Seit kurzem ist die zentrale Informationsplattform „Hitzeportal Bremen“ online. Hier finden Bürger:innen alle wichtigen Informationen und Angebote zu gesundheitlichen Risiken von Hitze. Von Hitzeschutztipps über eine Karte mit kühlen Orten und Trinkwasserbrunnen bis hin zu Erklärungen zu städtischen Wärmeinseln oder baulichem Wärmeschutz.

Zukünftig werden in Bremen und Bremerhaven noch häufiger hohe Temperaturen erreicht und Hitzewellen zunehmen, nicht nur im Sommer. Hitze ist das größte klimabedingte Gesundheitsrisiko – hier setzt der Hitzeaktionsplan Bremen/Bremerhaven des Bremer Senats an. Das Hitzeportal ist die zentrale Informationsplattform für das Land Bremen. Es bündelt aktuelle Hinweise, Verhaltensempfehlungen sowie Hintergrundinformationen rund um das Thema Hitze. Dort ist auch eine Karte mit kühlen Orten zu finden – sowohl in Innenräumen als auch im Freien, die während einer Hitzewelle öffentlich zugänglich sind. Zudem gibt es ein Verzeichnis aller Trinkwasserstellen in Bremen und Bremerhaven.

Besserer Schutz und gesundheitliche Chancengleichheit

Das neue Angebot ist eine von 30 Maßnahmen, die ein breites Spektrum zum Hitzeschutz abdecken. Das langfristige Ziel ist es, insbesondere Risikogruppen, die gesundheits- oder sozialbedingt stärker durch Hitze gefährdet sind, besser zu schützen und damit die gesundheitliche Chancengleichheit zu verbessern. So sollen etwa Pflegkräfte, pflegende Angehörige und Ehrenamtliche in der Pflege zukünftig Weiterbildungsangebote erhalten, mehr kühle Orte bereitstehen und öffentliche Gebäude und Plätze baulich angepasst und verändert werden.

Hitzevorsorge als ressort- und städteübergreifende Querschnittsaufgabe

Effektive Hitzevorsorge ist somit eine Querschnittsaufgabe. Die senatorischen Behörden für Gesundheit, Umwelt, Soziales, Bildung, Stadtentwicklung, Inneres, Finanzen und der Magistrat Bremerhaven arbeiten dafür ressort- und städteübergreifend auch mit Akteurinnen und Akteuren außerhalb der Verwaltung zusammen. Als Ansprechstelle für alle an der Umsetzung des Hitzeaktionsplans Beteiligten wurde zu Beginn des Jahres eine Koordinierungsstelle im Gesundheitsamt Bremen mit EU-Fördermitteln eingerichtet.

Das Hitzeportal ist unter www.hitzeportal.bremen.de/ verfügbar.

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