Bro, komm mal klar: Frauenfeindlichkeit im Netz entgegenwirken.
Junge Männer sind zunehmend empfänglich für frauenfeindliche Botschaften und problematische Männlichkeitsbilder. Insbesondere in den Sozialen Medien werden sie mit frauenfeindlichen Inhalten geflutet. Um dem zu begegnen, braucht es Gesetze – aber auch wirksame Gegenstrategien. Darüber möchten wir sprechen!
Zu Gast ist die Medienwissenschaftlerin Dr. Maya Götz. Sie berichtet über ihre aktuellen Erkenntnisse zu Geschlechterrepräsentation in den Sozialen Medien und darüber, wie auf TikTok veröffentlichte Video-Clips Geschlechterbilder zum Negativen, aber auch zum Positiven verändern können. Gemeinsam mit jungen Menschen hat sie die Wirkung von Video-Clips getestet. Wie virtuelle Räume und feministische Inhalte Mädchen und Frauen im Netz stärken können, stellen wir anhand des Beispiels der Online-Plattform frauenseiten.bremen.de vor.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich:
https://www.frauen.bremen.de/aktuelles/veranstaltungsreihe-error-21228
Schutz rund um Geburt und frühe Kindheit
Praxisdialog zu Hitze, Schwangerschaft & früher Kindheit: Impulsvortrag, Austausch und Vernetzung für Fachkräfte rund um Schutz, Prävention und Gesundheitsförderung.
Wie können wir Schwangere sowie Eltern von Säuglingen und Kleinkindern im Land Bremen gut für die Risiken von Hitzestress sensibilisieren und für den Alltag stärken? Dieser Frage wird sich im Praxisdialog gewidmet. Nach einem inspirierenden Impulsvortrag von Prof. Ekkehard Schleußner, Jena, laden wir Sie herzlich zum Austausch ein: Teilen Sie Ihre Erfahrungen, lernen Sie bewährte Praxisansätze kennen und nehmen Sie neue Impulse sowie hilfreiche Materialien für Ihre eigene Arbeit mit.
Hitzewellen stellen für Schwangere, Neugeborene und Kleinkinder ein zunehmendes gesundheitliches Risiko dar. Schwangerschaftskomplikationen wie Frühgeburten oder (Prä-)Eklampsie sowie Krankenhauseinweisungen von Säuglingen treten durch Hitzewellen häufiger auf. Wirksame Schutzstrukturen und das richtige Verhalten könnte diese Menschen schützen.
Das Projekt „Klimagesund rund um die Geburt & frühe Kindheit“ setzt hier an und lädt zum Praxisdialog ein. Bei Kaffee und Häppchen wird Raum für Austausch, Inspiration und gemeinsame Weiterentwicklung geboten. Ein Impulsvortrag von Prof. Schleußner, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin am Universitätsklinikum Jena, zeigt die weitreichenden Auswirkungen der zunehmenden Hitzebelastung auch in unseren Breiten auf Schwangerschaft und Kindergesundheit sowie mögliche Handlungsmöglichkeiten. Anschließend reflektieren wir gemeinsam Informations- und Unterstützungsmöglichkeiten von Schwangeren und Eltern von Säuglingen bei Hitzestress. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf Familien in sozial benachteiligten Lebenslagen.
Eingeladen sind alle, die Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder begleiten, beraten oder versorgen sowie diejenigen, die entsprechende Angebote koordinieren, steuern oder planen: Fachkräfte aus Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie, aus den Frühen Hilfen und der Familienberatung, aus der Sozialarbeit in Quartieren und Gemeinschaftsunterkünften sowie Akteure aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, der kommunalen Gesundheitsplanung, Netzwerkkoordination, den Krankenkassen und alle weiteren Interessierten. Bringen Sie Ihre Kinder gerne mit – wir freuen uns auf große und kleine Gäste.
Fortbildungspunkte für Hebammen und Ärzt:innen werden beantragt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Das Vernetzungstreffen wird als Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderten Projekts „Klimagesund rund um Geburt und frühe Kindheit“ angeboten.
Beratung, Vernetzung und Unterstützung für Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Justiz und anderen sozialen Diensten bei der professionellen Begleitung betroffener Familien.
