familienfreundlichkeit sichtbar machen

 

Willkommen beim Familiennetz Bremen

beratung. information. wegweiser. Tel.: 0421.790 89 18

Wir sind für Sie eine neutrale und unabhängige Servicestelle, wenn es um das Thema Familie geht. Wir verfolgen Ihre Interessen, beraten und informieren Sie über alles, was Familien unterstützt. Außerdem weisen wir Ihnen den Weg zu vielen Angeboten und Veranstaltungen in Bremen.

Aile

Sevgili Veliler, Gencler ve Cocuklar. Sayfamiza Hosgeldiniz!
Burada Türk Vatandaşlarimiza her tür aile sorunlara kuruluşlar, teklifler ve çözüm bulabilirsýnýz.
Kuruluşlarla irtibata geçebilirsýnýz.

أعائلة

يها الأحباء من الآباء و الشبيبة و المراهقين
مرحبا بكم على صفحتنا هذه
هنا تجدون جميع الخدمات و التقديمات و الإدارات بخصوص موضوع الأسرة
نحن نبين لكم إدارات و خدمات مفيدة و نشرح هذا خاصة من اجل المواطنين المهاجرين في لغتهم الأصلية
لويهمكم و أهلا بكم اتصلو بالإدارة المختصة التي تهمكم مباشرة

семья

Дорогие родители, девушки, юноши и дети!
Добро пожаловать на нашу страницу!
Здесь Вы найдёте всевозможные предложения и направления по теме "Семья".
Мы познакомим наших сограждан, приехавших из разных стран, с этими предложениями на их родном языке.
Если Вас заинтересавало какое-либо направление, свяжитесь по указанному на странице адресу

Family

welcome to familiennetz bremen (Parents' Net).
Here, you can find all the services for your family and the places that offer them in Bremen and beyond.
We also display special services for families with a background of migration in their own native language.
For further information: Please contact the program of your choice directly.

 

Langzeitstudie BRISE startet

Brise

Mit BRISE (Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung) startet in Bremen erstmals eine umfassende Studie, die Bremer Eltern und Kinder über einen Zeitraum von acht Jahren begleiten und fördern soll.

BRISE soll ermitteln, ob sich die Frühförderung von Kindern verbessern lässt, indem Eltern und Kinder konsequent auf bereits vorhandene vorschulische Förderprogramme orientiert werden - um eine nahtlose Förderkette von der Geburt bis zur Einschulung entstehen zu lassen.

Entwicklungschancen von Kindern sollen verbessert werden
Die Projektphase der Bremer Initiative soll im kommenden Jahr (2017) starten, die Studie soll bis ins Jahr 2024 hinein Erkenntnisse liefern. "Wir versprechen uns Hinweise, die uns helfen, soziale Nachteile von Kindern in ganz Bremen auszugleichen, bevor sie ihre Entwicklung beeinträchtigen können", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. "So entwickeln wir ein nachhaltiges Angebot, um die Entwicklungschancen von Kindern deutlich zu verbessern."

Finanziert wird BRISE durch ein Dreigespann: Der Bund gibt zunächst über sechs Millionen Euro dazu, die Stadt Bremen 2,5 Millionen und die Jacobs Foundation 1,9 Millionen.

HIER geht es zur Website von BRISE!


Ressortübergreifende Strukturen weiterentwickeln
Im Ressort der Sozialsenatorin liegt zunächst die Projektleitung, die Geschäftsführung übernimmt die Behörde von Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung. "Das Projekt BRISE bietet die Chance, Kinder und Familien in Bremen durch bereits vorhandene und erprobte Förderprogramme systematisch zu begleiten und zu fördern. Zudem ermöglicht es die Weiterentwicklung von ressortübergreifenden Arbeitsstrukturen, orientiert an den biografischen Entwicklungsverläufen von Kindern. Es geht daher auch um die Entwicklung und Erprobung von Strukturen, die die Stärkung des Hilfe- und Bildungssystems für Kinder unterstützen", sagte Senatorin Bogedan.

Universität Bremen unterstützt BRISE
"Die frühen Hilfen", betont Bremens Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, "setzen dabei bereits in der vorgeburtlichen Umsorgung und der Beratung über nachgeburtliche Sorge und Pflege an. Über Programme des Gesundheitsamtes wie TippTapp, die Familienhebammen und Elternschulen an Krankenhäusern erreichen wir Familien von Anfang an und unterstützen sie in der ersten Zeit. Deshalb freue ich mich sehr, dass es gelungen ist, das ambitionierte Projekt BRISE mit wissenschaftlicher Begleitung durch die Universität Bremen durchzuführen."

"Sozial und kulturell benachteiligte Familien stellen in Bremen – wie in vielen anderen deutschen Großstädten – einen erheblichen Teil der Bevölkerung dar", sagte Senatorin Anja Stahmann. "Wir wissen, dass Kinder sich in Abhängigkeit ihrer sozialen Herkunft unterschiedlich entwickeln – und dass frühe Förderung die Bildungsvoraussetzungen verbessern kann. Wir hoffen, dass die frühe Zusammenarbeit mit Familien und eine konsequente Verkettung von Förderangeboten diesen Effekt spürbar verstärken. Ich bin überzeugt: Je früher und je wirkungsvoller in die Bildung eines Kindes investiert wird, desto mehr legen wir die Grundlagen für ein Leben in persönlicher Lebenszufriedenheit und wirtschaftlicher Eigenständigkeit."


Von der Schwangerschaft bis zur Grundschule
1.000 Kinder werden durch die Studie begleitet. 250 von ihnen werden die in BRISE angelegte Maßnahmenkette vollständig durchlaufen. 750 Kinder nehmen nach Maßgabe elterlicher Entscheidung an den Förderprogrammen teil. Dabei wird die Entwicklung der beteiligten Kinder ausführlich dokumentiert und in Beziehung gesetzt zur Nutzung der Fördermaßnahmen. Die Kinder werden aus den Geburtsjahrgängen 2017 und 2018 nach und nach in die Untersuchung aufgenommen. Für die beteiligten Familien beginnt die Studie in den letzten Schwangerschaftsmonaten und reicht bis in das erste Grundschuljahr hinein. Die Universität Bremen ist für die Koordination vor Ort sowie für die Begleitung der "BRISE-Familien" zuständig, wodurch die Familien regelmäßig zusätzliche Informationen über den Entwicklungsstand ihrer Kinder erhalten.

Familien werden in die Studie aufgenommen, wenn aus einem Merkmalsbündel mehrere biographische Belastungen auf sie zutreffen. Dazu gehören unter anderem: niedriges Familieneinkommen, Arbeitslosigkeitserfahrungen, Kinderarmut, sowie Zuwandergeschichte. Die Studie findet in vergleichbaren Ortsteilen statt, in denen ausgewählte Sozialindikatoren auf soziale und kulturelle Benachteiligung hinweisen.

Die ausführliche Pressemitteilung finden Sie hier.
Das Factsheet zur Studie finden Sie hier.

Zurück