Hilfe bei häuslicher Gewalt und Beziehungsgewalt
05.01.2026
Zum 1. Januar 2026 hat Frauensenatorin Claudia Bernhard zwei neue Beratungsstellen zum Schutz vor häuslicher Gewalt benannt: die Beratungs- und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt sowie Intervention.Plus. Betroffene sowie Täter und Täterinnen finden dort Unterstützung und Hilfe für ein gewaltfreies Leben. Die Beratungsstellen bieten spezialisierte Beratung und Intervention in Fällen häuslicher und Beziehungsgewalt auf Grundlage bundesweiter fachlicher Standards.
Beratung für Betroffene von Gewalt in der Beziehung
Gewalt ist keine Privatsache – wer von Gewalt in (Ex-)Partnerschaften betroffen ist, kann sich kostenfrei und vertraulich Hilfe holen. Bremer Betroffene finden in der Beratungs- und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt des Vereins für Innere Mission Unterstützung.
Die Beratenden eröffnen einen geschützten Raum für das Einordnen von Gewalterfahrungen und berücksichtigen Bedürfnisse und Selbstbestimmung gewaltbetroffener Frauen. Auch non-binäre, inter* und trans* Personen und Männer werden auf Wunsch anonym und vertraulich beraten. Über weitere Schritte entscheidet nur die betroffene Person selbst.
Intervention.plus stellt Arbeit mit Tätern und Täterinnen neu auf
Um Gewaltkreisläufe zu durchbrechen, setzt Täter- und Täterinnenarbeit dort an, wo die Gewalt entsteht – bei denen, die Gewalt ausüben. Das proaktive Beratungsangebot Intervention.Plus des Vereins Hoppenbank unterstützt Teilnehmende dabei, ihr Gewaltverhalten nachhaltig zu beenden. Ziel ist ein effektiver Schutz vor weiteren Gewaltvorfällen.
Kontaktdaten der Beratungsstellen
Für Betroffene:
Verein für Innere Mission in Bremen
Beratungs- und Interventionsstelle bei Beziehungsgewalt
Am Brill 2-4
28195 Bremen
Tel.: (0421) 349676767
E-Mail: interventionsstelle@inneremission-bremen.de
Für Täter und Täterinnen:
Hoppenbank e.V.
Intervention.Plus
Hastedter Heerstraße 290
28207 Bremen
Tel.: 0176 97728974
E-Mail: Intervention.Plus@hoppenbank-ev.de
Quelle: Senatspressestelle der Freien Hansestadt Bremen, Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Pressemitteilung, 23.12.2025