Bremer Fachtag für Freiwilligenkoordinator*innen

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Der Shutdown hat die Freiwilligenarbeit ziemlich durcheinandergewirbelt: Viele Vereine und Initiativen konnten ihre Arbeit aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht fortführen, Hauptamtliche oder auch jüngere Freiwillige, die nicht der Risikogruppe angehören, sind z.T. für Freiwillige in einem Notbetrieb eingesprungen, einige Aktivitäten wurden in den digitalen Raum verlegt und wir alle mussten und müssen neue Kommunikations- und Umgangsformen lernen. Die Digitalisierung kam so – trotz aller Vorwarnungen –  für viele mit aller Wucht, und die finanziellen Aussichten zur Förderung von Freiwilligenprojekten sehen nicht unbedingt rosig aus.

Was macht das alles mit der Freiwilligenarbeit und mit uns als Freiwilligenkoordinator*Innen? – Wir wollen mit Euch gemeinsam neue Arbeits- und Kommunikationsformen kennenlernen, Projekte neu (um-)denken, den Wert von Freiwilligenarbeit vor der Folie der Pandemie und der Turbodigitalisierung diskutieren und uns neu verorten.

Und das machen wir digital. Und versprechen: Das geht trotzdem, das Diskutieren in Kleingruppen und das Austauschen von guten Ideen und Ansätzen.

Als Referent konnten wir Diplom-Politologe Henrik Flor der Stiftung Bürgermut www.buergermut.de gewinnen, die überzeugt ist: das Rad muss nicht allerorts neu erfunden werden, wenn professionelle Querdenker*innen ihre Erfahrungen teilen. Dazu setzt die Stiftung Bürgermut seit vielen Jahren erfolgreich Formate und Projekte um, die Erfahrungs- und Wissenstransfer –  ob analog oder digital – ermöglichen und unterstützen so tatkräftige Initiator*innen gemeinnütziger Ideen.


Mittwoch, 1. Juli 2020

10.30 bis 14.30 Uhr – digital / Zoom
15.30 bis 16.30 Uhr – analog / meet&greet im Grünen