Neue Broschüre: Aufsuchende Bildungsberatung in Gröpelingen ausgewertet

08.07.2021

Die Aufsuchende Bildungsberatung in Gröpelingen hat ihre erste Auswertung und Publikation in Form einer eigenen Broschüre herausgebracht.

Im Mai 2017 wurde die erste Beratungskund*in im QBZ Morgenland beraten. Heute unterstützt das Beratungsteam und die die Projektleitung der Aufsuchenden Bildungsberatung über 800 Beratungskund*innen auf ihrem Weg in die Weiterbildung und in den Arbeitsmarkt.

Die aktuelle Veröffentlichung zeigt sieben Portraits von Beratungskund*innen, die beispielhaft für viele Menschen stehen, die trotz vieler Hürden mit professioneller Unterstützung ihren beruflichen Zielen nähergekommen sind.

Sie gibt auch einen Einblick in die tägliche Arbeit der Beraterinnen, den Herausforderungen der Beratungskund*innen, zeigt Perspektiven der Aufsuchenden Bildungsberatung auf und definiert neue Bedarfe.

Hier geht’s zur Broschüre

„Die Aufsuchende Bildungsberatung richtet sich an erwachsene Gröpelinger*innen und behandelt trägerneutral Fragen zu Weiterbildung, Nachqualifizierung, zu Deutschkursen, Praktika und unterstützt bei Arbeitsplatzsuche und Wechsel. Die vertrauensvollen Beratungsprozesse reichen von der Erstansprache vor Ort über die gemeinsame Entwicklung von Beratungszielen bis zum Erreichen dieser Ziele.

Das mehrsprachige Team bietet Beratungen auf Arabisch, Bulgarisch, Deutsch, Englisch und Türkisch an. Da das Team von Kultur vor Ort e.V. im QBZ Morgenland seine Arbeit dezentral durchführt, aktiv auf die Menschen zugeht und dabei einen sensiblen Umgang pflegt, ist es gelungen über 800 Kund*innen seit 2017 zu erreichen. Beraten wird in Moscheen und Nachbarschaftstreffs, in Kita und Schule.

Mit den erstsprachlichen Kompetenzen der Berater*innen bauen sich Hürden ebenso ab, wie durch die kontinuierliche persönliche Präsenz vor Ort.“

(Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa der Freien Hansestadt Bremen im Vorwort zur Broschüre „Aufsuchende Bildungsberatung. Weiterbildungsberatung für Erwachsene in Gröpelingen“, 2021)