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Fortbildung Neurodivergenz im Erwachsenenalter verstehen und leben

Erweitern und vertiefen Sie Ihre pädagogischen Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Zielgruppen, komplexen Lebenslagen und herausfordernden Arbeitskontexten.

In einer zunehmend diversen Arbeits- und Lebenswelt gewinnt das Verständnis für neurodivergente Perspektiven stetig an Bedeutung. Menschen im Autismus-Spektrum, ADHS oder anderen neurodivergenten Ausprägungen bringen vielfältige Potenziale mit – stoßen jedoch oft auf strukturelle Barrieren, mangelnde Sensibilität oder fehlende Unterstützung. Unsere Weiterbildung vermittelt Ihnen praxisnahes Wissen und Handlungskompetenzen für die Begleitung, Unterstützung und Inklusion neurodivergenter Menschen in verschiedenen Arbeitsfeldern. Im Fokus stehen dabei sowohl die Bedürfnisse und Stärken der Betroffenen als auch die Anforderungen an Fachkräfte, Teams und Institutionen. Ziel ist es, ein inklusives Verständnis von Vielfalt zu entwickeln und konkrete Ansätze für eine neurodiversitätsunterstützende Praxis kennenzulernen.

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Voraussetzungen für die Teilnahme

Sie können an der Fortbildung teilnehmen…

  • wenn Sie als Fachkraft in einer Einrichtung des Sozialwesens (insbesondere aus stationären und ambulanten Wohnformen, Werkstätten, Inklusionsbetrieben, der Jugendhilfe sowie der Flucht- und Migrationsarbeit) oder einer medizinischen Einrichtung tätig sind
  • wenn Sie über Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau verfügen

Inhalte:

  • Einführung Neurodivergenz
  • Modul 1: Autismus-Spektrum-Störung
  • Modul 2: Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen
  • Modul 3: Fetale Alkoholspektrum-Störung
  • Modul 4: Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung
  • Modul 5: Trauma und Neurodivergenz
  • Modul 6: Netzwerk und Kooperation

Laufzeit des Kurses:
09.02.2026 – 09.12.2026

Kostenbeitrag:
1.980,- €

Kursumfang:
152 Unterrichtseinheiten (UE)

Unterrichtszeiten:
9.00 – 16.15 Uhr

Teilnehmende:
maximal 18 Personen

 

Anmeldungsinfo:
Anmeldung erforderlich

Kosten:
1980 €

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Beratung bei Essstörungen

Essen, Körper, Gefühle

Die Fachambulanz Suchtprävention und Rehabilitation des Caritasverbands Bremen e. V. bietet die erste konkret auf Essstörungen ausgerichtete Beratungsstelle in Bremen an. Das Angebot wird über drei Jahre von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert – mit insgesamt mehr als 255.000 Euro.

Fühlst du dich unwohl mit deinem Essverhalten? Machst du dir Sorgen um dein Gewicht, deinen Körper – oder um eine Freundin, einen Freund?

Essstörungen können sich schleichend entwickeln und sind oft schwer zu erkennen. Aber: Du bist nicht allein. Wir unterstützen dich kostenlos, vertraulich und auf Augenhöhe. Gemeinsam finden wir heraus, welcher Weg für dich der richtige ist.

Wir unterscheiden:

  • Anorexie / Magersucht (wenig essen, stark abnehmen wollen, große Angst vor Gewichtszunahme)
  • Bulimie / Ess-Brech-Sucht (Essanfälle mit anschließendem Erbrechen oder übermäßigem Sport) und
  • Binge-Eating (Wiederkehrende Essanfälle ohne Ausgleich, oft Scham oder Schuldgefühle).

