Willkommen in der Familie

Liebe Mütter und Väter, liebe Eltern,

schön, dass Sie hier auf der „Willkommen in der Familie“-Seite vom familiennetz bremen angekommen sind! Ich beglückwünsche Sie und freue mich mit Ihnen über die Geburt Ihres Kindes.

Kinder bringen viel Freude und Abwechslung in unser Leben. Es ist ein tägliches kleines Wunder, ihre Entwicklung mitzuerleben. Genießen Sie das erste Lächeln, die ersten Gehversuche, die ersten Worte Ihres Kindes!

Lesen Sie hier das Vorwort von Senatorin Anja Stahmann (hier klicken)


WICHTIGE ADRESSEN

Einrichtungen und Orte in unserer Stadt

Hebammenbetreuung

Hebammen begleiten dich als Mutter (und auch als Vater) nicht nur vor der Geburt, sondern auch in den ersten acht Wochen nach der Entbindung.

Wenn es medizinisch notwendig ist oder du dich in einer schwierigen Lebenssituation befindest, kann die Betreuung auch länger als bis zum Ende der Stillzeit gehen.

Bei besonderem Bedarf unterstützen Familienhebammen in Bremen dich bis zu drei Jahren nach der Geburt.

Die Kosten für deine Hebamme werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Genaue Informationen hierzu erhältst du von deiner Krankenkasse.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Elternschulen

Alle Geburtskliniken in Bremen haben sogenannte Elternschulen. Elternschulen haben viele verschiedene Angebote für junge Familien:

  • Info-Veranstaltungen zu Themen wie Säuglingspflege, Ernährung, Stillen, Impfen und zum ersten Lebensjahr des Kindes
  • Kurse und Gruppenangebote: Rückbildungsgymnastik, Geburtsvorbereitung, Babymassage, Babyschwimmen, Entwicklungsförderung u.a.
  • Hebammen-Sprechstunde, Erste-Hilfe-Kurse, Eltern-Kind-Café u.a.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Frühberatungsstellen

Wenn du dich fragst, ob mit deinem Baby alles in Ordnung ist, ob sich dein Kind gut entwickelt, wenn du Lust auf Kontakte und Austausch hast – oder Unterstützung für den vielleicht noch ungewohnten Familienalltag brauchst, dann melde dich bei einer der stadtweiten Frühberatungsstellen an.

Vereinbare einen Termin oder nutze eines der offenen Angebote dort!

Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Interdisziplinäre Frühförderstellen (IFF)

Wenn sich dein Kind nicht so wie gleichaltrige Kinder entwickelt oder eine Behinderung hat, dann sollte es möglichst früh und umfassend gefördert werden.

Sprich zuerst mit dem Kinderarzt bzw. der Kinderärztin. Oder nutze die Beratungs-Sprechstunden der Frühförderstellen. So kann dein Kind ab der Geburt bis zum Schuleintritt umfassend gefördert werden.

Ruf an und vereinbare einen Termin! Du kannst auch die offene Beratung nutzen, um deine Fragen zu stellen. Die Beratung ist kostenfrei.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Häuser der Familie (HdF)

Die elf Häuser der Familie in Bremen bieten ein tolles Angebot für Eltern, Mütter, Väter und Kinder – egal in welcher Familienform du lebst.

Hier geht es um das Familienleben und die Elternrolle, um Ehe und Partnerschaft, um die Erziehung und Entwicklung von Kindern und den Alltag mit Kindern.

Es gibt Angebote speziell für Alleinerziehende. Manchmal wird auch eine Kinderbetreuung angeboten.

Viele Angebote sind kostenfrei und in deiner Nähe. Nutze die vielfältigen Veranstaltungen und Treffs wie Info-Veranstaltungen, Kurse und Gruppenangebote, Elternberatung, Eltern-Kind-Gruppen oder Spielkreise – schau doch einfach mal vorbei!

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Mütterzentren und Familienzentren

Mütterzentren und Familienzentren sind Treffpunkte, wo du in deinem Quartier andere Familien kennenlernen kannst.

