„Stark für Familien“ (StafF)

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„Stark für Familien“ (StafF) ist ein ganzheitliches Beratungsprojekt, das armutsgefährdete Familien in den Quartieren Huchting und Hemelingen unterstützt.

Die Familien sollen mittels individueller Ansprache vor Ort sowie durch Beratung und Begleitung an stadtteilnahe Beratungs-, Freizeit- und Bildungsangebote herangeführt werden.

Ebenso sollen sie darin gestärkt werden, sich selbst zu organisieren. Ein weiteres Anliegen von StafF ist es, Teilnehmende bei der Aufnahme von Beschäftigung nachhaltig zu unterstützen.

In unserer Beratungsstelle arbeiten wir besonders eng mit der Stadt Bremen, dem Jobcenter und dem Quartiersmanagement zuammen.

Stark für Familien setzt sich dafür ein, dauerhafte Strukturen zur Unterstützung der Zielgruppe zu schaffen und diese für Familien zugänglich zu machen.

Zum StafF-Angebot (Innere Mission)


ESF-Modellprojekt „Stark für Familien“ (StafF)

StafF wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Stadt Bremen gefördert. Projektkoordinatorin ist Josephine Göldner bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Referat 21 (Weitere Informationen)


Mehr über StafF

Im Verein für Innere Mission ist das Projekt „Stark für Familien“, kurz StafF, gestartet. Ziel des durch Mittel des Europäischen Sozialfonds geförderten Projektes ist es, in den Quartieren Huchting und Hemelingen die Lebenssituation und gesellschaftliche Teilhabe für Familien, die von Ausgrenzung und Armut bedroht sind, zu verbessern.

Die Maßnahmen richten sich sowohl an Eltern als auch an deren Kinder, sowie bei Bedarf auch an andere erwachsene Haushaltsmitglieder. Der Fokus der Beratungsarbeit liegt auf der Förderung von Erziehungskompetenzen sowie der Vermeidung prekärer Lebensumstände.

Großes Armutsrisiko
Im Mittelpunkt der Beratungsarbeit von StafF stehen Familien sowie Alleinerziehende mit Kindern unter 18 Jahren, die Sozialleistungen beziehen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Menschen mit Migrationserfahrung. Diese Bevölkerungsgruppen unterliegen einem besonders hohen Risiko von Einkommensarmut und damit perspektivisch einem erhöhten Armutsrisiko.

„Aus unserer langjährigen Beratungsarbeit für verschiedene Klientel wie internationale Studierende, neu zugewanderte EU-Bürger oder auch langzeitarbeitslose Menschen wissen wir, dass es für sie sehr schwer ist, aus der Armutsfalle herauszukommen“, schildert Projektleiterin Kerstin Petrusch und fügt hinzu: „Ohne professionelle Unterstützung stehen viele der Betroffenen vor einem System, zu dem sie aus unterschiedlichen Gründen keinen Zugang finden.“

Dauerhafte Strukturen schaffen
Stark für Familien will jedoch nicht nur konkret mit den Familien arbeiten, sondern auch auf struktureller Ebene Verbesserungen erwirken. In enger Kooperation mit der Senatorin für Soziales und dem Amt für soziale Dienste ist es Ziel von StafF, die Akteure auf den unterschiedlichen Hierarchieebenen zu vernetzen und damit ein reibungsloseres Zusammenspiel aller beteiligter Akteure zu erzielen.

Kerstin Petrusch: „Unsere Erfahrung aus der Vergangenheit ist, dass die Zusammenarbeit zwischen den unmittelbar beteiligten Akteuren meist sehr gut funktioniert. Sind jedoch Entscheidungen auf höheren Hierarchieebenen gefordert, gestaltet sich die Zusammenarbeit manchmal schwierig, besonders wenn verschiedene Ressorts und Institutionen beteiligt sind. Hier wollen wir ansetzen und zwischen den beteiligten Institutionen vermitteln.“

Kooperationspartner
Neben der Senatorin für Soziales und dem Amt für soziale Dienste sind weitere wichtige Kooperationspartner*innen am Projekt beteiligt: Jobcenter, Agentur für Arbeit, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa sowie Diakonisches Werk Bremen.

Förderung durch Bundesmittel
Das Projekt wird über das ESF-Bundesprogramm Akti(F) – Aktiv für Familien und ihre Kinder – gefördert und ist mit einem Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro angesetzt. StafF ist auf zwei Jahre ausgelegt und wird bis zu 11,5 Vollzeitkräfte beschäftigen.