austausch immer wieder zu neuen Perspektiven und Lösungsansätzen führt. Wenn man den Rückgang von Kriminalität als gemeinsamen Auftrag begreift, erreichen wir am meisten“, ist Senator Mäurer überzeugt. Um die Verwurzelung der Projekte im Quartier zu stärken, findet eine Vorauswahl der Anträge in den lokalen Koordinierungskreisen bzw. Präventionsgremien statt. Die endgültige Entscheidung wird dann von der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen getroffen.

Projektanträge sind elektronisch und postalisch spätestens bis zum 04.09.2019 einzureichen.

Ihre Anträge senden Sie bitte an die lokalen Präventionsgremien und an die Präventionsbeauftragten der Polizei Bremen. Das Antragsformular, die Kontaktdaten der lokalen Präventionsgremien sowie weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich unter: www.kriminalpraevention.bremen.de.