Beratung bei problematischem Medienkonsum

Zum Kontakt

Jugendliche und Erwachsene können ihren Umgang mit Online-Medien in vertraulichen Einzelgesprächen überprüfen (Computerspiele, Online-Rollenspiele, Social Media, etc.).

Wir beraten auch Angehörige und Bezugspersonen aus den Bereichen Schule oder privates Umfeld oder der Schule sowie Multiplikatoren.

Inhalte

  • Ausmaß des Medienkonsums bestimmen
  • Individuelle Handlungs- und Lösungswege erarbeiten
  • Bei Bedarf Vermittlung in ambulante oder stationäre Therapie

Die Beratung zum Thema exzessiver Medienkonsum können auch Eltern nutzen. Sie beklagen häufig von stark steigenden Nutzungszeiten ihrer Kinder. Sobald die Corona-Verordnung Treffen in Gruppen erlaubt, sind Elterncafés zum Thema geplant. Für eine echte Veränderung ist allerdings eine Beratung der Betroffenen maßgeblich.

Laut einer Studie der DAK (aus dem Jahr 2020) nutzen 700.000 Jugendliche im Alter von 12-17 Jahren Medien riskant oder bereits pathologisch. Die Corona-Pandemie trägt dazu bei, dass Nutzungszeiten weiter steigen – nicht zuletzt weil sie Aufgaben (Schule, Universität, Arbeit) und Freizeit mit Online-Angeboten verbringen. Eine spezialisierte Beratung und entsprechende Behandlungsangebote werden wichtiger.

Die Caritas Bremen hat im vergangenen Jahr 42 Menschen zum Thema Medienkonsum beraten. Die GlücksSpirale förderte das Angebot mit rund 20.000 Euro. Die Förderung wird in den kommen zwei Jahren mit insgesamt 25.000 Euro weitergeführt werden.

Die Beratung bei problematischem Medienkonsum/Mediensucht ist kostenlos.