Du kannst dich dort austauschen und beraten lassen oder Veranstaltungen besuchen. Dort sind Menschen jeden Alters, jeder Nationalität, ohne und mit ihren Kind(ern) willkommen. Die Angebote sind kostenfrei.

Es gibt spezielle Angebote, zum Beispiel für Frauen, für Alleinerziehende oder Eltern mit beeinträchtigten Kindern. Mütterzentren richten sich in der Regel nur an Mütter.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Erziehungsberatungsstellen | Amt für Soziale Dienste

Ein Kind zu erziehen ist mit vielen Fragen und oft auch mit Unsicherheit verbunden.

Die vier Erziehungsberatungsstellen in Bremen sind da, wenn du Fragen zur Erziehung hast, als Mutter oder Vater gestärkt werden möchtest oder du dir Sorgen um die Entwicklung deines Kindes machst.

Wenn ihr als Eltern häufig Streit habt oder ihr überlegt, euch zu trennen, kannst du dich hier beraten lassen.

Auch als alleinerziehende Mutter oder alleinerziehender Vater bekommst du hier Tipps und Unterstützung für den Erziehungsalltag. Die Beratung ist kostenlos. Du kannst einen Termin vereinbaren.

Die hier aufgeführten Erziehungsberatungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Sozialzentren und Fachdienste
Migrationsberatung

Du bist mit deiner Familie neu in Deutschland? Die Migrationsberatung hilft zugewanderten Menschen, sich in Bremen zurecht zu finden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und dabei die kulturelle und religiöse Identität zu bewahren.

Denn in einem fremden Land und in ungewohntem Umfeld ergeben sich im (Familien-) Alltag viele Herausforderungen.

Die Beratungsstellen „Ankommen im Quartier“ beraten, begleiten und unterstützen Geflüchtete, die bereits in eigenem Wohnraum leben.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Rund um die Gesundheit

Kinderärzte und Kinderärztinnen

Einen Kinderarzt oder eine Kinderärztin braucht dein Baby sehr schnell. In der Übersicht findest du eine Praxis in deiner Nähe.

Bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen kannst du gezielt nach Stadtteilen, barrierefreien Praxen, nach Fremdsprachen und nach besonderen Sprechstundenzeiten filtern.

Bitte vereinbare rechtzeitig einen Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung.


 

Notfall-Liste

Auf unserer Notfall-Liste findest du die wichtigsten Nummern und Adressen, wenn dein Kind plötzlich krank ist oder ein Unfall passiert ist.

Außerdem bekommst du eine Übersicht zu Beratung und Unterstützung in Krisensituationen – telefonisch und online.

Die Notfall-Liste findest du auch in der „Willkommen in der Familie“-Mappe. Du kannst sie zum Beispiel am Kühlschrank oder im Flur aufhängen. So können sie alle sehen – auch Großeltern, Babysitter*in oder Mitbewohner*innen.


 

Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen

Die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sind besondere Arzttermine – sie helfen dir als Mutter oder Vater und deinem Kind!

Bei den Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen, auch U-Untersuchungen genannt, wird die Entwicklung deines Kindes ärztlich untersucht und begleitet.

Bei diesen Untersuchungen können Krankheiten und Verzögerungen in der Entwicklung rechtzeitig erkannt werden. Die Kosten werden von deiner Krankenkasse übernommen, wenn du dich an die Termine hältst.

Die Termine erfährst du vom Gesundheitsamt Bremen. Du bekommst Post von der Einladenden Stelle Früherkennung und Frühberatung.

Auf dem gelben Kinder-Untersuchungsheft wird durch den Arzt/die Ärztin bescheinigt, dass du mit deinem Kind bei den Untersuchungen warst.

Die hier aufgeführten Stellen bieten dir Informationen.


 

Impfempfehlungen

Impfungen sind wichtig, damit schon dein Baby frühzeitig einen ausreichenden Schutz gegen schwere Infektionen aufbauen kann.

Impfungen verhindern den Ausbruch gefährlicher Krankheiten, die häufig mit Komplikationen verbunden sind und für die es zum Teil auch heute noch keine geeignete Behandlung gibt.

Die Kinderärztin bzw. der Kinderarzt berät dich zum Thema Impfungen. Hier kannst du auch deine Fragen stellen.

