Sensibilisierungsangebote und Antidiskriminierungsarbeit für Institutionen
Die „Empowerment- und Antidiskriminierungsberatung für queere Geflüchtete, (Post-)Migrant*innen und BIPoC in Bremen“ findet ihr in der Theodor-Körner-Straße 1 im Viertel. Das Projekt wird gefördert durch Bundesmittel von „Demokratie leben!“. Geflüchtete und migrierte LGBTIQ+-Personen erleben in ihrem Alltag häufig Mehrfachdiskriminierung in Form von Queerfeindlichkeit und Rassismus.
Für Institutionen
- Informationsgespräche für Multiplikator*innen und staatliche Akteur*innen, die potenziell mit LSBTIQ* BIPoC arbeiten (z.B. Stellen der Migrations- und Geflüchtetenarbeit oder weiße Räume für LSBTIQ*, die sich öffnen möchten).
- Sensibilisierungsgespräche für nicht-queere BIPoC, um eine sensiblere und bewusstere Kommunikation und Zusammenarbeit mit Betroffenen von Mehrfachdiskriminierungen zu erlangen.
Die Beratung unterstützt queere Geflüchtete, (Post-)Migrant*innen und BIPoC bei:
- Empowermentprozessen (Umgang mit den eigenen Identitäten)
- Diskriminierungserfahrungen in verschiedenen Bereichen und Situationen (Antidiskriminierungsstrategien)
- queerer Aufklärungsarbeit (sexuelle Orientierung/geschlechtliche Identität und Intersektionalität)
- Beratungs- und Begleitungsangebote
- Für Eltern und Angehörige aus migrantischen/geflüchteten Familien gibt es Gesprächsangebote, welche die Akzeptanz/Annahme der queeren Identität des Kindes erleichtern sollen und durch Sensibilisierung zur Gewalt- und Konfliktprävention dienen
Mehr Informationen: BIPOC
Kostenfrei
Das Projekt wird finanziert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ansprechperson
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Ali Naki TutarTelefon: 04 21 69906669E-Mail: tutar@ratundtat-bremen.de