Wie kommt mehr Personal in die Altenpflege?

Ergebnisse der Bremer Studie zur Personalbemessung

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18.00 – 20.30 Uhr
Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen

Die geringe Personalausstattung in der stationären Altenpflege führt zu Abstrichen bei der Versorgungsqualität und geht zu Lasten der Pflegebeschäftigten. Die Arbeit ist hoch verdichtet, die Krankenstände sind überdurchschnittlich und nicht wenige Pflegekräfte steigen vorzeitig aus dem Beruf aus.

Um dieser Situation Abhilfe zu verschaffen, wird seit fast zwei Jahrzehnten über die Einführung einer Personalbemessung diskutiert. Die heute geltende Fachkraftquote von 50 Prozent regelt die Personalausstattung nur unbefriedigend. Nun hat die Bundesregierung die Selbstverwaltung in der Pflege beauftragt, ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren zur einheitlichen Bemessung des Personalbedarfs in Pflegeeinrichtungen zu entwickeln.

Mit der dazugehörigen Studie wurde ein Forschungsteam der Universität Bremen beauftragt. Projektleiter Prof. Heinz Rothgang vom SOCIUM stellt das Forschungsprojekt und die darin entwickelte Systematik zur Ermittlung des notwendigen Personalbedarfs in der stationären Altenpflege vor. Barbara Susec, Referentin für Pflegepolitik in der ver.di-Bundesverwaltung, wird diese Ergebnisse kritisch aus Perspektive der Beschäftigten einordnen.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 2. Dezember 2019
bei Celine Oehlkers unter
c.oehlkers@arbeitnehmerkammer.de
0421 363 01 978

oder über den Anmeldelink