AWO Bremen

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Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Hansestadt Bremen e.V.

Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz: das sind die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt, einem von sechs Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.

Sie wurde 1919 von der Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin Marie Juchacz gegründet. Kurze Zeit später, im April 1920 nahm die AWO in Bremen ihre Arbeit auf. Treibende Kraft war die Sozialdemokratin Hanna Harder. Hanna Harder war eine von 18 Frauen, die als erste weibliche Abgeordnete in die Bremer Nationalversammlung gewählt wurden.

Beide Frauen setzten sich für die Ärmsten ein. Sie organisierten Volksküchen und Nähstuben, materielle Hilfen für Notleidende, Bildungs- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche und engagierten sich für die Rechte von Frauen. Hilfe zur Selbsthilfe war der Weg.

An der Grundidee der AWO hat sich in den vergangenen 100 Jahren nichts geändert. Seit dieser Zeit haben wir bei der AWO all jene Menschen im Blick, die aus unterschiedlichsten Gründen benachteiligt sind und deshalb in der Gesellschaft an den Rand gedrängt werden. Wir praktizieren Solidarität und stärken die Verantwortung der Menschen für die Gemeinschaft.

Und: Wir sind mit unseren sozialen Dienstleistungen für alle da. Die AWO Bremen steht zu ihren Grundwerten und setzt sich für eine solidarische und pluralistische Gesellschaftsordnung ein, in der alle Menschen die gleichen unangreifbaren Rechte haben.

Mit Stolz blicken wir deshalb zurück auf 100 Jahre Einsatz für Solidarität, Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Toleranz und freuen uns auf das vor uns liegende Jubiläumsjahr.


Angebote

Kinder – Jugend – Familie
„Kinder sind unsere Gegenwart und unsere Zukunft“ – nach diesem Motto betreibt die AWO Bremen Tageseinrichtungen für Kinder von null bis sechs Jahren. Daneben gibt es ein Hortangebot für Kinder bis zu 12 Jahren sowie eine Frühförderstelle zur ganzheitlichen Unterstützung von Kindern, die in ihrer Entwicklung verzögert sind.

Alle unsere Kindertageseinrichtungen verstehen sich als Zentren für die ganze Familie. Wir sind eingebunden in das bundesweite AWO-Angebot eines Elternservice. Wir finden auch für Ihr Kind das passende Betreuungsangebot. Die Älteren finden jede Menge Anregungen für ihre Freizeitgestaltung in unseren Jugendclubs und Jugendfreizeitheimen.

Wir bieten mit dem Funpark ein großes Gelände für Trendsportarten wie Skaten und Biken, aber auch für Fußball oder Volleyball. Mit unserem Jugendwerk kann man in den Ferien verreisen oder sich dort selbst engagieren.

Für von Gewalt bedrohte Frauen ist unser Frauenhaus ein Ort der Zuflucht. Die Mitarbeiterinnen dort helfen und unterstützen beim Weg in eine eigenständige Zukunft.

Angebote:

  • Kindertageseinrichtungen
  • Interdisziplinäre Frühförderstelle
  • Jugendclubs
  • Stationäre Jugendhilfe
  • Kompetenzlotsen
  • Ferienfreizeiten
  • Frauenhaus
  • Projekte
  • AWO-Eltern-Service für Unternehmen


Service und Pflege für Ältere
Unsere Angebote für Ältere orientieren sich am Leitbild der AWO. Unsere Prämisse ist: Von Menschen für Menschen – so viel Hilfe wie nötig, so viel Eigenständigkeit wie möglich.

Alle unsere Dienste unterliegen einem Qualitätsmanagement. Der Name „AWO“ ist Garant für qualitätsgeleitete Dienstleistungen mit besonderem Profil.
Wir verstehen unser Qualitätsmanagement als einen laufenden Prozess. So können wir flexibel auf gesetzliche Veränderungen und Marktbedingungen reagieren.

Unser Qualitätsmanagement setzt Maßstäbe für die Erbringung aller Dienstleistungen und reagiert frühzeitig auf die Ansprüche der Kunden. Die MitarbeiterInnen sind an den Veränderungsprozessen ständig beteiligt.