Die empfohlenen Impfungen für dein Kind werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Nach dem Masernschutzgesetz müssen Eltern nachweisen, dass ihre Kinder vor Eintritt in den Kindergarten oder die Schule die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Impfungen gegen Masern erhalten haben.


 

Hilfreiche Tipps

Wochenbett und Wochenbettbetreuung

Ruhe dich als Mutter in den ersten sechs bis acht Wochen nach der Geburt möglichst viel aus und schone deinen Körper.

Mit einer schriftlichen Vollmacht kannst du jemanden beauftragen, Behördengänge zu erledigen. Oder du nutzt eine digitale Dienstleistung.

Falls du noch keine Hebamme für die Nachsorge im Wochenbett hast, kannst du über die Hebammensuche Bremen (Link) eine finden.

Nachuntersuchung

Rund sechs Wochen nach der Geburt steht die Nachuntersuchung bei deinem Frauenarzt/deiner Frauenärztin an. Vereinbare rechtzeitig einen Termin!

Rückbildung

Sechs bis acht Wochen (bzw. acht bis zehn Wochen bei einem Kaiserschnitt) nach der Geburt kannst du mit der Rückbildung beginnen. Elterschulen, Geburtshäuser und Hebammen bieten Kurse dazu an. Die Kosten werden in der Regel von deiner Krankenkasse übernommen.

Eltern-Kind-Kurse

Viele Elternschulen, Geburtshäuser, Kliniken, Familien- und Mütterzentren und Hebammen u.a. bieten Kurse für dich und dein Baby an. Auch in den Frühberatungsstellen und den Häusern der Familie in deiner Nähe gibt es Kurse.

Als Beispiel: Nach sechs bis ca. zehn Wochen nach der Geburt könnt ihr einen PEKiP-Kurs besuchen, im 4.-6. Monat mit dem Babyschwimmen beginnen. Buche rechtzeitig einen Kurs, denn diese sind oft schnell ausgebucht.

Einige Elterngrogramme findest du hier

Erste-Hilfe-am Kind-Kurse

Kurse für die „Erste Hilfe am Kind“ können dir im Alltag mit deinem Baby eine wichtige Unterstützung und mehr Sicherheit bieten. Es gibt verschiedene Anbieter für diese Kurse – online und vor Ort.


 

Besondere Situationen

Wochenbettdepression | Wenn die eigenen Gefühle verunsichern

Nach der Geburt können sich Gefühle einstellen, die du nicht erwartet hast. Du fühlst dich vielleicht bedrückt, traurig oder fühlst dich mit deinem Baby zusammen unwohl.

Es gibt den sogenannten „Baby-Blues“. Der tritt nach den ersten drei bis fünf Tagen nach der Geburt auf und verschwindet nach einigen Tagen wieder.

Bei einer Wochenbettdepression, auch Postpartale Depression genannt, kann sich ein Stimmungstief über mehrere Wochen oder auch Jahre entwickeln. Mütter und auch Väter können davon betroffen sein.

Wenn du im Laufe des ersten Jahres nach der Geburt Stimmungs- und Zustandsveränderungen bemerkst, nimm diese ernst und sprich mit deiner Hebamme oder deiner Frauenärztin darüber!

Du kannst dir auch bei Beratungsstellen Hilfe holen. Du brauchst dich nicht zu schämen oder denken, dass es bestimmt nur dir so geht.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Schreien | Wenn die Nerven dünner werden

Säuglinge schreien unterschiedlich viel. Vielleicht schreit dein Baby mehr als andere und lässt sich kaum beruhigen, obwohl du schon alles getan hast, um seine Bedürfnisse – wie schlafen, trinken oder körperliche Nähe – zu erfüllen.

Wenn dein Baby viel schreit, kann das zu einer großen Belastung für dich werden und Eltern sind oft verzweifelt. Es kann unterschiedliche Gründe haben, warum dein Baby schreit.

Lass dir bei der Suche nach den Gründen oder bei zu starker Belastung rechtzeitig vom Kinderarzt bzw. von der Kinderärztin helfen.

