KulturPflanzen e.V.

Zum Kontakt

KulturPflanzen e.V. ist seit 2013 Träger des öffentlichen Gemeinschaftsgartens „Ab geht die Lucie“ auf dem Lucie-Flechtmann-Platz in der Bremer Neustadt. Das ehrenamtliche Engagement des Vereins hat zu einer grundlegenden Umgestaltung des Platzes geführt: Das Pflaster des versiegelten Platzes wurde im Frühjahr 2018 entfernt und ein „echter“ Gemeinschaftsgarten konnte angelegt werden.

Seitdem kann im richtigen Boden gegärtnert werden. Außerdem werden seitdem kontinuierlich Umweltbildungsveranstaltungen für Kinder und Jugendliche im Garten angeboten, da es dafür nun auch eine Personalstelle gibt. Das Programm dafür wird halbjährlich veröffentlicht, sowohl auf der Homepage als auch hier.

Direkt gegenüber des Platzes befindet sich seit Januar 2018 das zweite Projekt des Vereins, die KlimaWerkStadt. Die KlimaWerkStadt ist ein nachbarschaftlicher Bildungsraum und vereint eine offene Werkstatt, ein regelmäßiges Repair Café, sowie einen Material-Fundus. Das vielseitige Programm thematisiert klimafreundliches Alltagshandeln in vielerlei Hinsicht: Neben ökologischen werden auch gesellschaftspolitische und soziale Fragen gestellt.

Ziel beider Projekte ist es, auf niedrigschwellige Weise Begegnung und Austausch im Stadtteil zu fördern, Alternativen zu unserer ressourcenintensiven Konsumgesellschaft aufzuzeigen sowie Menschen dazu zu motivieren umzudenken, selbst aktiv zu werden und sich für eine nachhaltige, zukunftsfähige Stadtentwicklung einzusetzen.

Die Lucies sind die Stadtgärtner*innen, die sich nicht nur um den Garten selbst, sondern auch um die organisatorischen Fragen drumherum kümmern. Wir sind eine Kerngruppe aus 10 – 20 Ehrenamtlichen, die sich je nach Kapazitäten unterschiedlich stark engagieren, durchschnittlich etwa 2-4 Stunden jede Woche.

Wir treffen uns alle zwei Wochen montags im Plenum zum Planen und jeden Sonntag im Garten. Neben dem Gärtnern kümmern wir uns ehrenamtlich um die Gartenplanung, Veranstaltungen, Materialbeschaffung und -entsorgung, Anträge und Finanzen, den Dialog mit den Behörden, Öffentlichkeitsarbeit, Emailanfragen… Es gibt immer was zu tun!