Die Inhaftierung eines Elternteils verändert das Leben von Kindern und ihren Familien von einem Tag auf den anderen. Neben dem plötzlichen Verlust einer Bezugsperson im Alltag entstehen oft Fragen, Unsicherheiten und die Sorge vor gesellschaftlicher Ausgrenzung. In dieser schwierigen Situation haben Kinder ein Recht darauf, gehört, geschützt und in ihren Bedürfnissen ernst genommen zu werden.
- Unser Ziel: Wir setzen uns dafür ein, dass die Rechte von Kindern gewahrt bleiben und die Eltern-Kind-Beziehung trotz der räumlichen Trennung gestärkt wird.
- Als zentrale Koordinierungsstelle für Bremen und Bremerhaven fungieren wir als Schnittstelle und Lotse zwischen Familien, der Justiz und der Kinder- und Jugendhilfe.
Unsere Angebote für Fachkräfte & Institutionen:
- Wir unterstützen Fachkräfte aus Kinder- und Jugendhilfe, Justiz und anderen sozialen Diensten bei der professionellen Begleitung betroffener Familien.
- Fachberatung & Fortbildung: Wir sensibilisieren für die spezifische Lebenslage der Kinder und qualifizieren Fachkräfte (z. B. in Kitas oder Schulen).
- Vernetzung: Wir fördern die Kooperation zwischen Justizvollzug und Jugendhilfe, um vielfältige Unterstützung zu schaffen.
- Familienorientierter Vollzug: Begleitung des Ausbaus familienfreundlicher Rahmenbedingungen in den JVAs Bremen und Bremerhaven.
Sprechzeiten:
Dienstag 09:30 – 11:00 Uhr
Mittwoch 14:30 – 16:00 Uhr
Sollten Sie uns nicht erreichen, melden wir uns selbstverständlich bei Ihnen zurück.
Entwicklungsförderung durch Stabilisierung und Sicherheit
In diesem Seminar werden die Grundlagen traumatisierender Faktoren unter behindernden Lebensbedingungen erarbeitet. Menschen mit Behinderungen stellen in Bezug auf Traumatisierungen eine besondere Hochrisikogruppe dar.
Der Dozent führt in die Theorie der Psychotraumatologie mit Berücksichtigung kindlicher Entwicklungsbedingungen unter behindernden Bedingungen ein. Praxisorientierte Ideen und Methoden zur Förderung und Stabilisierung betroffener Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen werden vorgestellt.
Ein feinfühliger Dialog zwischen Pädagog:in und dem betreuten Menschen ist immer Voraussetzung. Durch Reflexionsübungen und dem gemeinsamen Erarbeiten von Handlungsmöglichkeiten gewinnen Sie hier Sicherheit.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, die mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Behinderungen arbeiten
Lernergebnisse: Nach dem Seminar kennen Sie Methoden zur Förderung und Stabilisierung Betroffener.
Weitere Infos und Anmeldung
Hoppenbank e.V. macht die Situation betroffener Kinder und Familien sichtbar, vernetzen, schulen und sensibilisieren Fachkräfte — institutionsübergreifend.
In Deutschland sind jährlich schätzungsweise 100.000 Kinder von der Inhaftierung eines Elternteils betroffen. Sie tragen unverschuldet die Konsequenzen einer Situation, die sie nicht verursacht haben: das Erleben von Trennung, Verlustängsten, Scham und Schuldgefühlen kann ihr Aufwachsen erheblich belasten. Bis heute ist die Inhaftierung eines Elternteils außerdem oft mit Stigmatisierungen und der Angst vor sozialer Ächtung verbunden. Ein regelmäßiger, gut begleiteter Kontakt zu den inhaftierten Elternteilen und gezielte Unterstützung für die ganze Familie können helfen, besser mit dieser Belastung umzugehen. Denn Kinder haben ein Recht auf Beziehung zu beiden Elternteilen.
Hoppenbank e.V. macht die Situation betroffener Kinder und Familien sichtbar, vernetzen, schulen und sensibilisieren Fachkräfte — institutionsübergreifend. Für betroffene Familien sind wir mit Beratung, Begleitung und konkreten Angeboten da — immer mit dem Ziel, die Rechte betroffener Kinder zu stärken.
Angebote:
- Beratung & Begleitung
- Familiensensible Angebote im Strafvollzug
- Vernetzung von Fachkräften
- KvI Bremen
Fachtag des DBSH Landesverbands Bremen und des Studiengangs Soziale Arbeit
Wie müssen Träger und Organisationen in der Sozialen Arbeit gestaltet werden, um aktuellen Krisen und Herausforderungen besser gerecht zu werden?
