Be oK – Berufsorientierung und Lebensplanung ohne Klischees

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Be oK ist ein Projekt der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) – Büro Bremerhaven in Kooperation mit der Agentur Sinus und dem Projekt „komm auf Tour“

Schüler:innen in Bremen, Bremerhaven und dem Landkreis Osterholz erkunden an drei bis vier Projekttagen spielerisch und interaktiv ihre Interessen, Neigungen und Fähigkeiten in Bezug auf Berufsfelder und die eigene Lebensgestaltung – das ist die Idee hinter Be oK.

Ziel des Projekts

Jugendliche sollen völlig unvoreingenommen ihre Stärken erproben und erleben können. Auf unterhaltsame und interaktive Weise werden Mädchen und Jungen ermutigt, ihren Stärken und Interessen zu folgen und schon vorhandene, klischeebehaftete Vorfestlegungen wie „Technik ist eh nichts für Mädchen“ oder „Sorgearbeit ist Frauensache!“ kritisch zu hinterfragen – und zu verändern.

Zusammen mit Gleichaltrigen arbeiten sie an Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen oder Teamfähigkeit, ohne dass dies mit einem erhobenen Zeigefinger geschieht.

Be oK – Berufsorientierung und Lebensplanung ohne Klischees setzt am Beginn des Berufsfindungsprozesses Jugendlicher an und soll langfristig dazu beitragen, dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Neben der Sensibilisierung für Berufsorientierung und Lebensplanung findet innerhalb der Projektwoche auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Gesundheit statt – denn eine sinnvoll wahrgenommene Tätigkeit bildet die Grundlage für den Erhalt der Gesundheit und damit der Arbeitsfähigkeit.

Während der Laufzeit des Projekts Be oK – Berufsorientierung und Lebensplanung ohne Klischees bis Ende November 2022 wird innerhalb eines Netzwerks aus verschiedenen regionalen Partner:innen speziell für die Metropolregion Nordwest das Format „Erlebnis-Projekttage“ sowie ein neuer pädagogischer Ansatz entwickelt.

Geplant sind rund 20 Durchgänge an Schulen des Landkreises Osterholz, der Seestadt Bremerhaven und der Freien Hansestadt Bremen – erreicht werden sollen etwa 2100 Jugendliche sowie deren Eltern und Lehrkräfte.

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