Erste Anzeichen:

  • Stark eingeschränktes Essen oder dauerndes Diäthalten
  • Heißhungerattacken mit Schuldgefühlen
  • Essen zur Stressbewältigung oder Selbstregulierung
  • Erbrechen, Fasten oder Abführmittel zur Gewichtskontrolle
  • Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper
  • Soziale Isolation rund ums Essen

Unser Angebot:

  • Einzelberatung: für Jugendliche (ab 14 Jahren) und Erwachsene – anonym, persönlich oder online
  • Beratung für Angehörige, Freund*innen, Pädagog*innen und weitere Bezugspersonen: wenn du dir Sorgen machst
  • Vernetzung mit weiteren Fachstellen in Bremen: Wir haben Kontakte zu spezialisierten Stellen und unterstützen Dich bei der Suche nach einer geeigneten Therapie
  • Selbsthilfegruppe: Austausch und Unterstützung für Angehörige
  • Infos und Veranstaltungen: für Betroffene, Schulen, Vereine und Multiplikator*innen

Weitere Informationen

 

Anmeldungsinfo:
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Kosten:
kostenfrei

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Herausfordernde Gespräche mit Eltern sicher führen – den Dialog gestalten

Fortbildung

Herausfordernde Gespräche mit Eltern sicher führen – den Dialog gestalten

Ohne Eltern geht es nicht. Eltern kennen und erleben ihr Kind und sind wertvolle Austauschpartner*innen für pädagogische Fachkräfte, um die Kinder bestmöglich in ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen zu begleiten.

Sie arbeiten als pädagogische Fachkraft und begreifen Eltern und Sorgeberechtigte als Erziehungspartner*innen? Trotzdem gibt es Situationen, in denen es Ihnen schwerfällt, das Gespräch zu suchen und so zu führen, dass alle gemeinsam einen Weg einschlagen? In dieser Fortbildung gehen wir den Anlässen, Dynamiken, inneren Einstellungen und Handlungsmöglichkeiten nach, die den Erfolg von Gesprächen beeinflussen. Praxisorientierung, Reflexion und kollegialer Austausch bilden dabei die Grundlage. Wir beginnen mit zwei Tagen intensiver Auseinandersetzungen ausgehend von Ihren Herausforderungen sowie fachtheoretischen und fachpraktischen Hilfestellungen. Der dritte Fortbildungstag schließt sich in zeitlichem Abstand an. So haben Sie zwischenzeitlich die Möglichkeit, bis dahin erworbene Kompetenzen zu erproben und gemachte Erfahrungen wieder einzubringen.

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Voraussetzungen für die Teilnahme

Sie können an der Fortbildung teilnehmen…

  • wenn Sie als pädagogische Fachkraft im Elementarbereich in einer Kita, Krippe oder in der Kindertagespflege arbeiten

Sie haben die Möglichkeit, diese Fortbildung als Bildungszeit zu buchen. Die Fortbildung wird nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz vom 18. Dezember 1974 (Brem.GBI S. 348 – in der jeweils geltenden Fassung) anerkannt. Um in Bremen Bildungszeit zu nehmen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Sie beantragen bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in Bildungszeit für das Modul oder die Module, für die Sie Bildungszeit nehmen möchten.
  2. Auf unserem Anmeldebogen wählen Sie ebenfalls das Modul oder die Module aus, für die Sie Bildungszeit bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in beantragt haben. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung mit der ausgewiesenen Bildungszeit zur Vorlage bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in.
  3. Ihr*e Arbeitgeber*in genehmigt Ihnen die Bildungszeit.
  4. Nach Ende der Bildungsveranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Sie Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in zum Nachweis vorlegen.

Falls Sie Nachfragen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Inhalte:

  • Ursachen und Dynamiken herausfordernder Gespräche erkennen und verstehen
  • Gesprächsführungsmethoden gezielt einsetzen
  • mit Kritik, Ablehnung und Emotionalität konstruktiv umgehen
  • Techniken zur Deeskalation anwenden können
  • Strategien zur Vor-, Nachbereitung und Dokumentation anwenden

Laufzeit des Kurses:
09.03.2026 – 10.03.2026
27.04.2026

Kostenbeitrag:
398,- €

Kursumfang:
24 Unterrichtseinheiten (UE), 3 Tage

Unterrichtszeiten:
9.00 – 16.00 Uhr

Teilnehmende:
maximal 15 Personen

 

