Das Hospiz Brücke ist ein Ort der Ruhe und Geborgenheit für schwerstkranke Menschen und ihre Zugehörigen in einer Jugendstilvilla mit großem Garten in Bremen-Walle.
Das Hospiz eröffnete 2002 als erstes stationäres Hospiz in Bremen und bietet acht Plätze. Schwerstkranke Menschen können hier gemeinsam mit ihren Zugehörigen selbstbestimmt ihren letzten Lebensweg gehen und würdevoll sterben. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende begleiten sie individuell nach dem Palliative-Care-Prinzip: Im Mittelpunkt stehen die Linderung von Beschwerden und möglichst weitgehende Symptomfreiheit. Das Haus ist offen für Menschen aller Kulturen, Religionen, Weltanschauungen, geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen.
Angebote
- Palliative Pflege und Begleitung: medizinisch, pflegerisch, psychosozial und spirituell; Gäste gestalten ihren Tagesablauf weiterhin selbst
- Seelsorge: für Gäste und Zugehörige, unabhängig von Religion und Weltanschauung
- Trauerbegleitung und -beratung: während des Aufenthalts und nach dem Tod, für ein einmaliges Gespräch oder regelmäßige Termine
- Abschiedsgestaltung: Zugehörige, auch Kinder, können den Abschied individuell mitgestalten
- Ehrenamtliche Begleitung: Gespräche, Spaziergänge, Vorlesen oder einfach da sein
Die Aufnahme erfolgt auf eigenen Wunsch. Angehörige können die Aufnahme gemeinsam mit der erkrankten Person anstoßen, indem sie den Sozialdienst der behandelnden Klinik oder die Hausarztpraxis bitten, dem Hospiz eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung zu schicken, und bei Fragen erreichen sie das Hospiz Brücke unter 0421 38 02 40.