Denk bitte unbedingt daran, dass du dein Baby nie schütteln darfst! Für dein Baby kann das lebensgefährlich sein.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Beeinträchtigtes/chronisch krankes Kind | Wenn es andere Herausforderungen gibt

Wenn dein Kind beeinträchtigt oder chronisch krank ist und eine Behinderung aufweist, gibt es oft Ängste, Sorgen und Unsicherheiten.

Eine Diagnose kann Enttäuschung und Trauer auslösen und du musst plötzlich viele neue Herausforderungen bewältigen.

Um dein Kind möglichst früh zu fördern, ist ein Gespräch mit dem Kinderarzt bzw. der Kinderärztin sehr wichtig.

Zudem unterstützen die Interdisziplinären Frühförderstellen (IFF) die Förderung deines Babys. Dort gibt es auch ganzheitliche Hilfestellungen für die Familie und Gelegenheit, sich mit anderen Eltern auszutauschen und sich über gesetzliche Grundlagen zu informieren.

Sozialpädiatrisches Institut (SPI) – Kinderzentrum

Zu den Aufgaben des SPI gehören Früherkennung, Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen, die Auffälligkeiten der körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Entwicklung. Das SPI ist ausschließlich ambulant tätig und arbeitet auf Überweisung des niedergelassenen Kinder- und Jugendarztes.

Die hier aufgeführten Frühförder- und Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Sexuelle Identität | Wenn das Geschlecht unklar ist

Nach der Geburt deines Kindes richtet sich der Blick auf sein Geschlecht.

Wenn dein Baby aufgrund seiner Genetik oder körperlichen Merkmale weder eindeutig als Mädchen noch als Junge erkannt werden kann, müsst ihr als Eltern kein Geschlecht im Geburtenregister eintragen lassen.

Der Eintrag kann offen bleiben. Man kann sich aber auch für weiblich, männlich oder divers als Eintrag entscheiden.

Für einen offenen oder diversen Eintrag benötigt man eine Bescheinigung. Eine Ärztin oder ein Arzt bestätigt darin, dass bei deinem Baby eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorliegt.

So bekommt dein Baby Zeit, sich zu entwickeln, und du kannst es erst einmal kennenlernen.

Du kannst für dein Baby auch ein soziales Geschlecht auswählen. Das ist hilfreich im Alltag und lässt sich leicht wieder ändern. Eine Entscheidung für einen Geschlechtseintrag lässt sich später, in Ruhe und vielleicht gemeinsam treffen.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Mehrlingsgeburt | Wenn es turbulenter wird

Als Mutter oder Vater von Zwillingen oder Drillingen – oder anderen Mehrlingen – bist du oft persönlich, aber auch finanziell stärker belastet als andere Eltern.

Mehrere Babys brauchen mehr Aufmerksamkeit bei der Betreuung als ein einzelnes Neugeborenes. Kuscheln, Stillen, Baden, An- und Ausziehen – alles braucht viel mehr Zeit und Kraft. Außerdem braucht man viele Dinge, wie Kleidung oder Windeln, mehrfach.

Für Eltern von Mehrlingen ist es gut zu wissen, dass es Alltagshilfen und zusätzliche staatliche Leistungen gibt, die den Familienalltag unterstützen.

Es gibt besondere Regelungen beim Mutterschutz, bei Elterngeld und Elternzeit. Außerdem kannst du mit Mehrlingen Unterstützung in Form einer Haushaltshilfe erhalten.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Informationen und Hilfe.


 

Frühgeburt | Wenn das Leben zu schnell beginnt

Wenn dein Baby ein „Frühchen“ ist, wird es nach der Geburt Zeit brauchen, um sich außerhalb der wärmenden und schützenden Gebärmutter zu entwickeln.

Dabei spielt die körperliche und emotionale Zuwendung der Eltern eine große Rolle.

Frühgeborene Kinder sind oft anfälliger für Krankheiten und Infektionen. Das kann eine größere Unsicherheit im Umgang mit deinem Baby verursachen.

Durch die besondere Situation, kommst du als Mutter vielleicht nicht so schnell wieder zu Kräften. Nimm die Hilfe und Unterstützung durch deine (Familien-)Hebamme in Anspruch!