Anmeldungsinfo:
Anmeldung erforderlich

Kosten:
398 €

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Bildung aus Kindersicht

Fortbildung

Bildung aus Kindersicht – Projektarbeit im Kontext des Bremer Bildungsplans

Projektarbeit gilt im Elementarbereich als eine der wirksamsten Formen, um kindliches Lernen ganzheitlich zu fördern – vorausgesetzt, sie orientiert sich wirklich an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

Die neuen Bildungskonzeptionen des Landes Bremen betonen deutlich, dass Bildungsprozesse in der frühen Kindheit individuell, lebensweltbezogen und partizipativ gestaltet sein sollen. Sie fordern Fachkräfte dazu auf, Bildungsanlässe aus dem Alltag der Kinder aufzugreifen und gezielt mit der Entwicklung von Kompetenzen zu verknüpfen. Diese Fortbildung unterstützt Sie in der Arbeit mit 0-6-jährigen Kindern, kindzentrierte Projekte zu initiieren und durchzuführen – als Antwort auf kindliche Impulse und zugleich als strukturierte pädagogische Intervention. Dabei werden alle Bildungsbereiche in ihrer Verbindung sichtbar. Ziel ist es, Projektarbeit nicht nur als Methode, sondern als Haltung zu verstehen – mit Blick auf eine nachhaltige und anschlussfähige Bildungsbiografie, auch im Übergang zur Grundschule.

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Voraussetzungen für die Teilnahme

Sie können an der Fortbildung teilnehmen…

  • wenn Sie als pädagogische Fachkraft in einer Kita, Krippe oder in der Kindertagespflege mit Kindern von 0-6 Jahren arbeiten

Sie haben die Möglichkeit, die Module 1-3 als Bildungszeit zu buchen. Sie werden nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz vom 18. Dezember 1974 (Brem.GBI S. 348 – in der jeweils geltenden Fassung) anerkannt. Um in Bremen Bildungszeit zu nehmen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Sie beantragen bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in Bildungszeit für das Modul oder die Module, für die Sie Bildungszeit nehmen möchten.
  2. Auf unserem Anmeldebogen wählen Sie ebenfalls das Modul oder die Module aus, für die Sie Bildungszeit bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in beantragt haben. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung mit der ausgewiesenen Bildungszeit zur Vorlage bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in.
  3. Ihr*e Arbeitgeber*in genehmigt Ihnen die Bildungszeit.
  4. Nach Ende der Bildungsveranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Sie Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in zum Nachweis vorlegen.

Falls Sie Nachfragen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Inhalte:

  • Modul 1: Der Bremer Bildungsplan 0-10 Jahre
  • Modul 2: Projektarbeit im Elementarbereich
  • Modul 3: Projektplanung und -durchführung
  • Modul 4: Praxistransfer
  • Modul 5: Rückblick und Ausblick

Laufzeit des Kurses:
11.02.2026 – 03.06.2026

Kostenbeitrag:
690,- €

Kursumfang:
42 Unterrichtseinheiten (UE), modular verteilt

Unterrichtszeiten:
9.00 – 16.15 Uhr / 18.00 – 19.30 Uhr

Teilnehmende:
maximal 16 Personen

 

Anmeldungsinfo:
Anmeldung erforderlich

Kosten:
690 €

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Neurodivergenz in der Jugendhilfe

Fortbildung

Neurodivergenz in der Jugendhilfe

Begleiten Sie individuelle Entwicklungswege von Jugendlichen einfühlsam, erkennen Sie Ressourcen und gestalten Sie Teilhabe aktiv.

Im Mittelpunkt dieses praxisorientierten Seminars steht das Thema Neurodivergenz in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ihrem Familiensystem.
Anhand von verschiedenen Fallbeispielen arbeiten wir besondere Themenfelder, Herausforderungen, Perspektiven und Potenziale, die uns in der Arbeit mit neurodivergenten Kindern und Jugendlichen begegnen, heraus. Es gibt Raum für den persönlichen Austausch und die Arbeit an eigenen Praxisbeispielen.

