Zukunftstag: Jugendarbeit in einer digitalisierten Zeit

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Drohnen liefern unsere Pakete, Chat-Bots beantworten unsere Fragen, Roboter helfen uns im Alltag – vielleicht unterstützen sie uns in Zukunft bei der Erziehung unserer Kinder?

Die digitale Transformation unserer Gesellschaft ist in vollem Gange. Wie wird sich unser Leben künftig gestalten?

Auf diesem Zukunftstag widmen wir uns den heute noch undenkbaren Möglichkeiten und werfen einen Blick auf die Jugendarbeit im Jahr 2035.

Wir pendeln zwischen utopischen und dystopischen Szenarien und überlegen gemeinsam, wie wir als Jugendarbeiter*innen die Herausforderungen der Digitalisierung wirksam begleiten können.

Den explosiv-kreativen Tag lassen wir am Abend mit einem gemütlichen Get-together ausklingen.

Weitere Informationen und Anmeldung


9:00h Begrüßung und Programmvorstellung

9:15h Einstieg KI-Quiz
Wer gewinnt: die Maschine oder Du? Sei dabei, bei einem Quizduell über künstliche Intelligenz, Algorithmen und Digitales.

09:30 – 10:15 Input: Die „ungeahnten“ digitalen Möglichkeiten
Markus Gerstmann, ServiceBureau Jugendinformation.
Digitale Tools, Künstliche Intelligenz und automatisierte Abläufe veränderten unser Leben in den letzten Jahren. Statt nur zurückzuschauen, wirft Markus Gerstmann einen Blick in die Zukunft, um aufzuzeigen, was möglicherweise auf die Arbeitsfelder der Jugendarbeit zu kommen kann. In seinem Vortrag stellt er einige gravierende Veränderungen in der Lebenswelt von jungen Menschen vor und suchte mit integrierten Fragen nach Konzepten bzw. Antworten für eine moderne Jugendarbeit.

10:15 – 11:00 Input: Ein Blick über den Tellerrand: Die „Robot Revolution“ in Japan und ihre sozialen Folgen
Barbara Westhof, ServiceBureau Jugendinformation – Projekt #future_fabric
Wie kein anderes Land steht Japan sinnbildlich für technologischen Fortschritt. Skurril anmutende Geschichten über Roboter-Haustiere oder virtuelle YouTube-Stars dominieren die Berichterstattung. Tatsächlich ist die japanische Gesellschaft technischen Neuerungen gegenüber sehr positiv eingestellt. Die sozialen Folgen dieser Entwicklungen, wie extreme Formen sozialer Isolation oder exzessive Mediennutzung, wurden jedoch lange vernachlässigt.
Barbara Westhof zeichnet ein Bild vom Aufwachsen junger Menschen in Japan, stellt Problemlagen und Handlungsansätze dar und präsentiert „best practice“ Projekte. Hintergrund des Vortrags bildet die Teilnahme am Japanisch-Deutschen Studienprogramm 2019.

11:00 – 11:20 Pause

11:20 – 12:30 Input: Erweiterte und virtuelle Realität – Eine Einführung
Julia Kehr-Ritz, ServiceBureau Jugendinformation,  Projekt #future_fabric.
Nach der Erfolgsgeschichte des mobilen Games „Pokemon Go“ hat die Technik der Augmented Reality eine riesige gesellschaftliche Verbreitung zu verzeichnen. Was Augmented Reality noch kann, außer Pikachu einzufangen, ist hingegen wenigen bekannt.
Virtual Reality soll die Wahrnehmung der digitalen Welt revolutionieren – doch was verbirgt sich hinter dem omnipräsenten Begriff der virtuellen Realität?
Julia Kehr-Ritz wird einen Überblick über die technische Entstehungsgeschichte geben und uns mit vielen Beispielen Anwendungen im Alltag und der Bildungsarbeit näherbringen.

13:00 – 14:00 Mittagspause + kreative Inspirationen

14:00 – 15:00 Szenario-Methode
Mithilfe der Szenario-Methode erarbeiten die Teilnehmenden Zukunftsszenarien für die Jugendarbeit 2035. Im Anschluss werden die Ergebnisse präsentiert.
Egal ob Theater, Tanz oder Präsentation – wie sieht Eure Zukunftsidee aus?

15:00 – 15:30h Präsentation

15:30 – 16:00h Pause

16:00 – 16:45h  Methoden und Konzepte für die Jugendarbeit
Zum Ende des Tages stellt das ServiceBureau-Team mögliche Methoden und Konzepte für die Jugendarbeit und außerschulische Bildungsarbeit vor. Weitere Ideen werden von den Teilnehmenden ergänzt und gemeinsam zusammengetragen.

16:45 – 17:00h Feedback

17:00 h – 19:00h  Get-together
Im Laufe des Tages haben die Gastgeber*innen viele Fragen aufgeworfen und interessante Thesen aufgestellt, aber es war sehr wenig Zeit für einen fachlichen und kollegialen Austausch. Wer möchte, kann dies bei Getränken und Snacks – in einem sicheren Rahmen – nachholen.