Stadtteil: Östliche Vorstadt

Kinder liegen uns am Herzen, denn sie sind das Wertvollste, was wir haben.

Sie sollen glücklich, stabil und in einer liebevollen Umgebung aufwachsen. Dafür brauchen Kinder gute und verlässliche Wegbegleiter, die sie dabei unterstützen, die Welt zu entdecken und starke Persönlichkeiten zu werden.

Nicht alle Kinder in Bremen haben das Glück, so zu leben. Vielen Kindern in unserer Stadt geht es nicht gut: Sie leiden unter körperlicher und seelischer Gewalt. Manche werden Opfer von Missbrauch oder erleben jeden Tag hautnah, was es heißt, arm zu sein. Deshalb möchten wir gemeinsam mit Ihnen etwas für diese Kinder tun!

Seit 2011 setzt sich die Kinderschutzstiftung Bremen aktiv und nachhaltig für den Kinderschutz ein. Wir fördern Hilfs- und Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte.

Was wir für Kinder in Bremen tun

Alle Kinder, unabhängig von ihrer Familie oder Herkunft, sollen es gut haben. Sie brauchen ein friedliches Umfeld und Menschen, die sie ernst nehmen und für sie da sind. Dafür sind Bezugspersonen wichtig, die ihre Ängste und Sorgen auffangen, ihnen zuhören, mit ihnen in schwierigen Situationen gemeinsam Lösungen suchen und sie ermutigen.

Das gelingt leider nicht überall. Manchmal ist das Zuhause kein Zuhause, Eltern wächst ihre Verantwortung über den Kopf, Kinder leiden unter Gewalt und werden vernachlässigt. Die Kinderschutzstiftung Bremen unterstützt finanziell Projekte, die Kinder und Jugendliche stark machen.

Wir möchten ihnen helfen, ihre eigenen Kräfte und Möglichkeiten zu entdecken und einzusetzen. Deshalb finanzieren wir Angebote mit, die Kindern, Jugendlichen und Eltern in Krisensituationen kostenfrei und schnell helfen.

Unser Partner dabei ist der Kinderschutzbund Bremen, ein anerkannter und professioneller Träger. Mit seiner Erfahrung und Kompetenz hilft der Kinderschutzbund seit mehr als 70 Jahren Kindern in Not. Wir fördern z. B. das Kinderschutz-Zentrum und Projekte, die Kindern, Eltern und Fachkräften zugutekommen. Damit mehr Kinder in Bremen gut aufwachsen können.

Vorstand und Kuratorium – Mit Herz und Verstand

Der Vorstand und das Kuratorium leiten die Kinderschutzstiftung Bremen und vertreten sie nach außen. Sie prüfen und bewilligen Förderungen und sorgen dafür, dass das Stiftungsvermögen verantwortungsvoll und nachhaltig eingesetzt wird. Dabei eint uns alle eine Motivation: Bremens Kinder und ihre Zukunft.

Das fördern wir:

  • Kinder stark machen: Gewaltprävention an Grundschulen
    Kinder sollen wissen, wo sie bei Konflikten oder Gewalt Hilfe finden und was sie tun können. Das Projekt “Kindernot braucht Lösungen” erreichte an Bremer Grundschulen bereits mehr als 7.500 Kinder, deren Eltern und Lehrkräfte. Durch die Förderung der Kinderschutzstiftung können viele Klassen kostenfrei daran teilnehmen.
  • Ehrenamtliche qualifizieren: Kompetent in der Flüchtlingshilfe
    Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe müssen mit Traumata umgehen können, kultursensibel arbeiten und brauchen Methoden, die ohne eine gemeinsame Sprache auskommen. Die Stiftung fördert deshalb z. B. Workshops, die ihnen solche Kenntnisse und das nötige praktische Handwerkszeug für ihre Arbeit mit Kindern vermitteln.
  • Kostenlose und anonyme Hilfe: Die “Nummer gegen Kummer”
    Sorgen und Nöte halten sich nicht an Uhrzeiten: Die „Nummer gegen Kummer“ ist für Kinder und Jugendliche immer da, wenn sie jemanden zum Reden brauchen. Jedes Jahr rufen in Bremen 500 Ratsuchende an. Das Angebot finanziert sich komplett über Spenden und Drittmittel – auch die Kinderschutzstiftung sorgt mit dafür, dass Kinder und Jugendliche stets ein offenes Ohr finden.
  • Bei Trennung und Scheidung: Begegnungen ermöglichen
    Kinder sind oft die Leidtragenden bei Trennung oder Scheidung. Eskaliert der Streit zwischen den Eltern besonders heftig, brauchen Kinder Begleitung, um den von ihnen getrennt lebenden Elternteil zu treffen. Pädagogische Fachkräfte vom Kinderschutzbund Bremen unterstützen Eltern und Kinder bei solchen Treffen. Die Kinderschutzstiftung finanziert z. B. Personalkosten anteilig und sorgt für die Ausstattung der Spiel- und Beratungsräume.

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