Zur Anmeldung >>

Voraussetzungen für die Teilnahme

Sie können an der Fortbildung teilnehmen…

  • wenn Sie als pädagogische Fachkraft, Neu- oder Quereinsteiger*in in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten.

Inhalte:

  • Grundlagen, Geschichte der Neurodiversitätsbewegung, Fachbegriffe richtig einordnen, ADHS
  • Kennenlernen weiterer neurodivergenter Erscheinungsbilder und passender pädagogischer Hilfestellungen im beruflichen Alltag
  • Gelernte Inhalte in praktische Fallbeispiele einbringen, Methoden zielgenau auswählen und Individualität der Kinder stärkenorientiert begleiten

Laufzeit des Kurses:
22.04.2026 – 24.04.2026
07.10.2026 – 09.10.2026

Kostenbeitrag:
310,- €

Kursumfang:
24 Unterrichtseinheiten (UE)

Unterrichtszeiten:
9.00 – 16.15 Uhr

Teilnehmende:
maximal 18 Personen

 

Anmeldungsinfo:
Anmeldung erforderlich

Kosten:
310 €

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Gesunder Umgang mit Medien im Kindes- und Jugendalter

Kommunale Angebote gemeinsam entwickeln und umsetzen

Bundesweit zeigt sich nachweislich seit Jahren eine immer stärkere und frühere Nutzung digitaler Medien durch Kinder bereits ab dem Grundschulalter. Dies wird durch die rasant steigende Verfügbarkeit in den Haushalten der Dialoggruppe begünstigt.

Das Projekt „Gesunder Umgang mit Medien im Kindes- und Jugendalter“ verfolgt das übergeordnete Ziel, die Medienkompetenz bzw. den gesunden Umgang mit Medien von Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren und deren Erziehungsberechtigten zu fördern.

Dabei sollen im Land Bremen insbesondere Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtigte aus sozial benachteiligten Verhältnissen durch Angebote in den Lebenswelten Schule und Quartier angesprochen werden, darunter medienpädagogische Angebote für Kinder in Grundschulen, mehrteilige Workshops oder Expert:innenkonferenzen für Jugendliche im Quartier und Angebote für Eltern.

Ziele

Bei dem Vorhaben geht es um einen “gesunden Umgang mit Medien” für Kinder und Jugendliche, es zielt also auf die Förderung der Medienkompetenz verknüpft mit der Stärkung der Gesundheitskompetenz in dieser Dialoggruppe. Die geplanten Maßnahmen werden in den Settings “Grundschule” (Altersgruppe 6-11 Jahre) und “Quartier” (Altersgruppe 11-16 Jahre) umgesetzt. In beiden Settings sollen auch die Erziehungsberechtigten erreicht werden.

Hierzu werden bestehende effektive Strukturen wie die Gesundheitsfachkräfte an Schulen und die Gesundheitsfachkräfte in Bremer Quartieren einbezogen. Diese und weitere Multiplikator:innen sollen in den Bereichen Medienpädagogik und Medienkompetenz geschult und entsprechende Angebote entwickelt und umgesetzt werden.

Zu den konkreten Handlungsfeldern gehören neben Mediensucht und digitaler Gewalt/Cybermobbing auch Themen wie Körperselbstbilder, der gesunde Umgang mit Endgeräten (Dauer, Sitzhaltung, Augenhygiene etc.), die Förderung körperlicher Aktivität durch die Nutzung digitaler Medien und das Auffinden von verlässlichen (gesundheitsbezogenen) Informationen.

Maßnahmen

Es werden vorhandene Angebote zur Förderung der Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche und deren Erziehungsberichtigte im Land Bremen recherchiert. An den Grundschulen des Projektes “Gesundheitsfachkräfte an Bremer Schulen” werden im Projektverlauf allen Viertklässler: innen Maßnahmen zur Förderung der Medienkompetenz angeboten.
An allen Grundschulen dieses Projekts werden in der Projektlaufzeit Elternabende oder Elterncafés zum Thema Medienkompetenz angeboten.

