Projekt „5 Q“

Zum Kontakt

Stärkung von 5 Kleinst- und Sonderquartieren

Fünf Kleinst- und Sonderquartiere in Bremen stärken – dies ist das übergeordnete Ziel des Projekts »5 Q« (= fünf Quartiere).

Im Auftrag der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport entwickelt die Hans-Wendt-Stiftung seit Juni 2021 Programmkonzepte und erste Projekte für fünf sozial belastete Gebiete in Bremen. Durch zielgerichtete Maßnahmen und Angebote der Sozialarbeit sollen die allgemeinen Lebens- und Entwicklungsbedingungen der Menschen in den fünf Quartieren verbessert werden.

Finanziert wird das Projekt durch das Landesprogramm »Lebendige Quartiere« (LLQ). »Das Landesprogramm Lebendige Quartiere ist aus dem Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN) hervorgegangen und soll wie WiN dazu beitragen, der wachsenden Ungleichheit zwischen den Quartieren entgegenzuwirken«, erläutert Sozialsenatorin Anja Stahmann.

Das Landesprogramm widmet sich unter anderem »Kleinst- und Sondergebieten« – Gebiete, auf die sich eine Förderung wie im WiN-Gebiet positiv auswirken würde, die aber die Kriterien für ein WiN-Gebiet nicht erfüllen. WiN-Gebiete müssen unter anderem eine gewisse Größe haben, damit die Einbindung der Bewohner*innen gut funktioniert.

Mit dem Förderschwerpunkt Kleinst- und Sondergebiete soll kleinteiliger gehandelt werden. Außerdem ließen sich Verbesserungen stabilisieren, wenn ein Quartier aus der WiN-Förderung ausgesteuert wurde, weil sich die sozialen Strukturdaten spürbar verbessert haben, aber weitere Förderung als sinnvoll angesehen wird.

Das Projekt läuft bis Ende 2023.

Die quartiersbezogene Arbeit

Die soziale Arbeit in den Kleinst- und Sondergebieten wendet sich den Themen Gesundheit, Bildung, Arbeit, Sicherheit und soziale Unterstützung zu.

Bei der Themenbearbeitung werden die Bewohner*innen vor Ort sowie bestehende Netzwerke, lokale Akteure, Beiräte und weitere Kooperationspartner*innen eng mit einbezogen. Zunächst nehmen die Quartiersmanager*innen eine umfassende Bestandsaufnahme vor. Aus dieser werden dann bedarfsgerechte und abgestimmte Maßnahmen für das jeweilige Quartier entwickelt.

Um die Arbeit so nachhaltig wie möglich zu gestalten, wird das Projektteam zum Programmende ein umfassendes Konzept sowie Finanzierungsmodelle zur weiterführenden Quartiersarbeit entwickeln.

Das Team besteht aus engagierten, kompetenten Fachkräften, die als Quartiersmanager*innen im Einsatz sind.

Projektleitung

Geleitet wird das Projekt von Stefan Kunold, langjähriger Leiter des Quartiersbildungszentrums Blockdiek, der über eine umfassende Erfahrung und große Expertise in der Quartiersentwicklung und -förderung verfügt.

Ansprechpartner: Stefan Kunold
Grohner Str. 45, 28217 Bremen
Telefon: 0421 620 6082
Email: skunold@hwst.de


Quartiere & Ansprechpersonen

Folgende fünf Quartiere profitieren von dem Projekt:

Alwin-Lonke-Straße

Quartiersmanagement Alwin-Lonke-Quartier
Quartiersbeauftragte: Maren Voß
E-Mail: mvoss@hwst.de
Mobil: 0172 4496569

Quartiersbüro: Heinrich-Hoops-Straße 1 C, 28719 Bremen

Arsten-Nord

Quartiersmanagement Arsten-Nord
Quartiersbeauftragte: Anchana Bose
E-Mail: abose@hwst.de
Mobil: 01525 9290832

Quartiersbüro: Martin-Buber-Straße 7, 28279 Bremen

Offene Sprechstunde:
Donnerstags 15.00 – 17.00 Uhr, andere Termine nach tel. Absprache möglich.

Bahnhofsvorstadt-West

Quartiersmanagement Bahnhofsvorstadt-West

Quartiersbeauftragte: Iris Wensing
E-Mail: iwensing@hwst.de
Mobil: 0173 3139498

Quartiersbüro: Stadtteilhaus der Inneren Mission, Bornstraße 65, 28195 Bremen

Offene Sprechstunde:
jeden Dienstag 11.00 – 13.00 Uhr

Blockdiek

Quartiersmanagement Blockdiek

Quartiersbeauftragter: Stefan Kunold
E-Mail: skunold@hwst.de
Mobil: 0172 449 63 18

Quartiersbüro: QBZ Blockdiek, Düsseldorfer Straße 2a, 28327 Bremen

Hünertshagen

Quartiersmanagement Hünertshagen

Quartiersbeauftragte: Annette Feldkamp
E-Mail: afeldkamp@hwst.de
Mobil: 0172 6657134

Quartiersbüro: Lerchenstraße 14 / Ecke Hünertshagen, 28755 Bremen