Autismusfreundlich kommunizieren

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Für Eltern, Fachleute und alle Menschen, die mit Autismus Spektrum Störungen zu tun haben.

Kann man in ein Fettnäpfchen treten ohne die Füße zu gebrauchen? Warum können Hunde und Katzen stubenrein sein, Männer aber nicht? Warum lacht mein Gegenüber, wenn ich mit ihm schimpfe? Warum wird es aggressiv, wenn ich nur reden will? Kann ein Autist provozieren? Warum erzählt mein Kind nie aus der Schule? Muss ein Kind mich ansehen, wenn ich mit ihm rede?

Autismus ist vor allem eine Kommunikations- und Interaktionsstörung. Dies wird aufgrund der gezeigten Auffälligkeiten im Verhalten oft vergessen. Misslingende Kommunikation ist oft die Ursache für Verweigerung und Aggression.

Die Veranstaltung bietet einen kurzen Überblick über die wichtigsten Störungsbilder und Symptome. Ihr Blick wird geschärft: Sie lernen, nicht nur das sichtbare Verhalten zu betrachten sondern auch die Auslöser und Hintergründe zu erkennen.

Mit unterschiedlichen Methoden können Sie Kommunikation „autismusfreundlicher“ gestalten. Dabei wird es im Seminar auch Raum für Fragen und Diskussionen geben. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, selbst eingebrachte oder vorgegebene Probleme in Gruppen zu lösen.

Die Veranstaltung bietet keine „fertigen Rezepte“, hilft jedoch dabei, eigene Lösungen zu finden.


Samstag, 27. November 2020, 10.00 – 16.00 Uhr
m|Centrum, Buntentorsteinweg 24/26

Dozent: Peer Cremer | Autismus-Therapeut, und -Berater, Behindertenpädagoge

Dozentin: Bianca Bräulich, Expertin in eigener Sache, Studentin der sozialen Arbeit