Die Angebote in der Pflege – ob ambulant oder stationär – sind durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.
Diese Pflegequalität wird jährlich überprüft. Zusätzlich sind die AWO-Häuser nach den besonderen Kriterien der AWO zertifiziert. Hierzu gehört vor allem die Orientierung an den grundlegenden Leitsätzen der AWO.

Die AWO Bremen hat ein Konzept zur Interkulturellen Öffnung aller Einrichtungen entwickelt. Menschen mit Migrationshintergrund finden bei uns kulturspezifische Angebote sowie mehrsprachige und interkulturell kompetente MitarbeiterInnen.

Angebote:

  • Servicewohnen
  • Häusliche Pflege
  • Tagespflege
  • Kurzzeit- und Verhinderungspflege
  • Pflegeeinrichtungen
  • Begegnungsstätten
  • Projekte
  • Hausnotruf
  • Essen auf Rädern


Psychosoziale Hilfen |
Behinderte Menschen – Psychisch Kranke – Suchtkranke
Alle Angebote im Bereich der psychosozialen Hilfen orientieren sich am Leitbild der AWO. Unsere Prämisse ist: Von Menschen für Menschen – so viel Hilfe wie nötig, so viel Eigenständigkeit wie möglich. Unter diesem Leitgedanken bieten wir für Menschen mit Beeinträchtigungen, einer Suchterkrankung oder einer psychischen Erkrankung ein abgestuftes Hilfeangebot.

Alle Dienste unterliegen unserem Qualitätsmanagement. Der Name „AWO“ ist Garant für qualitätsgeleitete Dienstleistungen mit besonderem Profil.

Wir verstehen unser Qualitätsmanagement als einen laufenden Prozess und reagieren flexibel auf gesetzliche Veränderungen und Marktbedingungen.

Unser Qualitätsmanagement setzt Maßstäbe für die Erbringung aller Dienstleistungen und reagiert frühzeitig auf die Ansprüche der Kunden. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind an den Veränderungsprozessen ständig beteiligt.

  • Behinderte Menschen – Psychisch Kranke – Suchtkranke
  • ISB – Individuelle Schwerstbehinderten-Betreuung

Asyl und Migration

Die AWO Bremen begleitet und unterstützt im Rahmen ihrer Beratungsstellen und Fachdienste seit über 45 Jahren zugewanderte Menschen aus vielen verschiedenen Herkunftsländern.

Begonnen hat alles 1966 mit einem Beratungszentrum für türkische Gastarbeiter. Später folgten Angebote für Arbeitsmigranten aus Jugoslawien und Tunesien. Mitte der 80er-Jahre kam die Aussiedlerberatung hinzu. In Folge des Reformprozesses in der Sowjetunion von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) und später dem Mauerfall kam es Anfang der 90er-Jahre zu einem Höhepunkt der Zuwanderung von Aussiedlern aus Polen und der ehemaligen Sowjetunion, von Aus- und Übersiedlern aus der ehemaligen DDR sowie von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Seither gehen die Zuwanderungszahlen auf Grund veränderter Rahmenbedingungen spürbar zurück, und die Integration der hier lebenden Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist die vorherrschende Aufgabe.

Der heutige Fachdienst Migration und Integration hat dabei zum Ziel, die Integrationschancen der zugewanderten Menschen zu verbessern und ihre Chancengleichheit und Partizipation zu fördern.

Für die AWO bedeutet das, die Angebote vorzuhalten, die schnell und passgenau die Bedürfnisse und Bedarfe der verschiedenen Zuwanderungsgruppen erfassen. Inhaltlich führte dabei der Weg von der Betreuung ausländischer Arbeitskräfte über die Unterbringung von Flüchtlingen und Aussiedlern bis hin zu Dienstleistungen für zugewanderte Menschen und deren Familien.

In all ihren Angeboten geht die AWO dabei vom Leitbild eines für sich selbst verantwortlichen Menschen aus, leistet „Hilfe zur Selbsthilfe“.

Heute arbeitet die AWO daran, alle ihre Einrichtungen und Dienste interkulturell zu öffen und den Zugang für zugewanderte Menschen und ihre Familien entsprechend ihres Bevölkerungsanteils zu gewährleisten.

Angebote:

  • Asyl – Unterkünfte und Betreuung
  • Beratungsstellen für Flüchtlinge
  • Integrationsberatung
  • Kurs- und Seminarangebote
  • Projekte Beruf-Integration