Kongress: Familienkonflikte gewaltfrei austragen

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Gewaltkarrieren wirksam vorbeugen

13.-15. April 2018
Campus Westend, Universität Frankfurt

Zum ersten Mal findet in Deutschland ein Kongress statt, mit dem ein Transfer der neuesten Erkenntnisse wissenschaftlicher Forschung zur Entstehung und Behandlung partnerschaftlicher Gewalt in die berufliche Praxis angeboten wird.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Analyse von den Einflüssen, die zu gewalttätigen Konflikten in Partnerschaften und Familien beitragen, sowie den Zusammenhängen von Gewalterfahrungen in der Kindheit und dem späteren Verhalten als Erwachsene.

Vorträge zu neuen Erkenntnissen aus der internationalen Konfliktforschung und der psychotherapeutischen und beratenden Praxis

Interprofessionelle Diskussionsgruppen mit Impulsreferaten zu neuesten Erkenntnissen und Methoden der Gewaltvermeidung bzw. Supervisionsgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter von allen Trägern der Familien-, Paarberatung und Jugendarbeit, sowie Kinder- und Jugendpsychiater, Allgemeinmediziner, Psychotherapeuten, Berater und Vertreter anderer einschlägiger Berufe.

Details finden Sie hier: www.familyconflict.eu

Vortragsthemen:

Die Referenten aus USA, Israel, Großbritannien und Deutschland werden zu folgenden Themen u.a. vortragen:

  • Kontrollierendes Verhalten in Paarbeziehungen – ein Risikofaktor für Gewalttätigkeit
  • Ansatzpunkte für die Prävention aus gesundheitswissenschaftlicher Sicht
  • Kann es eine universale Antwort auf partnerschaftliche und familiäre Gewalt geben?
  • Die Erfahrungen männlicher Opfer von partnerschaftlicher Gewalt mit Scham

Die Kongresssprache ist Deutsch. Englischsprachige Vorträge werden simultan übersetzt.

Themen der Diskussionsgruppen
Die Referenten und weitere Fachkräfte stehen am zweiten Tag für Diskussionen zu Vortrags- und anderen Themen, bzw. für Supervisionsgruppen zur Verfügung.

  • Zur Psychodynamik gewalttätiger Familienepisoden
  • Die Zukunft der Gewaltberatung?
  • Trennung und Scheidung – ein Ort von Handgreiflichkeiten?
  • Die Scham der Männer – ein Schutz der Frauen ?
  • Wie sinnvoll ist die Unterscheidung von psychischer und körperlicher Gewalt?
  • Elterliche Arbeitsteilung: der eine schlägt, weil der andere es so will