MiMi-Gewaltprävention mit Migranten für Migranten

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Im Rahmen des Projektes ‚MiMi-Gewaltprävention für geflüchtete und zugewanderte Familien‘ werden ab Ende Mai 2021 engagierte Frauen* und Männer* gemeinsam für das Thema Gewaltschutz für geflüchtete und migrantische Familien geschult und zu interkulturellen Mediator*innen für Gewaltprävention ausgebildet.

In der Online-Vollschulung wird theoretisches und praxisrelevantes Wissen zum Thema Gewalt (u.a. Folgen von Migration für das Familienleben, Kindliche Entwicklung in Erziehung im Kontext von Flucht und Migration, Gewalt gegen Kinder, Rechtliche Grundlagen, Hilfen und Konsequenzen,  Selbstfürsorge der Eltern, Methoden der Erwachsenenbildung) vermittelt.

Ziel der Schulung ist es, die ausgebildeten Mediator*innen dazu zu befähigen, Eltern mit (Flucht-)Migrationserfahrung kultur-, sprach- und geschlechtssensibel über Gewaltprävention in Familien in Deutschland aufzuklären.

Die Schulung ist kostenlos und MediatorInnen werden nach der Ausbildung für die Durchführung von Informationsveranstaltungen honoriert.

Schulung zu MiMi-Mediator*innen für Gewaltprävention

MiMi führt eine 50-stündige Online-Schulung durch. Die Teilnahme ist kostenlos.
Für die Teilnahme suchen wir Frauen* und Männer*, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Guter Zugang und gute Kontakte zu migrantischen Communities
  • Gute Kenntnisse der deutschen und der Herkunftssprachen
  • Interesse, sich für ein gewaltfreies Miteinander einzusetzen und Informationsveranstaltungen zur Gewaltprävention durchzuführen Auswahl und Sprachen

Die Schulung richtet sich an Personen mit guten deutschen Sprachkenntnissen auf B2 Niveau, die darüber hinaus eine der folgenden Sprachen beherrschen: Amharisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Farsi, Kurdisch, Pashto, Polnisch, Russisch, Serbokroatisch, Somali, Spanisch, Tigrinya, Türkisch oder Urdu.

Weitere Sprachen können in Absprache mit den Projektverantwortlichen berücksichtigt werden.

Wenn Sie sich bürgerschaftlich engagieren sowie Geflüchtete und Migrant*innen unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Schulungstermine:

Einführung: Fr, 21.5. um 17 Uhr

Es folgen weitere Termine: 22.5., 29.5., 6.6., 9.6., 11.6., 20.6., 26.6., 3.7.
Die Termine unter der Woche (Mo – Fr) finden jeweils von 17 – 20 Uhr statt, die Termine am Samstag von 10 – 17 Uhr.

Anmeldung:

Standortkoordination Bremen, MiMi-Gewaltprävention
Melike Gelen, E-Mail: mgelen@ethnomed.com

Sie können sich per E-Mail bewerben. Dafür sind folgende Angaben notwendig:

  • Name, Vorname
  • Sprachkenntnisse
  • Alter
  • Adresse
  • Telefonnummer, E-Mail-Adresse
  • Erfahrungen in der Arbeit mit Geflüchteten und Migrant*innen.

Schulungsort: Die Schulung findet online statt.

Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Details zu dem Projekt


Inhalte der Schulung:

Das Schulungskonzept und Termine

Die Schulung umfasst einen theoretischen und praktischen Teil sowie Einheiten zu Selbstreflexion und Verständnis von Erziehung und Elternschaft. Sie endet mit einer Praxisübung. Im Theorieteil werden Grundkenntnisse der Gewaltprävention und bedürfnisorientierter Erziehung, Kinderrechte und Hilfsmöglichkeiten in Deutschland vermittelt.

Im Praxisteil wird die Planung, Durchführung und Evaluation von Infoveranstaltungen vermittelt. Dabei werden erlernte Kenntnisse und kulturkompetente Wissensweitergabe in Gruppenarbeiten eingeübt und besprochen.

Für die Durchführung von Infoveranstaltungen erhalten die MiMi-Mediator*innen ein Honorar und ein Zertifikat.

Einige Themen der Schulung sind:

  • Folgen von Migration für das Familienleben
  • Kindliche Entwicklung in Erziehung im Kontext von Flucht und Migration
  • Gewalt gegen Kinder
  • Rechtliche Grundlagen, Hilfen und Konsequenzen
  • Selbstfürsorge der Eltern
  • Methoden der Erwachsenenbildung