Eltern von Frühgeborenen haben oft viele Sorgen. Als Mutter oder Vater kannst du mit der Geburtsklinik/Neonatologie, mit den Kinderärztinnen und Kinderärzten vor Ort und mit der Hebamme Unsicherheiten besprechen.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Todestrauer | Wenn das eigene Kind stirbt

Es kann unterschiedliche Ursachen für den Tod des eigenen Kindes geben: Es gibt Fehl- oder Totgeburten oder Komplikationen bei der Geburt. Es kann auch sein, dass dein Kind zu früh zur Welt gekommen ist oder es am „Plötzlichen Kindstod“ verstorben ist.

Was auch immer die Todesursache für dein Kind gewesen ist, ein verstorbenes Baby hinterlässt eine Lücke, die mit Schmerz und Trauer einhergeht.

Jeder Mensch geht mit Trauer anders um. Für viele Mütter und Väter können in dieser schweren Lebenslage Austausch und Gespräche Trost und eine erste Hilfe bieten.

Es gibt Hebammen, die speziell trauernde Eltern begleiten. Auch für Geschwister gibt es Unterstützung und Begleitung in ihrer Trauer.

Die hier aufgeführten Beratungsstellen bieten dir Unterstützung, Beratung und Hilfe.


 

Unternehmungen in unserer Stadt

Die Hansestadt Bremen und ihr Stadtportal bremen.de

Das Stadtportal bremen.de bietet viele Infos und Ideen für Familien mit kleinen und großen Kindern.

Ob Freizeittipps, Kinderflohmarkt-Termine, familienfreundliche Cafés oder Orte für die Kindergeburtstagsparty – auf bremen.de findest du viele Anregungen und Adressen.

Auch zu speziellen Themen wie Hochzeit, Kinderbetreuung, Alleinerziehung oder Sterbefall gibt es an dieser Stelle viele Infos.


 

Die Servicestelle familiennetz bremen

Auf familiennetz-bremen.de findest du Informationen, Orte und Veranstaltungen zu allen Themen rund um das Familienleben in der Stadt Bremen.

Es gibt viele Veranstaltungen, wenn du gemeinsam mit deinem Baby (und deinen anderen Kindern) etwas unternehmen möchtest.

In den Stadtteilen gibt es Treffpunkte wie Elterntreffs, Still-Cafés oder Spielkreise und andere Gelegenheiten, um Kontakte zu knüpfen und in Austausch zu kommen.

Es gibt auch Angebote speziell für Mütter, Väter, Eltern oder Großeltern.

Die Häuser der Familie (HdF), die Mütter-, Familien- und Quartierszentren, die Bürgerhäuser u.a. bieten für alle Bedürfnisse und Lebenslagen etwas an. Häufig sind die Angebote offen und kostenfrei.

In unserem Familien-Blog findest du außerdem viele interessante Geschichten, für und über Bremer Familien.

Wenn du Fragen hast, etwas suchst, aber nicht findest oder eine Wegweiser-Beratung benötigst, melde dich bei uns:

Telefon: 0421 790 89 18 (Mo-Fr, 9-14 Uhr)
E- Mail: info@familiennetz-bremen.de

Wir sind auch in den sozialen Netzwerken Facebook und Instagram zu finden!


 

Spielplätze, Bürgerhäuser, Bibliotheken

Spielplätze

Schon früh kannst du mit deinem Baby die Spielplätze in deiner Nähe erkunden. Zwischen Sandspielzeug und Nestschaukel gibt es gute Gelegenheiten, andere Mütter, Väter und Familien kennenzulernen und sich auszutauschen.

Bürgerhäuser

Bürgerhäuser sind soziale Treffpunkte, an denen es viele Angebote für Familien gibt. Neben Gruppen- und Kursangeboten finden hier unterschiedliche Interessen wie Sport, Gesundheit, Hobby, Unterhaltung, Kultur oder Sprachen einen Raum.

Stadtbibliotheken

In den Bremer Stadtbibliotheken kannst du Bücher und andere Medien ausleihen und an verschiedenen Veranstaltungen für die ganze Familie teilnehmen.

