Krisen und Notfälle an Schulen

Die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren (ReBUZ) in Bremen bieten professionelle Hilfe bei Krisen und Notfällen an. Darunter verstehen wir Ereignisse, die den täglichen Schulablauf so erschüttern können, dass das System Schule schlagartig aus dem Gleichgewicht zu geraten droht.

Als Krise bzw. Notfall werden zum einen zielgerichtete schwere Gewalttaten und Großschadensereignisse bezeichnet, zum anderen können aber auch Geschehnisse wie z.B. Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten, lebensbedrohliche Krankheiten, Suizid oder Tod in der Schule krisenhafte Auswirkungen annehmen. Außerdem können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte individuelle Belastungssituationen erfahren, wie z.B. den Verlust eines nahestehenden Menschen, bei deren Verarbeitung sie Hilfe benötigen.

Um eine zügige und vollständige Bewältigung dieser Notlagen zu erreichen, sind Schulen auf ein hilfreiches Krisenmanagement angewiesen. Dieses verfährt jenseits von Tabuisierung oder Aktionismus so, dass

  • kurzfristig individuelle und/oder
  • institutionelle Überreaktionen verhindert werden,
  • mittelfristig vernetzt mit anderen Organisationen an der Krisenbewältigung gearbeitet wird,
  • langfristig Konsequenzen für ein künftiges Notfallmanagement gezogen werden können.

Für den Krisen- und Notfall sind die „Notfallpläne für die Schulen in Bremen“ als Handlungsrichtlinien für Schulleitungen, Lehrkräfte und anderes schulisches Personal entwickelt worden. Sie liegen allen Bremer Schulen als Notfallordner vor und bedürfen der kontinuierlichen Aktualisierung.


Ansprechpartner/innen für regionale Aufgaben und Fragestellungen | KN

ReBUZ Nord
Marlene Stibal
marlene.stibal@rebuz.bremen.de

ReBUZ Ost
Nina Sanders
nina.sanders@rebuz.bremen.de

ReBUZ Süd
Laura Wintjen
laura.wintjen@rebuz.bremen.de

ReBUZ West
Ulf Holsten
ulf.holsten@rebuz.bremen.de

Fachkoordination KN
Marlene Stibal
Stellvertretung: Nina Sanders