comeback gmbh | Gemeinnützige Gesellschaft im ambulanten Drogenhilfesystem

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Die comeback gmbh ist eine Gesellschaft im ambulanten Drogenhilfesystem in Bremen.

Unsere Kernkompetenzen liegen in der sozialen Arbeit mit differenzierten Hilfsangeboten für drogengefährdete und -abhängige Menschen im Bereich der niedrigschwelligen medizinischen und sozialen Regelversorgung.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht eine sowohl kooperative als auch kritische KlientInnenorientierung. Ausgehend von ihren persönlichen Ressourcen bieten wir KlientInnen Förderung, Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu gehören auch feste Bezugspunkte, klare Regeln und Strukturen. In allen Arbeitsbereichen der comeback gmbh werden KlientInnen angetroffen, deren Lebensbedingungen gehäuft von negativen Faktoren beeinflusst werden.

Für einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Menschen bestehen massive Einschränkungen in wichtigen Bereichen des Alltagslebens. Das betrifft Arbeit, Bildung, Wohnen, Gesundheit, Teilhabe am öffentlichen Leben etc. Die schlechten Lebensperspektiven durch Langzeitarbeitslosigkeit sowie durch die Suchtabhängigkeit und die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen führen zu Resignation und Passivität und zu einem Mangel an Selbstorganisation.

Die Arbeitsprinzipien der comeback gmbh

Aktivierung, Integration, Partizipation und Hilfe zur Selbsthilfe werden eingesetzt, um den vorhandenen sozialen Problemen und den strukturellen Defiziten im Hilfesystem effizient zu begegnen. Gemeinsam mit den KlientInnen werden positive Handlungsansätze im persönlichen, sozialen und im Bereich von Arbeit, Beschäftigung und tagesstrukturierenden Angeboten entwickelt und organisiert, mit dem Ziel, die Lebensqualität für die KlientInnen zu verbessern und Ihnen eine umfassende, möglichst gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen.


Angebote:

Ergänzendes Methadonprogramm

Überbrückungssubstitution

Medizinische Ambulanz

Die medizinische Ambulanz bietet medizinische Beratung und Behandlung. Sie kann von DrogenkonsumentInnen werktäglich, außer dienstags, zur aktuellen Behandlung oder in psychischen Krisensituationen aufgesucht werden. Die Räume der Ambulanz befinden sich in den Räumlichkeiten des Kontakt- und Beratungszentrums. Es werden überwiegend Menschen behandelt, die aufgrund ihre Gesamtproblematik zeitweilig oder dauerhaft nicht in der Lage sind, die ärztliche Regelversorgung in Anspruch zu nehmen.

Darüber hinaus finden psychiatrische und medizinische Kriseninterventionen statt, Erstbehandlungen von Notfällen in der Einrichtung und Beratung und Konsiliartätigkeiten für andere Träger statt. Der Schwerpunkt der Tätigkeit bezieht sich auf konsumtypische Erkrankungen, wie z.B. Entzündungen von Haut und Unterhaut, Thrombosen, Wunden, Abzessen oder Lebererkrankungen.

Psychosoziale Begleitung und Betreuung

Die Lebenssituation von opiatabhängigen Menschen ist hinsichtlich des Alters, der sozialen, physischen und psychischen Befindlichkeit heterogen. Daher richten sich die spezifischen Hilfen, die Substituierte benötigen, nach deren individueller Lebensphase und orientieren sich am Einzelfall. Die Vielfalt des Hilfebedarfs in den unterschiedlichen Lebensbereichen benötigt neben individueller Bedarfsanalyse häufig weiterführende Unterstützung anderer Institutionen. Organisation und Vermittlung dieser Hilfen sind zentrale Aufgaben der psychosozialen Begleitung und Betreuung.

Aus anfänglich kurzen, täglichen Kontakten sollen mittel- und / oder langfristig kontinuierliche Kontakte bis hin zu tagesstrukturierenden Angeboten und mittel- und / oder langfristig kontinuierliche Betreuungsverhältnisse entstehen.

Eltern PLUS

Das zentrale Angebot des Eltern Plus richtet sich an alle akut drogenabhängigen und substituierten schwangeren Frauen, Mütter und Eltern mit Kindern von 0 – 1 Jahr, mit dem Ziel, über die zusätzliche Bereitstellung von Hilfen die Substitution durch eine stringente Kontrolldichte und gezielte substitutionsbegleitende Hilfen fallkoordinierend zu begleiten, mit der Ausrichtung und Orientierung am Kindeswohl und unter Berücksichtigung der „Leitlinien und Verfahrensregeln für die Beratung und Betreuung drogenabhängiger schwangerer Frauen, Mütter und Eltern durch die Bremer Drogenhilfe“.


Telefonische Erreichbarkeit

Mo-Fr, 10-14 Uhr
Telefon: 0421 – 4600 610