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AG Mutterschutz

Schwangerschaft ist keine Krankheit. Auch wenn sie die Leistungsfähigkeit der werdenden Mutter nicht automatisch beeinträchtigt, gelten für schwangere Arbeitnehmerinnen dennoch besondere Schutzvorschriften.

Auf Initiative der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau (ZGF) und der Arbeitnehmerkammer Bremen gründete sich im Jahr 2012 die Landesweite AG Mutterschutz. Sie setzt sich für eine sinnvolle Umsetzung des Mutterschutzes in Bremer und Bremerhavener Betrieben ein.

Der Arbeitgeber muss die Gestaltungspflichten aus dem Arbeitsschutz- und Mutterschutzgesetz nutzen. Nur so können Schwangerschaft, Mutterschutz und Erwerbstätigkeit miteinander vereinbart werden. Die allermeisten Frauen haben großes Interesse daran, auch während der Schwangerschaft ihrer Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Schwangere Mitarbeiterinnen haben ein Recht auf akzeptable Beschäftigungsbedingungen

Sicher und gesundheitsgerecht gestaltete Arbeitsbedingungen ermöglichen es schwangeren oder stillenden Arbeitnehmerinnen, ihre berufliche Tätigkeit möglichst wenig zu unterbrechen. Anstatt sie vorschnell und unnötigerweise aus der Arbeit freizusetzen, müssen Arbeitsabläufe oder Zuständigkeiten im Betrieb möglicherweise nur vorübergehend geändert werden. Das sichert die  Erwerbschancen von Frauen. Mütter, die wissen, dass sie an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können, werden den Wiedereinstieg nach der Geburt motivierter angehen. Diese Sicherheit fördert die Identifikation aller Beschäftigter mit dem Betrieb – wer qualifizierte Fachkräfte gewinnen und halten will, sollte mütter- und somit familienfreundliche Bedingungen schaffen.

Handlungshilfen für eine gute betriebliche Praxis

Die Mitglieder der AG Mutterschutz unterstützen Betriebe im Land Bremen bei der Umsetzung des Mutterschutzes. In Veranstaltungen informiert die AG und gibt praktische Handlungshilfen, beispielsweise zu den Themen:

  • Pflichten des Arbeitgebers im Mutterschutz
  • Integration des Mutterschutzes in die betrieblichen Abläufe
  • Gefährdungsbeurteilung nach Mutterschutzverordnung
  • Schutz vor Infektionsrisiken im Gesundheitswesen und beim beruflichen Umgang mit Kindern
  • Kooperation mit Frauenärzt/innen und Betriebsärzt/innen
  • Stillen und Erwerbstätigkeit
  • Mutterschutz für selbstständige Frauen
  • Novellierung des Mutterschutzrechts

Unter der Federführung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz arbeiten neben der Arbeitnehmerkammer zahlreiche Verbände und Fachorganisationen in der AG Mutterschutz mit:

Gewerbeaufsicht Bremen/Bremerhaven, Handwerkskammer, Handelskammer/IHK Bremerhaven, Unternehmensverbände Bremen, Arbeitgeberverband Bremerhaven, DGB Bremen-Elbe-Weser, Berufsverband der Frauenärztinnen und –ärzte, Verband der Betriebs- und Werksärzte, Barmer/GEK, Gesamtpersonalrat Bremen, ZGF, Impulsgeber Zukunft, pro familia Bremen. 
 

Sitzungsort
Abwechselnd bei den einzelnen Beteiligten

Sitzungsrhythmus
zweimal im Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Professionelle aus diesem Bereich, Mitarbeit nur nach vorheriger Aufnahme, TeilnehmerInnen werden von ihren Institutionen entsandt

Arbeitsebene
Landesebene

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Forum Frauen Gesundheit in Bremen, Forum Frauen + Gesundheit Bremerhaven

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Netzwerk Chancen für Alleinerziehende in Bremerhaven

  • Verbesserung der Situation der Alleinerziehenden in Bremerhaven, alle Gebiete – Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Wohnsituation, Stadtteil
  • Vernetzung etc. Veranstaltungen für AE und für Fachleute

Beteiligte Institutionen: Agentur für Arbeit Bremen-Bremerhaven, Arbeitnehmerkammer Bremen, Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH (afz), Berufliche Bildung Bremerhaven GmbH (BBB), Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau – Büro Bremerhaven (ZGF), Der Paritätische Bremerhaven, Jobcenter Bremerhaven, Magistrat Bremerhaven – Dezernat III
 

Sitzungsort
umlaufend bei allen Beteiligten

Sitzungsrhythmus
drei bis viermal im Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Entsendung durch die eigene Institution; Aufnahme nur nach Absprache

Arbeitsebene
kommunal

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
AK Berufliche Perspektiven für Frauen in Bremerhaven, Netzwerk Alleinerziehende Bremen, andere Gremien, die sich mit den o.g. Themen befassen

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AK gegen sexuelle Gewalt an Kindern in Bremerhaven

Der Arbeitskreis, 1990 gegründet, ist ein Expertinnenkreis und verfolgt das Ziel, die Aktivitäten zu Gunsten betroffener Mädchen und Jungen zu vernetzen und deren Situation zu verbessern. Im Arbeitskreis sind alle für diesen Bereich wichtigen Beratungsstellen, Organisationen und Institutionen in Bremerhaven vertreten. Der Arbeitskreis ist nach § 78 des Kinder- und Jugendhilfegesetzes anerkannt, damit ist er im Jugendhilfeausschuss der Stadt Bremerhaven beratend vertreten. Der Arbeitskreis entwickelt Initiativen und Aktivitäten, u.a. im Bereich der Fort- und Weiterbildung, er gibt Broschüren heraus, setzt sich mit aktuellen Themen auseinander und bringt diese in die Öffentlichkeit.
 