Es gibt spezielle Angebote für die ganz Kleinen, zum Beispiel das BilderBuchKino. An allen acht Standorten gibt es Kinderbibliotheken. Dort kannst du dich bei Fragen rund ums Vorlesen und Lesen unterstützen lassen. In der Regel gibt es dort auch Bücher in verschiedenen Sprachen.


 

Der Bremer Familien-Blog

Der Bremer Familien-Blog ist für alle Familien in Bremen da.

In dem Blog geht es um Themen, die Eltern und Familien in ihrem Alltag beschäftigen.

Hier kannst du spannende Geschichten lesen und viel über die Orte und Einrichtungen erfahren, die in Bremen für Familien da sind. Du bekommst Einblicke in die Arbeit und welche Angebote vor Ort angeboten werden. Außerdem gibt es viele Tipps und Ideen, die deinen Familienalltag besser machen.

Im Blog gibt es drei Kategorien:

Das Gute: Im Familien-Blog gibt es keine (versteckte) Werbung für Marken oder Produkte.

Hast du eine Idee für ein Thema? Schreib uns, was dich bewegt: blog@familiennetz-bremend.de


 

Kinderzeit Bremen

Das kostenlose Magazin „Kinderzeit Bremen“ erscheint alle zwei Monate und liegt an über 500 familienfreundlichen Orten aus.

Hier findest du Beiträge rund ums Elternsein und das bunte Familienleben sowie Tipps, Ideen und regelmäßige Themenschwerpunkte. Es gibt einen Veranstaltungskalender und einen regelmäßigen Newsletter.


 

WICHTIGE TERMINE UND ANTRÄGE

Termine für das erste halbe Jahr

Woran muss ich und woran sollte ich denken

Die Zeit vor und nach der Geburt eines Kindes ist sehr spannend. Es gibt einige Dinge, um die du dich als Mutter oder Vater kümmern musst. Einiges hast du vielleicht schon erledigt, anderes steht noch an.

Wir geben dir eine kleine Übersicht, was in dieser Zeit wichtig ist.

Woran du denken musst:

  • Wochenbettbetreuung durch deine Hebamme
  • Nachuntersuchung beim Frauenarzt/bei der Frauenärztin
  • Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen für dein Baby
  • Anmeldung des Kindes / Geburtsurkunde beantragen
  • Krankenversicherung für dein Baby / Familienversicherung
  • Kindergeld beantragen

Woran du denken solltest, wenn es für deine Lebenssituation wichtig ist:

  • Arbeitgeber informieren
  • Elterngeld beantragen
  • Elternzeit beim Arbeitgeber einreichen
  • Gemeinsames Sorgerecht/Sorgeerklärung und Vaterschaftsanerkennung für nicht-verheiratete Paare
  • Alleiniges Sorgerecht, Unterhalt, Unterhaltsvorschuss und Beistandschaft für Alleinerziehende
  • Lohnsteuermerkmale ändern (Steuerklasse, Kinderfreibetrag u.a.)

Die zuständigen Stellen, Anträge und Online-Dienste für die Stadt Bremen findest du unter >> Anträge und Online-Dienste

  • „Wenn das Baby da ist“
  • „Wenn ihr nicht verheiratet seid und/oder du alleinerziehend bist“
  • „Wenn das Geld nicht reicht“

 

Checkliste nach der Geburt

Mit der Geburt eines Kindes kommen auch einige Formalitäten auf euch als Eltern zu: Geburtsurkunde, Kindergeld, Sorgerechtserklärung und vieles mehr. Für den Überblick findest du hier erste Informationen.

Was in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt wichtig ist, findest du in unserer Termin-Checkliste.

Du kannst die Liste ausdrucken und bereits Erledigtes abhaken. So behältst du die Übersicht in dieser aufregenden Zeit.


 

Elternbriefe | Arbeitskreis Neue Erziehung e. V.

Der Arbeitskreis Neue Erziehung e. V. (ANE) gibt seit langer Zeit seine Elternbriefe heraus. Mit den insgesamt 46 kostenpflichtigen ANE-Elternbriefen erhalten junge Eltern alltagspraktische Informationen über Erziehungsfragen.

