„Lesen öffnet Türen“ sorgt für Lesespaß an Bremer Grundschulen
30.10.2025
Aktion „Lesen öffnet Türen“ startet in nächste Runde
Nach dem Erfolg der ersten Aktion „Lesen öffnet Türen“ startet nun in die nächste Runde: Ziel einer Initiative des Weser-Kuriers, der Bremer Lesebande, der Bremer Leselust, 17 inhabergeführten Buchhandlungen und des Senators für Kinder und Bildung ist es, die Leseclubs an allen Bremer Grundschulen mit attraktiven, kindgerechten Büchern auszustatten und damit die Lesemotivation in der Hansestadt nachhaltig zu fördern.
Schulkinder vor Ort profitieren von Lesestoff
Im vergangenen Schuljahr wurden dank der Unterstützung von 17 Bremer Buchhandlungen, der Verlage Schünemann und Temmen sowie der Bremer Literaturstiftung insgesamt 672 Bücher im Wert von knapp 10.000 Euro an 84 Grundschulen übergeben.
Die Kinder vor Ort profitieren nun von spannendem Lesestoff, der speziell von Expertinnen und Experten ausgewählt wurde. Nun soll die Aktion wiederholt werden, die Initiator*innen hoffen auf eine noch größere Beteiligung.
Bücher entdecken, in fremde Welten eintauchen – und die sprachliche Entwicklung fördern
Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles: „In Bremer Grundschulen wird seit Einführung des Lesebands täglich gelesen. Unterhaltsame und fesselnde Geschichten motivieren Kinder, selbst ein Buch in die Hand zu nehmen.“
„Die Aktion ‚Lesen öffnet Türen‘ schafft genau das: Sie hilft den Bremer Grundschülerinnen und -schülern, regelmäßig neue Bücher für sich zu entdecken und in fremde Welten einzutauchen. Solche Erlebnisse sind wichtig, denn sie fördern die sprachliche Entwicklung“, so der neue Senator Rackles.
So funktioniert die Aktion:
Die Aktion lädt Bremerinnen und Bremer ein, ganz einfach mitzuwirken: Sie müssen nur ein von Expertinnen und Experten empfohlenes Buch aus einer Liste in einem der teilnehmenden Buchläden kaufen. Der Lesestoff wird anschließend an die Bremer Grundschulen gespendet – vor allem in Regionen, wo der Bedarf am größten ist.
Lesen: mehr als gute Deutschnoten
Lesen bedeutet mehr als gute Noten in Deutsch. Die Stiftung Lesen hat festgestellt, dass es in 29 Prozent der Haushalte weniger als zehn Bücher gibt, nur Zweidrittel der Eltern lesen ihren Kindern regelmäßig vor. Seit dem Start des Projekts Leseband im vergangenen Schuljahr lesen fast alle Kinder täglich bis zu 25 Minuten. Dabei ist neuer Lesestoff besonders gefragt.
Quelle: Senatspressestelle der Freien Hansestadt Bremen, Die Senator für Kinder und Bildung, Pressemitteilung, 27.10.2025