Aktuelles
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Stadtbibliothek Bremen startet Newsletter für pädagogische Fachkräfte
Mit „ALLES Bildung“ startet ein neuer Newsletter der Stadtbibliothek Bremen, der sich an pädagogische Fachkräfte in Krippen, Kitas und Schulen richtet. Zweimal im Jahr wird darin kompakt über aktuelle Angebote, interessante Medien, Veranstaltungen und Wissenswertes rund um den Bibliotheksbesuch informieret werden.
Eine halbe Milliarde Euro für Kitas
Bremen investiert deutlich in die frühkindliche Bildung: Rund eine halbe Milliarde Euro fließen jährlich in die Kitas und damit 100 Millionen Euro mehr als noch zu Beginn der Legislaturperiode 2023. Im Fokus steht die Qualität: Die Sprachförderung für Vorschulkinder soll mit einer geplanten Gesetzesänderung verbindlich werden.
Neues Infomaterial zu Young Carern in Bremen
Um für die Situation pflegender Kinder und Jugendlicher zu sensibilisieren und das Thema stärker sichtbar zu machen, hat Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz im Juli 2026 neues Informationsmaterial herausgegeben. Unter dem Titel „DO YOU CARE. Infos und Tipps für junge Held*innen, die das Familienleben stemmen“ steht eine achtseitige Broschüre zur Verfügung. Ergänzt wird sie durch Plakate und Postkarten.
Bertelsmann Stiftung: Bildungs- und Teilhabepaket kommt bei zu wenigen Kindern an
Der Teilhabebetrag erreicht mehr als acht von zehn berechtigten Kindern nicht: 15 Jahre nach Einführung des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT) erhält nur eine Minderheit der anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen die Leistung für soziale und kulturelle Teilhabe, so die Bertelsmann Stiftung. Auch beim Schulbedarf und beim Mittagessen bestehen erhebliche Lücken. Gleichzeitig fehlen bundesweit verlässliche Daten darüber, wie viele Kinder anspruchsberechtigt sind, welche Leistungen sie tatsächlich erhalten und warum sie nicht erreicht werden.
Gesetzentwurf zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe verabschiedet
Am 12. August hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe beschlossen, um die Kinder- und Jugendhilfe zu stärken und modernisieren. Damit beginnt die Bundesregierung die Umsetzung einer umfassenden, zweistufigen Strukturreform. Ziel ist es, die Kinder- und Jugendhilfe zukunftsfest aufzustellen.
Sicherung der Kindertagespflege
Der Senator für Kinder und Bildung (SKB) und der freie Träger PiB – Pflegekinder in Bremen gGmbH (PiB) stellen gemeinsam die Weichen für die Zukunft der Kindertagespflege in Bremen neu auf. Nach fast 25-jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit konnte der bestehende Kooperationsvertrag aus rechtlichen Gründen nicht in der bestehenden Form fortgeführt werden. Dies betrifft unter anderem originär hoheitliche Aufgaben, die wieder in die Behörde verlagert werden müssen.
„Frisch vom Feld auf den Teller“ – neues BioStadt Bremen Pixi-Buch
Das liebevoll gestaltete Buch wurde in Zusammenarbeit mit dem Carlsen Verlag speziell für Kinder im Alter von etwa 1 bis 5 Jahren entwickelt. Es vermittelt auf anschauliche und kindgerechte Weise wichtige Themen wie die Herkunft von Lebensmitteln, Saisonalität und Nachhaltigkeit und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Ernährungsbildung.
KI und Bildung: Chancen und Herausforderungen beim „Summer of AI“ in Bremen
Wie verändert Künstliche Intelligenz das Lernen und Lehren? Welche Chancen bietet KI für die Bildung – und welche Risiken entstehen beispielsweise mit Blick auf Bildungsungleichheit und neue Abhängigkeiten? Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „KI und Bildung“ am Mittwoch, 19. August 2026, von 16:00 bis 17:15 Uhr im KI x Open Lab in der Kassenhalle im Forum am Domshof.
Jugendämter melden 10 % mehr Kindeswohlgefährdungen im Jahr 2025
Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist das vierte Mal in Folge auf einen neuen Höchststand gestiegen: Im Jahr 2025 haben die Jugendämter in Deutschland bei rund 79 800 Kindern oder Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt festgestellt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 10 % oder rund 7 000 Fälle mehr als 2024.