Fluchtraum Bremen e.V.

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Engagement für junge Geflüchtete seit 2004

Fluchtraum Bremen e.V. setzt sich seit der Vereinsgründung in 2004 für die Belange junger Geflüchteter ein.

Schwerpunkte der Vereinsarbeit sind Beratung und Angebote für junge Geflüchtete zur Förderung von sozialer Teilhabe und Integration, die Vermittlung von ehrenamtlichen Mentoren- und Vormundschaften sowie die Schulung und Beratung für Ehrenamtliche und Fachkräfte.

Fluchtraum Bremen e.V. arbeitet eng vernetzt mit den zuständigen Stellen, Kooperationspartner:innen und Netzwerkpartner:innen. Der Verein engagiert sich mit anderen Akteur:innen für Kinder- und Jugendschutz und für diversitätssensible, rassismuskritische Begleitung von jungen Menschen mit Fluchterfahrung.

Der Verein hat derzeit ca. 155 Mitglieder:innen, von denen viele seit Beginn die Vereinsarbeit mittragen und sich selbst als Mentoren:innen und Vormund:innen engagieren.

Im Verein sind außerdem ca. 260 Bremer:innen ehrenamtlich aktiv. Sie engagieren sich als Mentori:nnen und Vormund:innen, im Beratungscafé und im Mädchentreff, als Lernpat:innen, als Lots:innen und in Projekten.

Fluchtraum Bremen e.V. ist als Träger der freien Jugendhilfe gem. § 75 SGB VIII anerkannt. Für sein Zentrum für Begegnung & Beratung erhält der Verein seit 2018 eine institutionelle Förderung durch die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport.

Fluchtraum Bremen e.V. ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband/Landesverband Bremen e. V. und im Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF); dort stellt der Verein über die Vorstandsvorsitzende die Landeskoordination Bremen.


Angebote:

Angebote für junge Geflüchtete
Beratung, Unterstützung im Alltag und bei den Hausaufgaben, Begleitung zu Terminen, Workshops, Exkursionen… Wir organisieren verschiedene Angebote und Aktivitäten für junge Geflüchtete

Einbindung von Ehrenamtlichen
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich bei Fluchtraum Bremen zu engagieren: als Mentor:in oder Vormund:in, im Beratungscafé, als ehrenamtliche Lots:in für die Begleitung zu Terminen…
Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Einbindung von Ehrenamtlichen.

Begegnung und Beratung
Seit 2018 baut der Verein mit Förderung durch die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport das Zentrum für Begegnung & Beratung auf. In dieser Anlaufstelle bündeln wir unsere Angebote für junge Geflüchtete, Ehrenamtliche und Fachkräfte.

Netzwerk und Kooperationen
Gemeinsam für junge Geflüchtete:  Wir arbeiten gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, Initiativen und Institutionnen in einem großen  Netzwerk mit regionalen und überregionalen Akteuren und  Kooperationspartnern.

Im Fokus unserer Arbeit: die Übergangsbegleitung junger Volljähriger
Vor dem Hintergrund der Entwicklungen seit 2016 (Rückgang des Zuzugs von unbegleiteten Minderjährigen, Umverteilung von umF, Reduzierung bzw. Wegfall der Jugendhilfe für junge Volljährige, etc.) rückt die Übergangsbegleitung von jungen Volljährigen zunehmend in den Fokus.

Volljährigkeit bedeutet für die jungen Menschen eine einschneidende Zäsur, da die Jugendhilfe sukzessive ausläuft. Der Übergang in die Verselbstständigung wird von den zuständigen Stellen vorbereitet, im Alltag stehen die sog. Careleaver dann jedoch oft allein vor den Anforderungen des Erwachsenwerdens.

Das gilt zumal für Jugendliche, die nie in der Jugendhilfe waren bzw. die mit ihren Familien nach Bremen kommen und durch ihre Familien wenig Unterstützung erhalten, da diese selbst die Integrationsanforderungen bewältigen müssen.

Für die jungen Menschen geht es um konkrete Alltagsbewältigung:

  • Wie finde ich einen Schul- oder Ausbildungsplatz?
  • Wie schaffe ich die Ausbildung?
  • Wo finde ich eine Wohnung?
  • Wie kann ich allein zurechtkommen?
  • Wie finde ich Kontakte zu Gleichaltrigen der Mehrheitsgesellschaft?
  • Wo kann ich mich einbringen?

Ausgehend von den wachsenden Anforderungen in der Übergangsbegleitung junger Geflüchteter hat der Verein in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen und relevanten Netzwerkpartnern ein Konzept für die Erweiterung seines Tätigkeitsfeldes entwickelt.

Seit 2018 erhält der Verein eine institutionelle Förderung der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport für das Zentrum für Begegnung und Beratung. Mit dem Zentrum ist eine Anlaufstelle für junge Menschen mit Fluchtgeschichte entstanden, die Ehrenamtliche in unterschiedliche Engagementformate einbindet und für Akteure aus der Jugend- und Flüchtlingsarbeit als Fachstelle ansprechbar ist.