Sitzungsort
pro familia Beratungsstelle Bremerhaven

Sitzungsrhythmus
viermal im Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Nur Professionelle können Mitglied im AK werden. Sie werden von ihrer Organisation/Institution entsandt.

Arbeitsebene
kommunal

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Arbeitsgruppe „Sexuelle Misshandlung von Kindern und Jugendlichen“ in Bremen, AK´s im Landkreis Cuxhaven, Landkreis Wesermarsch

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AK Häusliche Gewalt Bremen-Nord

Fachlicher Austausch zum Thema häusliche Gewalt,  sowie der Aufbau von Kooperationen.

Der Arbeitskreis häusliche Gerwalt bestand bereits in der Vergangenheit. Er ging aus dem damaligen AK „Gesundheit“ in Lüssum hervor und fand von 2013 bis 2020 zweimal jährlich statt. Ansprechpartnerin war damals Ilka Krüner-Reuß vom „Haus der Familie“ in Lüssum, die den AK gemeinsam mit der damaligen Sozialraumkoordination geleitet hat.

Der AK wurde aufgrund der Corona-Pandemie und personeller Veränderungen eingestellt. Beim letzten Netzwerktreffen „Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen-Nord“ im September 2024 wurde das Thema Häusliche Gewalt behandelt und es wurde der Bedarf deutlich, den AK wieder neu zu starten.

Der AK wird fortan von den Gesundheitsfachkräften im Quartier (hauptsächlich Eda Kara-Rexhepi, Gesundheitsfachkraft in Lüssum und Blumenthal) und der Sozialraumkoordinatorin Dagmar Kutzer geleitet.


Ansprechperson:

Eda Kara-Rexhepi (sie/ihr)
Gesundheitsfachkraft im Quartier
eda.kara-rexhepi@gesundheit-nds-hb.de
0176 / 57 88 73 66
 

Sitzungsort
Sozialzentrum Vegesack

Sitzungsrhythmus
2 mal pro Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Keine

Arbeitsebene
Stadtteilebene: Bremen Nord

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
AK Gesundheit Bremen-Nord

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AK Kinder Lüssum

Fachlicher Austausch über Situation und Bedarfe der Familien im Ortsteil Lüssum
 

Sitzungsort
wechselnde Orte

Sitzungsrhythmus
8 x pro Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Ja, Institution, die in Lüssum mit Kindern und Eltern arbeitet

Arbeitsebene
Ortsteilebene: Lüssum

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Intergruppe Lüssum, Stadtteilgruppe Lüssum

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Netzwerk Frühe Hilfen Bremen-Nord

Vernetzung der Einrichtung im Bremer Norden zu Frühen Hilfen

Sitzungsort
Sozialzentrum 1/Nord oder Haus der Zukunft (Lüssum)

Sitzungsrhythmus
halbjährlich

Teilnahmevoraussetzungen
Keine

Arbeitsebene
Stadtteilebene: Bremen Nord

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Nein

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AK Essstörungen

  • Vernetzung von Akteur*innen, die im Bereich Essstörungen in Bremen arbeiten
  • Fortbildungen und kollegiale Beratung
  • Politische und gesellschaftliche Einflussnahme zur Verbesserung einer integrierten Versorgung bei Essstörungen in Bremen

 

Sitzungsort
Reihum in den beteiligten Einrichtungen

Sitzungsrhythmus
5 Termine pro Jahr nach Absprache

Teilnahmevoraussetzungen
Arbeit im Themenfeld Essstörungen

Arbeitsebene
Kommunal: Bremen

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
z.B. Forum Frauengesundheit, AG geschlechtergerechte Jugendarbeit

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AK Suchtprävention

Das nächste Treffen des Arbeitskreises bitte erfragen!

Veranstaltungsort:
Landesinstitut für Schule, Große Weidestraße 4-16, 28195 Bremen (nähe Hauptbahnhof, nicht Bürgerpark)

Aktuelle Themen, die im AK besprochen werden sollen, können Sie an Dr. Oliver Peters mailen.
 

Sitzungsort
Landesinstitut für Schule, Referat Gesundheit und Suchtprävention

Sitzungsrhythmus
nach Bedarf und Absprache

Teilnahmevoraussetzungen
Akteur/in, Fachkraft in einer Einrichtung Sucht und Suchtprävention

Arbeitsebene
Kommunal: Bremen

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Aks bei Gesundheit und Gesundheitsamt, Koordinationsausschuss Drogen (ressortübergreifend), Stadtteilbeiräte, AK Ess-Störungen, AK Medien

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AG Jugend Osterholz

Koordination und Austausch Jugendarbeit, gemeinsame Aktivitäten im Stadtteil
 

Sitzungsort
wechslend im Stadtteil Osterholz

Sitzungsrhythmus
einmal im Monat

Teilnahmevoraussetzungen
Teilnahme auf Anfrage

Arbeitsebene
Stadtteilebene: Osterholz

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Bewohnerforen Wohnen in Nachbarschaften (WiN) im Stadtteil

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AK Bürgerforum

  • Betrachtung der Lage im Sozialraum Blockdiek
  • Diskussion
  • Intervention durch eigene Aktivität bzw. Einschaltung zuständiger Gremien/ Behörden
  • Förderung des Zusammenlebens im Ortsteil durch Feste und Veranstaltungen mithilfe der Koop.partner

 

Sitzungsort
wechselnde Einrichtungen in Blockdiek

Sitzungsrhythmus
ca. 4mal im Jahr

Teilnahmevoraussetzungen
Keine

Arbeitsebene
Ortsteilebene: Blockdiek

Kooperationen zu anderen Arbeitskreisen und -gruppen
Projektgruppe QBZ, AG Jugend Osterholz