Mentale Gesundheit im Fokus
Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist seit der Pandemie auf einem schlechteren Stand, das verdeutlicht erneut die COPSY-Studie aus dem Jahr 2025. Auch das aktuelle Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung zeigt: Ein Viertel der Schüler:innen leidet derzeit an psychischen Auffälligkeiten.
Für Bremen und Bremerhaven wird die Relevanz beispielsweise im Landesgesundheitsbericht 2024 deutlich, in dem eine Zunahme psychischer Auffälligkeiten aufgezeigt wird. Und auch die Jugendbeirätekonferenz Bremen hat in diesem Jahr die mentale Gesundheit als zentrales Thema für junge Menschen in Bremen definiert.
Soziale und gesundheitliche Ungleichheiten spielen bei der Entwicklung von Resilienz und der Förderung der mentalen Gesundheit eine zentrale Rolle und können das Risiko für psychische Belastungen negativ beeinflussen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, braucht es passgenaue und niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche. Die Settings, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, spielen dabei eine wichtige Rolle.
Der Fachtag „Gesund aufwachsen in Kita, Schule und Quartier – Mentale Gesundheit im Fokus“ widmet sich dieser Thematik daher mit einem Blick auf diese Settings. Dazu wird es nach einem einführenden Impulsvortrag sowie einem Überblick über Bremens Strukturen vier parallele Workshops geben, die sich mit der Resilienz und der mentalen Gesundheit von Kindern und/oder Jugendlichen in den Settings Kita, Schule und Quartier sowie der Resilienz und Psychohygiene von Fachkräften vertiefend beschäftigen werden. Die Teilnehmenden haben dabei die Möglichkeit, neues Wissen für die Praxis zu erlangen sowie miteinander in den Austausch zu kommen.
Der Fachtag wird seit 2019 als Kooperationsveranstaltung des Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie (BIPS) sowie der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Bremen umgesetzt.
Eingeladen sind Akteur:innen aus dem Gesundheits- Sozial- und Bildungsbereich sowie alle am Thema Interessierte.
Mittwoch, 2. September 2026, 13.00 – 17.00 Uhr
Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, 28195 Bremen
Ansprechpersonen
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Dirk GansefortTelefon: 0511 388 11 89 303
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Marle AlbertTelefon: 0511 388 11 89 312