Emotionelle Erste Hilfe

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Die Emotionelle Erste Hilfe (im weiteren Text als EEH abgekürzt) ist eine Beratungsform, die auf der achtsamen bindungsorientierten körperbasierten Arbeit beruht und drei Säulen beinhaltet:

  • die Prävention mit Kursen zur Stärkung der Bindung zwischen Eltern und Kind;
  • die Beratung in Krisenzeiten, wenn Eltern und/oder Kinder am Rande ihrer Kräfte stehen und dringend Hilfe und Unterstützung für den Alltag brauchen oder Erlebtes sie nicht loslässt und vielleicht aus einem gesicherten Abstand mit einer guten Begleitung noch einmal angeschaut werden möchte;
  • die achtsamkeitsbasierte Therapie nach überwältigenden Ereignissen für tiefergehende Probleme im Eltern-Kind-Bereich oder auch bei älteren Belastungen, die bei den Eltern durch das Zusammenleben mit dem Kind wieder an die Oberfläche gekommen sind und bearbeitet und verarbeitet werden möchten, um das alltägliche Leben wieder mit mehr Leichtigkeit und weniger innerer Belastung angehen zu können.

Die Emotionelle Erste Hilfe bietet eine Begleitung und Unterstützung bei

  • unruhigen Babys/Kindern,
  • bei Babys/Kindern mit vermehrtem Schreien, untröstlichem Weinen,
  • Babys/Kindern, die kaum oder im Gegenteil, auffällig viel schlafen, Ein- und Durchschlafprobleme haben,
  • Babys/Kindern, die auffällig wenig Interesse an ihrer Umwelt zeigen, nicht wirklich in den Blickkontakt gehen,
  • Babys mit Trink-/Stillproblemen und Babys, die eine geringe Gewichtszunahme zeigen,
  • Babys/Kindern mit Verdauungsproblemen und Blähungen
  • Kindern, deren Eltern sich stark belastet fühlen im Baby- und Kleinkindalltag,
  • der Aufarbeitung von überwältigenden Erfahrungen in der Schwangerschaft, unter der Geburt oder der Zeit danach (z. B. Fehlgeburt, Erkrankung in der Schwangerschaft, Frühgeburt, Kaiserschnitt, Saugglocken- oder Zangengeburt, krankes Neugeborenes, verfrühte Trennungen, nach Intensivversorgung, Operationen etc.).