Es werden an den Einsatzorten der Bremer Gesundheitsfachkräfte in den Bremer WiN-Quartieren und in Bremerhaven Angebote für Jugendliche und deren Erziehungsberechtigten zur Förderung der Medienkompetenz entwickelt bzw. von professionellen, externen Trägern umgesetzt. Dabei werden kommunale Träger (wie Jugendtreffs, Häuser der Familie, Volkshochschulen u.a.) einbezogen.

Gesundheitsfachkräfte in Schulen und Quartieren und andere Fachkräfte aus dem Bildungs- und Sozialbereich sind zum Thema sensibilisiert und als Multiplikator:innen geschult. Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Medienkompetenz werden zusammengefasst und für Multiplikator:innen und die Dialoggruppe zur Verfügung gestellt.
Anmeldung für Grundschulen.

Materialien

Weitere Informationen und Materialien

Das Projekt wird gefördert von den Krankenkassen/Krankenkassenverbänden des Landes Bremen nach §20 a SGB V im Rahmen ihrer Aufgaben zur Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten.

Kooperationspartner:innen

  • Senatorische Behörde für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz
  • Gesundheitsfachkräfte im Quartier Bremen & Bremerhaven
  • Gesundheitsfachkräfte an Bremer Grundschulen
  • Magistrat der Stadt Bremerhaven Gesundheitsamt

Laufzeit: 1. September 2022 bis 31. August 2026


Kontakt

Merle Flemming
merle.flemming@gesundheit-nds-hb.de
0511 / 388 11 89 – 327

Annika Ruef
annika.ruef@gesundheit-nds-hb.de
0511 / 388 11 89 – 326

Julia Törper
julia.toerper@gesundheit-nds-hb.de
0511 / 388 11 89 – 328

 

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Beratung für Fachkräfte

Beratung für pädagogische Fachkräfte

Unser Beratungsangebot richtet sich an alle pädagogischen Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Kontext mit rechtsextremen Familien und/ oder deren Kindern und unterschiedlichsten sich daraus ergebenen Problemlagen konfrontiert sind.

Dies können beispielsweise Mitarbeiter*innen der freien Kinder- und Jugendhilfe, Fachkräfte in Jugendämtern, Schulen oder Kitas sein, die problematisches oder auffälliges Verhalten bei Eltern/ und oder Kindern wahrnehmen und sich diesem Thema annehmen möchten.

  • „In meiner Kita-Gruppe haben mich Eltern darauf angesprochen, dass diese ganzen Multi-Kulti“ Bücher die Kinder nur verwirren und sie krank machen sollen. Sie fordern nun, dass wir alle Bücher durch vermeintlich gute Bücher ersetzen. Was kann ich dagegen tun?“
  • „Zu dieser einen Familie möchte kein*e Casemanager*in fahren, weil die Eltern offen rechtsextrem und aggressiv auftreten. Aber wie schützen wir die Kinder?“
  • “Ein Kind kommt immer zu dünn bekleidet in den Unterricht. Letzte Woche hat es begonnen, Hakenkreuze zu malen. Wie können wir im Kollegium damit umgehen?”

Wie beraten wir:

Ort, Dauer und Umfang der Beratung richten sich nach dem Bedarf und den Notwendigkeiten der Beratungsnehmenden und reichen von einmaligen Gesprächen bis zu langfristigen Unterstützungsprozessen.

Wir beraten systemisch-lösungsorientiert: Situationen werden gemeinsam eingeschätzt und Beratungsnehmende lernen ihre Grenzen und Ressourcen kennen. Die eigene Handlungsfähigkeit soll durch Hilfe zur Selbsthilfe gestärkt werden.

