Bremen, eine Stadt die für Alle sorgt!?

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Online-Veranstaltung von carat – caring all together

Feministische Perspektiven auf die Gestaltung und Planung von Stadt und Raum

Präsenzveranstaltung mit Stream

Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren wir gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Planung und Architektur über die Vision eines Bremens, das Care und Sorgearbeit bereits in der Planung berücksichtigt.

Welche Probleme und Hindernisse ergeben sich für Sorgeleistende in ihrem Alltag in Bremen?

Wo benötigen sie Unterstützung?

Welche Räume fühlen sich für sie sicher an?

Wie begegnet die Bremische Bürgerschaft Angsträumen? Und wie Konflikträumen?

„Die Abwesenheit von Care bildet den Dreh- und Angelpunkt der Debatte um die geschlechtergerechte Stadt“ – so formuliert es die Architektin Karin Hartmann in ihrer Monographie „Schwarzer Rolli, Hornbrille“ (2022). Denn obwohl die gesellschaftliche Relevanz von Care-Arbeit Eingang in sozialpolitische Forderungen erhalten hat, bleibt die Debatte um Care als planerischen Maßstab in unseren Städten weitestgehend unberührt.

Doch wie entstehen Räume unter einem „male-gaze“ und welche Konsequenzen hat dies für die Bewohnenden?

Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren wir gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik, Planung und Architektur über die Vision eines Bremens, das Care und Sorgearbeit bereits in der Planung berücksichtigt. Welche Probleme und Hindernisse ergeben sich für Sorgeleistende in ihrem Alltag in Bremen?

Wo benötigen sie Unterstützung?

Welche Räume fühlen sich für sie sicher an?

Wie begegnet die Bremische Bürgerschaft Angsträumen? Und wie Konflikträumen?

Das Konzept der Sorgenden Stadt nimmt sich den Bedürfnissen aller Bewohnenden in der Stadt an und hinterfragt Möglichkeiten und Wege, um eine geschlechtergerechte Stadt zu realisieren.

Erste Konzepte und Umsetzungen sind dabei im spanischen und latein-amerikanischen Raum zu beobachten: hier greifen munizipalistische Bewegungen die Ideen auf, um die kommunale und gesellschaftliche Verantwortung von Sorgearbeit zu stärken.

Inwieweit sich eine solche Realisierung auch in Bremen umsetzen lässt, soll gemeinsam mit den Referent*innen debattiert werden.

Wo zeigen sich bereits Wege auf, hin zu einer sorgegerechten Stadt in Bremen? Und an welcher Stelle verzeichnen sich Lücken?

Referent*innen

Prof. in  Dr.in Julia Lossau, Professorin für Stadtgeographie an der Universität Bremen
Käthe Protze, Architektin für Stadt- Landschafts- und Freiräume, Bremen
Dr.in Maike Schäfer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau sowie Bürgermeisterin der Freien Hansestadt Bremen (SKUMS); Bündnis 90/Die Grünen (angefragt).
N.N., Praktiker*in aus dem Baubereich