Young Carer- Was muss getan werden?

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Online-Veranstaltung von carat – caring all together

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Jugendliche und junge Erwachsene tragen oft eine große Verantwortung, denn sie erbringen regelmäßig, parallel verschiedene Sorgeleistungen: durch die Versorgung sorgebedürftiger Personen in der Familie (z.B. medizinische Tätigkeiten, Mobilisation/Bewegung, Körperpflege, Formulare ausfüllen), durch die Aufrechterhaltung des Familienalltags (z.B. Haushaltsaufgaben, Einkaufen, Besorgungen, Rechnungen bezahlen), durch die Entlastung von gesunden Familienmitgliedern (z.B. Verantwortungsübernahme für jüngere Familienmitglieder) und auch durch die Fürsorge für sich selbst (z.B. Ausbildungs-/Schulaufgaben).

Wie viel Jugendliche und junge Erwachsene sich in dieser Situation befinden, wie sie ihren Alltag meistern, welche Unterstützung sie benötigen und welche Unterstützung es für sie gibt – darüber wissen wir wenig.

Dabei benötigen gerade diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen Aufmerksamkeit und Hilfe, damit es nicht zu Überforderung und gesundheitlichen Problemen kommt.

Die Situation von Young Carer beleuchten wir aus wissenschaftlicher, politischer und institutioneller Perspektive. Aus den Ergebnissen der Diskussion entwickeln wir in der Veranstaltung Forderungen an Politik und Institutionen.

Referentinnen:

Prof.in Dr.inClaudia Stolle- Wahl, Hochschule Bremen, leitet das Lehrgebiet: „Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Pflegediagnostik und Assessmentverfahren“; Projektleitung: Study & Care. Fürsorge geben- Hilfe bekommen; Hochschule Bremen
Birgitt Pfeiffer, Initiatorin des Bremer Netzwerkes „Young Carer“ SPD, Sprecherin für Soziales, Familie, Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigungen.
Claudia Buß, Pflegedienstleitung, Paritätischer Wohlfahrtsverband Bremen; Anbieterin einer Anlaufstelle für Young Carer und Mitglied im Bremer Netzwerk „Young Carer“.

Geplant ist, eine betroffene Person einzuladen.