Schon seit Januar 2026 gehört das Schulmuseum Bremen zum Landesinstitut für Schule (LIS). Zum Abschluss des Onboarding-Prozesses hat das LIS in einer Feierstunde das Museum am 23. Juni auch offiziell willkommen geheißen. Gleichzeitig wurde der Trägerverein Schulmuseum Bremen e.V. verabschiedet und dessen Engagement für die Entwicklung des Museums in den vergangenen 16 Jahren gewürdigt.

„Wir sind froh, das Schulmuseum abgeben zu können, denn so wird ein wichtiger Schritt in Sachen Nachhaltigkeit getan“, betonte der Vorsitzende des Trägervereins Georg Schweppe in seiner Ansprache und erläuterte: „Das Schulmuseum ist keine Einrichtung, die nach hinten ausgerichtet ist, sondern nach vorne – und dafür braucht es gute Ideen und starke Partner“.

Außerschulischer Lernort bietet stetig neue didaktische Formate und Themen

Museumsleiterin Frauke Hellwig zeichnete anhand eindrucksvoller Bilder die Entwicklung des Museums nach:

  • die erste Ausstellung „Lernen in Bremen – was die Schulen bieten“ (1978)
  • die Gründung der Schulgeschichtlichen Sammlung (1983)
  • die Herrichtung der Räume im Schulgebäude „Auf der Hohwisch“
  • die Wiederentdeckung des Erdbunkers
  • die neue Dauerausstellung mit der Abteilung „Bremer Kindheit und Jugend im Nationalsozialismus“
  • neue Medienstationen in der Ausstellung (2024/25)

Die Entwicklung sei ohne Trägerverein und Freundeskreis nicht möglich gewesen wäre. Zugleich betonte Hellwig die kontinuierliche Weiterentwicklung des Museums: „Auch heute verstehen wir uns als außerschulischer Lernort und erproben kontinuierlich neue didaktische Formate und Themen“.

Erfolgreiche Arbeit fortführen – mit Schulen und in der Lehrkräftefortbildung

Mit der Eingliederung in das Landesinstitut hat für das Schulmuseum nun ein neues Kapitel begonnen. Hier soll die erfolgreiche Arbeit fortgeführt, die Verbindung zu den Bremer Schulen weiter gestärkt und die Kooperationen in der Lehrkräftefortbildung ausgebaut werden.

Quelle: Senatspressestelle der Freien Hansestadt Bremen, Senator für Kinder und Bildung, Schulmuseum an Bord des LIS – Pressestelle des Senats, 25.06.2026