Dienstag, 9. Juni 2026, 14.00 – 17.15 Uhr,
Hochschule Bremen, Raum M 303
Die Träger und Organisationen der Sozialen Arbeit stehen vor sehr grundlegenden Herausforderungen. In Situationen der Polykrise müssen sie sich inhaltlich und strukturell immer wieder neu transformieren, um ihren Aufgaben weiter gerecht zu werden. Unterschiedliche Akteur:innen und Zielgruppen haben berechtigte Erwartungen und möchten in Veränderungsprozesse mit einbezogen und beteiligt werden. Gleichzeitig braucht es passende Organisationsformen und auch nachhaltige und tragfähige Finanzierungsmodelle, um die nötigen Ressourcen sicherzustellen und gute Rahmenbedingungen zu schaffen.
Vor diesem Hintergrund widmet sich der Fachtag der Leitfrage, wie Träger und Organisationen in der Sozialen Arbeit gestaltet werden müssen, um aktuellen Krisen und Herausforderungen besser gerecht zu werden. Nach einleitenden Inputs wird es viel Raum für Austausch geben.
Ablauf
14:00 Begrüßung DBSH Landesverband und Prof. Dr. Christian Spatscheck
14.15-15:00 Input I: Organisationsbezogenes Lernen – Eine systemisch-sozialökologische Perspektive, Prof. Dr. Jonas Christensen, Universität Malmö, Department of Social Work (Input in deutscher Sprache)
15:15-15:45 Input II: Krise im Kinder- und Jugendhilfesystem: Ende oder Wende? Systemische Perspektiven auf die Kinder- und Jugendhilfe im Kontext von Fachkräftemangel
Elena Schulte, Absolventin Hochschule Bremen, DBSH Bremen
16:00-17:00 Interaktives Element (Fishbowl mit Impulsfragen, dann Austausch in Kleingruppen)
17:00-17:15 Verabschiedung
Kontakt und Anmeldung
Eine Teilnahme nur mit Anmeldung über den DBSH Landesverband Bremen. Die Teilnahme ist kostenfrei möglich. Wir haben begrenzte Plätze. Anmeldungen müssen über diesen Link erfolgen: https://dbsh.typeform.com/makechangework
Weitere Informationen unter: https://www.hs-bremen.de/die-hsb/aktuelles/veranstaltung/making-change-work/
Für mehr Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag
Rechtsextreme Einstellungen und Verhaltensweisen gewinnen unter Jugendlichen zunehmend an Einfluss – sichtbar in sozialen Medien, in Freizis oder an Schulen. Für pädagogische Fachkräfte besteht die Herausforderung, rechtsextreme Positionierungen frühzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und tragfähige Beziehungen zu gestalten, ohne den Schutz potenziell Betroffener aus dem Blick zu verlieren.
Die dreitägige Fortbildung bietet Raum, diese Spannungsfelder zu bearbeiten und Handlungssicherheit für die pädagogische Praxis zu entwickeln. Zum Einstieg stehen aktuelle Erscheinungsformen des Rechtsextremismus mit Schwerpunkt auf Jugendlichen im Bundesland Bremen im Fokus, ergänzt durch Erfahrungsaustausch und Reflexion. Auch rechtsextreme Codes und Symbole sowie deren Bedeutung im jeweiligen Kontext werden eingeordnet. Ebenso geht es um den Schutz und die Unterstützung von Betroffenen. Darauf aufbauend erfolgt die Entwicklung von Handlungsstrategien für die eigene pädagogische Praxis.
Die Fortbildung kombiniert fachliche Inputs mit Austausch, Fallarbeit und praxisnaher Reflexion. Sie richtet sich an pädagogische Fachkräfte sowie Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit im Bundesland Bremen.
Fachlicher Umgang mit Sexualität in der Kinder- und Jugendhilfe: Sicherheit gewinnen, Haltung entwickeln und praxisnahe Handlungslinien für den Arbeitsalltag erarbeiten.
Sexualität ist in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Thema – oft sichtbar, manchmal indirekt, aber nahezu immer präsent. Fragen zu Beziehungen, Kleidung, Körperwissen und -gefühl, ebenso wie der Umgang mit Nähe und persönlichen Grenzen, gehören zum pädagogischen Alltag. Dennoch ist der professionelle Umgang damit häufig von Unsicherheit geprägt, erfolgt „aus dem Bauch heraus“ oder wird aus Scham und Überforderung tabuisiert.
