Rosenak-Haus

Im Mittelpunkt der Arbeit des SkF Bremen steht das Ziel, Frauen und Familien zu unterstützen und Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Wir bieten Beratung, Begleitung und Unterstützung für Schwangere, Alleinerziehende, Mütter und Väter in verschiedenen Lebenssituationen an. Gemeinsam mit dem Caritasverband Bremen betreiben wir das Pflegeheim Haus St. Elisabeth.

Wir arbeiten auf der Grundlage eines christlichen Menschenbildes und setzen uns für sozial benachteiligte Menschen ein. Unsere Angebote sind offen für alle Menschen unabhängig von Konfession und Nationalität. Aktuell werden sie auch von vielen Flüchtlingen in Anspruch genommen.

Der Verein entstand vor mehr als 100 Jahren durch die Initiative von ehrenamtlich tätigen Frauen. In dieser Tradition hat die Zusammenarbeit von hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen einen hohen Stellenwert.

Der Sozialdienst katholischer Frauen ist ein Frauenfachverband der sozialen Arbeit in der Kirche.


Seit Ende November ist das Rosenak-Haus in der Kolpingstraße 7 im Schnoor wieder mit Leben gefüllt. Das Haus wurde Anfang 2009 vom Caritasverband Bremen e.V. und dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) e.V., Ortsverein Bremen gekauft und im Laufe des Jahres renoviert. Nun stehen insgesamt acht Räume für die SkF-Geschäftsstelle und Beratungsdienste der beiden Wohlfahrtsverbände zur Verfügung. Montags bis freitags ist das Haus von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Hier beraten Mitarbeiterinnnen des SkF mehrfach in der Woche vormittags über Schwangerschaft und Mütterkuren. Darüber hinaus bietet der Caritasverband im Schnoor mehrere offene Sprechstunden an: Die Schuldnerberatung ist mittwochs von 10 bis 13 Uhr für überschuldete Bremer da. Dreimal wöchentlich können Menschen in Not vor- oder nachmittags in die Allgemeine Sozialberatung ohne Termin kommen. „Mit dem vergrößerten Standort im Schnoor bündeln SkF und Caritas die fachlichen Beratungsdienste mitten in der Bremer Innenstadt“, freut sich Caritasdirektor Martin Böckmann. Volker Jonas, Geschäftsführer des Sozialdienstes katholischer Frauen ist zufrieden: „Die längjährige Suche nach festen Räumlichkeiten für die Angebote des SkF sowie die Geschäftsstelle ist damit erfolgreich abgeschlossen. Dadurch sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und werden den Bedürfnissen und Anliegen unserer Klienten besser gerecht.“

Ins Rosenak-Haus ziehen auch die Kleiderkammern von SkF und Caritas zusammen. Die Kinderkleiderkammer des SkF richtet sich an Schwangere und jungen Familien in schwierigen finanziellen Lebenssituationen. Eltern haben mittwochs von 15 bis 16 Uhr die Möglichkeit gegen eine Schutzgebühr gebrauchte Erstausstattung sowie Kleidung für Kleinkinder günstig zu erwerben. Die Kleiderkammer der Caritas für Erwachsene gibt Kleidung montags und donnerstags von 14 bis 16 Uhr ebenfalls gegen eine Schutzgebühr aus. Gut erhaltene Kleidung für Kinder und Erwachsene kann zu den jeweiligen Öffnungszeiten der Kleiderkammern direkt im Rosenak-Haus abgegeben werden. Darüber hinaus wird weiterhin von montags bis Freitags im Caritas-Zentrum Bremen in Schwachhausen Bekleidung angenommen.

Das Rosenak-Haus hat seinen Namen vom ehemaligen Bremer Rabbiner Leopold Rosenak. Es liegt direkt neben dem Standort der ehemaligen Synagoge, die in der Pogromnacht im November 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde. Die Kellergewölbe und ein Büroraum werden dem Rosenak-Verein zur Nutzung zur Verfügung gestellt, damit dort nach und nach eine lebendige Erinnerungsstätte unter dem Motto „Erinnern, aufklären, begegnen“ entstehen kann. Der Schlüssel wird heute (3.12.) an Mitglieder des Vereins übergeben, so dass der Verein die von ihm gemieteten Büroräume beziehen kann. Caritasdirektor Böckmann ist die Zusammenarbeit mit dem Verein wichtig: „Caritas und SkF tragen hier an diesem Ort zur Erinnerung an das schreckliche Geschehen von vor 70 Jahren bei.“
Eine feierliche Eröffnung des Rosenak-Hauses wird im neuen Jahr stattfinden, wenn auch der Verein seine Räume vollständig bezogen hat und die Renovierungsmaßnahmen im Kellergewölbe abgeschlossen sind. Die Stadt hat eine baldige Bezuschussung für die Errichtung der Gedenkstätte fest zugesagt.

Sie erreichen die Beratungsdienste von SkF und Caritas unter der Telefonnummer: 0421 / 200 74 30. Mehr Informationen über die einzelnen Angebote finden Sie unter www.skf-bremen.de und www.caritas-bremen.de .

Öffnungszeiten

Montags bis Freitags

9.00 bis 12.00 Uhr