Projektmittel für stadtteilbezogene Familienarbeit stehen bereit

27.11.2025

50.000 Euro aus dem Integrationskonzept für stadtteilbezogene Familienarbeit

Mit dem Schwerpunkt der Integrationsarbeit mit und für geflüchtete Familien und Menschen mit Migrationsgeschichte werden auch 2026 wieder Mittel für Projekte bereitgestellt. Das Geld soll für Projekte verwendet werden, die geflüchteten Familien die Integration und Teilhabe im Stadtteil erleichtern, Begegnung zwischen geflüchteten Menschen und Stadtgesellschaft fördern und Familien in der Bewältigung ihres familiären Alltags unterstützen.

Familien mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte durch Teilhabe und Begegnung integrieren

Dabei wird zum Beispiel an Gesprächskreise, Elternkurse, Elternlotsinnen und -lotsen, Ausflüge oder Stadtteilrundgänge gedacht. Aber auch digitale Formate des Austausches und der Begegnung sind möglich. Es werden sowohl größere als auch kleinere Mikroprojekte gefördert (500 bis maximal 8.000 Euro).

Niedrigschwellig und nachhaltige Projekte für Familien

Die Projekte sollen sich insbesondere an Familien, Mütter, Väter und andere Erziehungsberechtigte mit Flucht- und/oder Migrationsgeschichte richten. Dabei sollen die Projekte den Bedarfen der Menschen im Stadtteil entsprechen, niedrigschwellig und nachhaltig sein. Beispiele für Projekte aus diesem Bereich sind Ausflüge mit Familien auf den Bauernhof oder auch Malkurse für alleinerziehende Personen.

Antrag auf Zuwendung jetzt stellen

Familienbezogen arbeitende Einrichtungen und Initiativen in den Stadtteilen, aber auch Träger, die stadtweit Angebote für die Integration von geflüchteten Familien initiieren wollen, können einen Antrag auf eine Zuwendung stellen. Die Antragsfrist endet am 7. Januar 2026. Zudem ist zu beachten, dass Projekte im Zeitraum 1. März 2026 bis 31. Dezember 2026 gefördert werden können.

Projektideen müssen bis 7. Januar eingereicht werden

Die Projektideen sind bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration; Referat 21 einzureichen. Der Antragsvordruck ist unter folgendem Link zu finden: www.soziales.bremen.de

Weitere Informationen gibt es bei Marina Jürgens, Telefon (0421) 361 – 10927, E-Mail marina.juergens@soziales.bremen.de.

Quelle: Senatspressestelle der Freien Hansestadt Bremen, Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Pressemitteilung, 26.11.2025