Doch was bedeutet Fachlichkeit im Umgang mit Sexualität in der Kinder- und Jugendhilfe? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Und wie können Fachkräfte sicher, reflektiert und handlungsfähig bleiben?
In meinen Workshops und Fortbildungen begleite ich Fachpersonen dabei, eine klare fachliche Haltung zu entwickeln und konkrete, alltagstaugliche Handlungslinien zu erarbeiten. Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit sexualitätsbezogenen Themen zu gewinnen und diese kompetent, sensibel und rechtlich fundiert in die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihrem Umfeld zu integrieren.
Die ersten Lebensmonate und -jahre sind von herausragender Bedeutung für die gesamte weitere Entwicklung des Kindes. Gerade in dieser Zeit ist es wichtig, (werdende) Eltern zu unterstützen, um die Eltern-Kind-Beziehung förderlich zu gestalten.
Der Gesetzgeber hat zur Verwirklichung dieses Ziels in § 3 Absatz 4 des Gesetzes zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG) festgelegt, dass der Bund einen auf Dauer angelegten Fond zur Sicherstellung der Netzwerke Frühe Hilfen und der psychosozialen Unterstützung von Schwangeren und Familien mit Säuglingen und Kleinkindern von 0 bis 3 Jahren einrichtet.
Aufgaben der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen:
- Förderung der Projekte, die über die Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert werden
- Weiterentwicklung und Qualitätsentwicklung der Frühen Hilfen auf Landesebene
- Zusammenarbeit auf Bundesebene
- Öffentlichkeitsarbeit zu Themen der Frühen Hilfen
Was sind Frühe Hilfen?
- fördern die primäre und sekundäre Prävention und Gesundheitsförderung
- richten sich an alle Familien von der Schwangerschaft bis zum dritten Geburtstag des Kindes
- sind passgenau an spezifischen Bedürfnissen der unterschiedlichen Familien orientiert
- unterstützen insbesondere Familien mit mittlerem Belastungsniveau
- können so früh wie möglich, niedrigschwellig und auf freiwilliger Basis in Anspruch genommen werden
- bedeuten eine ressourcenorientierte Förderung von Elternkompetenz und Selbstwirksamkeit der Eltern
- tragen zur Vernetzung der Familien und der Fachkräfte bei
- sind Teil eines kommunalen Gesamtkonzeptes und wissenschaftlich fundiert.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Bremen
Abteilung Junge Menschen und Familie
Referat Junge Menschen in besonderen Lebenslagen/ Landesjugendamt
Frühe Hilfen im Land Bremen: Familien stärken von Anfang an. Landeskonzept 2025-2027 zur Umsetzung der Mittel der Bundesstiftung Frühe Hilfen, Bremen 2024
Prävention und Handlungssicherheit bei Hitzschlag, Sonnenbrand und Insektenstich bei 0–3-Jährigen
Präsenz-Fortbildung, 23. Juni 2026, ibis Hotel Bremen City
Säuglinge und Kleinkinder sind besonders verletzlich gegenüber sommerlichen Gesundheitsrisiken. Hitze, Sonnenstrahlung, Wespen-, Mücken- und Zeckenstiche können bei den Kleinsten schnell gefährlich werden.
Wie können Fachkräfte Kinder sicher begleiten und Eltern wirksam unterstützen?
In dieser praxisnahen Fortbildung lernen Sie, Risiken gezielt zu erkennen und präventiv zu handeln. Sie erhalten fundierte Einblicke in Warnzeichen, Präventionsmaßnahmen und richtigem Verhalten im Akutfall – ergänzt durch interaktive Übungen, die praxisnahes Handeln trainieren.
Zudem wird diskutiert, wie Sie das Wissen verständlich und alltagsnah an (werdende) Eltern weitergeben können. Es werden hilfreiche Anlaufstellen vorgestellt und Raum für individuelle Fragen, Erfahrungsaustausch und Diskussion geboten.
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Familienbegleitung und -beratung, der Quartiers- und Sozialarbeit, der Pädiatrie und alle weiteren Interessierten. Fortbildungspunkte für Hebammen und Ärzt:innen werden beantragt.
Die Fortbildung wird als Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderten Projekts „Klimagesund rund um Geburt und frühe Kindheit“ angeboten.
Weitere Informationen und Anmeldung