Du findest in jeder Ausgabe das, was dem Alter des Kindes entsprechend wichtig wird, von seiner Geburt an bis zum achten Geburtstag. Die Briefe werden genau passend zum Alter deines Kindes per Post nach Hause geschickt.

Die ANE-Elternbriefe kannst du kostenpflichtig als Abonnement oder einzeln bestellen.


 

Anträge und Online-Dienste

Wenn das Baby da ist

Die Zeit vor und nach der Geburt eines Kindes ist sehr spannend. Es gibt einige Dinge, um die du dich als Mutter oder Vater kümmern musst. Einiges hast du vielleicht schon erledigt, anderes steht noch an.

Wir geben dir eine kleine Übersicht, was in dieser Zeit wichtig ist:

  • Wochenbettbetreuung durch deine Hebamme und die Nachuntersuchung beim Frauenarzt/bei der Frauenärztin
  • Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen für dein Baby
  • Anmeldung des Kindes / Geburtsurkunde beantragen
  • Krankenversicherung für dein Baby / Familienversicherung
  • Kindergeld beantragen
  • Arbeitgeber informieren

Woran du denken musst:

  • Wochenbettbetreuung durch deine Hebamme
  • Nachuntersuchung beim Frauenarzt/bei der Frauenärztin
  • Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen für dein Baby
  • Anmeldung des Kindes / Geburtsurkunde beantragen
  • Krankenversicherung für dein Baby/Familienversicherung (Wende dich an deine Krankenkasse!)
  • Kindergeld beantragen

Woran du denken solltest, wenn es für deine Lebenssituation wichtig ist:

  • Arbeitgeber informieren
  • Elterngeld beantragen
  • Elternzeit beim Arbeitgeber einreichen
  • Lohnsteuermerkmale ändern (Steuerklasse, Kinderfreibetrag u.a.)

Weitere Lebenssituationen:

  • „Wenn du nicht verheiratet und/oder alleinerziehend bist“
  • „Wenn das Geld nicht reicht“

 

Wenn du nicht verheiratet und/oder alleinerziehend bist

Wenn du als Mutter oder Vater nicht verheiratet bist und/oder du alleinerziehend bist, bietet dir das Serviceportal Bremen alle Basisinformationen zu Verfahren, zuständigen Stellen, Fristen und ggf. Kosten – auch in englischer Sprache.

Für unverheiratete Paare sind Vaterschaftsanerkennung und das gemeinsame Sorgerecht bzw. die Sorgeerklärung wichtig.

Für Alleinerziehende ist es wichtig, das alleinige Sorgerecht zu beantragen. Außerdem kannst du in dieser Situation eine Beistandschaft beantragen, ggf. Unterhalt geltend machen, Unterhaltsvorschuss beantragen und deine Steuerklasse ändern.


 

Wenn das Geld nicht reicht

Ein Baby verändert vieles, oft auch die finanzielle Situation. Wenn du Hilfe benötigst, kannst du verschiedene Ermäßigungen und Zuschüsse erhalten.

Infotool Familienleistungen

Mit diesem Infotool für Familien vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kannst du prüfen, auf welche Familienleistungen du und deine Familie wahrscheinlich Anspruch haben.


 

Infos & Service: ELFE, Bürgertelefon, Familien-Wegweiser

Serviceportal Bremen

Zu allen Behördenangelegenheiten und Formalitäten findest du beim Serviceportal Bremen Basisinformationen zum Verfahren, die zuständigen Stellen, Fristen und ggf. Kosten – immer auch in englischer Sprache, oft auch in anderen Sprachen.


Bürgertelefon Bremen 115

Die Telefonnummer 115 ist der Kontakt in die Bremer Verwaltung. Hier kannst du Fragen stellen und Informationen erhalten. Alle Angelegenheiten werden beim ersten Kontakt erledigt oder, falls das nicht möglich ist, zur Bearbeitung weitergeleitet.

Telefonzeiten: Montag bis Freitag, 7 -18 Uhr


Familienportal (BMFSFJ)

Welche Familienleistungen gibt es und wo finde ich die passende Beratungsstelle vor Ort? Das Familienportal des Bundesfamilienministeriums informiert zuverlässig und aktuell über Familienleistungen, Antragsverfahren und gesetzliche Regelungen.