Unsere Beratungen finden live in unseren Beratungsräumlichkeiten in Bremen oder als videobasiertes Onlineformat statt. Zudem verweisen wir an unsere kompetenten Netzwerk- und Kooperationspartner*innen im ganzen Bundesgebiet, die Sie bei Ihnen vor Ort beraten können.

Wir beraten grundsätzlich kostenfrei, unbürokratisch, vertraulich und auf Wunsch anonym. Unsere Mitarbeitenden sind qualifiziert und unsere Arbeit ist langfristig ausgerichtet.

Zur Terminvereinbarung schicken Sie uns gerne eine Email, nutzen Sie das Kontaktformular oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf unserem Anrufbeantworter mit einer Telefonnummer, unter der wir sie zurückrufen dürfen.

 

Anmeldungsinfo:
bitte Termin vereinbaren

Kosten:
kostenfrei

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Netzwerk Gesundheit Bremer Westen

Das Netzwerk Gesundheit im Bremer Westen ist ein von LIGA organisierter Zusammenschluss von ca. 120 Mitarbeiter:innen aus Einrichtungen und Initiativen sowie Bewohner:innen aus dem Bremer Westen.

Unseren Netzwerkpartner:innen bieten wir eine Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch, zur Diskussion sozialer und gesundheitspolitischer Themen und zur Planung und Umsetzung gesundheitsfördernder Stadtteilaktivitäten.

Ziel der Netzwerkarbeit ist das gemeinsame und nachhaltige Engagement für mehr gesundheitliche Lebensqualität und Chancengleichheit der Bewohner:innen sowie für Toleranz und Vielfalt im Stadtteil. Transparenz, Offenheit, Lösungsorientierung und basisdemokratisches Handeln sind dabei die Grundpfeiler unserer Kommunikation und unseres Handelns.

Darüber hinaus beteiligen wir uns aktiv an Arbeits- und Projektgruppen anderer Akteure, mit dem Ziel, gesundheitliche Themen nachhaltig in der Region zu verankern.

Zum Netzwerk Gesundheit gehören:

  • Präventionsrat Bremen West
  • Arbeitskreis Älter werden im Bremer Westen
  • Arbeitskreis Kinder und Jugendliche im Bremer Westen
  • Arbeitsgruppe Bewegung / Gröpelinger Sportmeile

 

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Legato Bremen

Demokratie Leben!-Modellprojekt

Der zivilgesellschaftliche Träger Ambulante Maßnahmen Altona e. V. führt das Demokratie Leben!-Modellprojekt Legato Bremen durch. Das Projekt soll dazu beitragen, antidemokratischen Haltungen und politisch und/oder religiös begründeten Radikalisierungen von jungen Menschen im Strafvollzug und während der Bewährungshilfe frühzeitig entgegenzuwirken.

Der Träger führt eine systemische Fachberatung und Gesprächs- und Bildungsangebote für Inhaftierte durch. Ein interdisziplinäres Team arbeitet in mehreren Modulen innerhalb und außerhalb des Vollzuges. Im Fokus stehen das Unterbrechen von Radikalisierungsprozessen und das Entgegenwirken sozialer Isolation und Desintegration. Distanzierungsprozesse werden gegebenenfalls angeschoben und professionell begleitet.

Auch die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiter/-innen im Strafvollzug und im gesamten Übergangssystem, bis in die Bewährung und darüber hinaus, sowie der Jugendhilfe im Strafverfahren ist zentrales Element des Projektes. Ziel ist es, dass Fachkräfte Sensibilität und Handlungssicherheit in Bezug auf gefährdete und bereits radikalisierte junge Menschen erlangen und dass Erfahrungen und Wissen aus dem Projekt ins Regelsystem überführt werden.

Im Übrigen sollen Handlungssicherheit im Hinblick auf Datenschutz und Risikomanagement, Methoden systemischer Ausstiegsarbeit und systemischer Fachberatung auch für nachfolgende Projekte entwickelt werden. Legato Bremen wird finanziert durch das Bundesprogramm Demokratie leben! und ist ein Projekt in Kooperation mit der Senatorin für Justiz und Verfassung Bremen.