Einfach Leistungen für Eltern (ELFE)

Mit diesem Online-Dienst können Eltern in Bremen und Bremerhaven aktuell auf digitalem Weg…

  • Angaben zur Geburt deines Kindes machen,
  • den Namen deines Kindes benennen,
  • Kindergeld beantragen,
  • Kinderzuschlag beantragen,
  • Elterngeld beantragen und
  • Geburtsurkunden bestellen.

 

Einzelne Schritte: Kindergeld

Kindergeld bekommst du für dein Kind ab der Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs, wenn…

  • du dein Kind regelmäßig versorgst.
  • du und dein Kind euren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland habt.

Besondere Regelungen gelten für EU-Beschäftigte, für Deutsche, die im Ausland wohnen und für in Deutschland lebende Ausländer*innen, Menschen mit Fluchthintergrund und Asylbewerber*innen.

Wichtig:

Für ein Kind erhält nur eine Person das Kindergeld! Das bedeutet, das Kindergeld wird nur an ein Elternteil ausgezahlt.

Die Frist zur rückwirkenden Zahlung von Kindergeld beträgt sechs Monate. Beantrage dasKindergeld daher so schnell es geht!

Unter bestimmten Voraussetzungen kann es auch für Kinder ab 18 Jahren Kindergeld geben, u.a. wenn sich das Kind noch in einer Schul- oder Berufsausbildung befindet.

Das Kindergeld kannst du bei der Familienkasse (Agentur für Arbeit Bremen/Bremerhaven) oder digital beantragen.


 

Einzelne Schritte: Eltergeld und Elterngeld Plus

Elterngeld erhältst du als Mutter oder Vater, wenn du…

  • dein Kinder nach der Geburt selbst betreust und erziehst.
  • mit deinem Kind bzw. deinen Kindern in einem gemeinsamen Haushalt lebst.
  • deinen Wohnsitz bzw. gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hast.
  • nicht mehr als 32 Stunden in der Woche erwerbstätig bist.

Elterngeld soll dir ermöglichen, dein Kind zu erziehen und zu betreuen. Es schafft einen Ausgleich, falls du weniger Einkommen hast, weil du nach der Geburt zeitweise weniger oder gar nicht mehr arbeitest.

Dadurch hilft das Elterngeld, die finanzielle Lebensgrundlage von Familien zu sichern. Elterngeld bekommst du auch, wenn du vor der Geburt gar kein Einkommen hattest, z.B. als Student*in.

Elterngeld gibt es in drei Varianten:

  • Basis-Elterngeld
  • ElterngeldPlus
  • Partnerschaftsbonus

Wichtig: Veränderungen, die sich auf den Leistungsanspruch auswirken, z.B. eine neue Arbeitsstelle, müssen der Elterngeldstelle sofort mitgeteilt werden. Elterngeld wird höchstens für die letzten drei Lebensmonate vor dem Monat der Antragstellung rückwirkend gezahlt. Also beantrage das Elterngeld möglichst früh!


 

Einzelne Schritte: Kinderbetreuung

Wenn dein Kind mindestens ein Jahr alt ist, hat es einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung. Auch jüngere Kinder können bereits einen Anspruch haben, wenn du dein Kind nicht selbst betreuen kannst, weil du berufstätig bist.

Orte zur frühkindlichen Förderung sind:

  • Kindertagespflegestellen
    Kindertagespflegepersonen werden auch Tagesmutter oder Tagesvater genannt.
  • Tageseinrichtungen
    Dazu gehören KiTa Bremen, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände, Elternvereine und andere freie Träger.

Das Kita-Portal Bremen bietet dir alle wichtigen Informationen zur Anmeldung für einen Kinderbetreuungsplatz und eine Übersicht aller Kindertageseinrichtungen in der Stadt Bremen.

Für die Anmeldung brauchst du die Kinder-ID. Damit kannst du dein Kind bei einer Einrichtung anmelden.

Die Informationen im Kita-Portal gibt es in mehreren Sprachen, u.a. in englischer, französischer, bulgarischer, polnischer, russischer, türkischer und arabischer Sprache.