Kontakt unter:
disengagement@legato-bremen.de

Weitere Informationen

 

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Neurodivergenz in der frühen Kindheit – Grundlagen, Haltung, Praxis

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Kindertagespflege

Begleiten Sie individuelle Entwicklungswege von Kindern einfühlsam, erkennen Sie Ressourcen und gestalten Sie Teilhabe aktiv.

Kinder zeigen von Geburt an unterschiedliche Interessen, Ausdrucksweisen, Bedürfnisse und Entwicklungsverläufe. Pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Kindertagespflege begegnen dabei einer großen Bandbreite an Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsweisen. Diese Vielfalt ist wertvoll – sie fordert heraus, bereichert den pädagogischen Alltag und lädt dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken. Diese Fortbildung eröffnet Ihnen einen Zugang zum Verständnis von Neurodivergenz als Ausdruck menschlicher Diversität. Neben entwicklungspsychologischem Fachwissen und praktischen Einblicken bietet sie Ihnen Raum für Reflexion, kollegialen Austausch und konkrete Umsetzungsimpulse – mit Blick auf Kinder, Familien, Teams und Netzwerke.

Zur Anmeldung >>

Voraussetzungen für die Teilnahme

Sie können an der Fortbildung teilnehmen…

  • wenn Sie als pädagogische Fachkraft in Kita, Krippe oder Kindertagespflege arbeiten.

Sie haben die Möglichkeit, die Module 1-6 als Bildungszeit zu buchen. Sie werden nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz vom 18. Dezember 1974 (Brem.GBI S. 348 – in der jeweils geltenden Fassung) anerkannt. Um in Bremen Bildungszeit zu nehmen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Sie beantragen bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in Bildungszeit für das Modul oder die Module, für die Sie Bildungszeit nehmen möchten.
  2. Auf unserem Anmeldebogen wählen Sie ebenfalls das Modul oder die Module aus, für die Sie Bildungszeit bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in beantragt haben. Sie erhalten von uns eine Anmeldebestätigung mit der ausgewiesenen Bildungszeit zur Vorlage bei Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in.
  3. Ihr*e Arbeitgeber*in genehmigt Ihnen die Bildungszeit.
  4. Nach Ende der Bildungsveranstaltung erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung, die Sie Ihrem/Ihrer Arbeitgeber*in zum Nachweis vorlegen.

Falls Sie Nachfragen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Inhalte

  • Neurodivergenz aus entwicklungspsychologischer Perspektive
  • Wahrnehmung, Begleitung und Stärkung individueller Entwicklungswege neurodivergenter Kinder
  • Beziehungsorientiertes, feinfühliges und ressourcenfokussiertes pädagogisches Handeln
  • Systemorientierte Zusammenarbeit mit Familien, Kolleg*innen, der Kindergruppe und unterstützenden Fachstellen
  • Module zur Vertiefung neurodivergenter Erscheinungsbilder: Autismus, AD(H)S, FASD

Die Fortbildung umfasst 7 Module. Die Module 1, 2, 6 und 7 werden durch alle Teilnehmenden besucht. Aus den Modulen 3, 4 und 5 können Sie bei Anmeldung zwei Vertiefungsmodule wählen, die Ihren Interessen entsprechen (im Preis inkludiert). Wenn Sie das dritte Vertiefungsmodul zusätzlich besuchen möchten, können Sie dies gegen einen Aufpreis tun. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Kursinfo.

Laufzeit des Kurses:
05.02.2026 – 30.06.2026

Kostenbeitrag:
1.190,- € (inkl. 2 Vertiefungsmodule)
320,- € (für ein weiteres Vertiefungsmodul)

Kursumfang:
108 Unterrichtseinheiten (UE)

Unterrichtszeiten:
9.00 – 16.15 Uhr oder 15.00 – 18.15 Uhr

Teilnehmende:
maximal 20 Personen

 

Anmeldungsinfo:
Anmeldung erforderlich

Kosten:
siehe Beschreibung