Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen

Zum Kontakt

Um die Vernetzung zum Thema Gesundheit auf Landesebene zu unterstützen, wurden die ersten Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) (ehem. „Regionale Knoten“) bereits im Jahr 2004 aufgebaut.

Auf Basis des Präventionsgesetzes von 2015 konnten die KGC seit 2016 in allen Bundesländern personell gestärkt und ausgebaut werden.

Ziele

Durch die Arbeit der Koordinierungsstelle (KGC) Bremen soll die gesundheitliche Chancengleichheit von Menschen in schwierigen Lebenslagen in Bremen und Bremerhaven gestärkt werden.

Dies umfasst:

  • die Sensibilisierung für das Thema Gesundheitliche Chancengleichheit, insbesondere für Gesundheitsförderung bei und mit vulnerablen Personengruppen,
  • die Sichtbarmachung und den Transfer von Impulsen aus der Wissenschaft sowie Projekten und Beispielen guter Praxis in der Gesundheitsförderung,
  • die Stärkung der kommunalen sowie stadtteilorientierten Gesundheitsförderung und Prävention,
  • die Unterstützung beim Aufbau kommunaler und stadtteilbezogener Netzwerkstrukturen zum Thema Gesundheit sowie der ressortübergreifenden Vernetzung zwischen bestehenden Angeboten und Strukturen und
  • die kontinuierliche Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Gesundheitsförderung und Prävention.

Maßnahmen

Zu den zentralen Aktivitäten der KGC Bremen gehören unter anderem die folgenden Handlungsschwerpunkte:

  • Kommunale Strategien und Netzwerke werden unterstützt:
    Dazu werden einerseits Akteur*innen qualifiziert, zum Beispiel durch Fortbildungen und Fachtagungen. Andererseits leistet die KGC Bremen Vernetzungsarbeit und unterstützt den Aufbau von Netzwerkstrukturen (zum Beispiel auf Stadtteilebene).
  • Regionale bzw. landesbezogene Netzwerke werden koordiniert und/oder es findet eine Kooperation mit ihnen statt:
    Die KGC Bremen koordiniert den Runden Tisch „Männergesundheit“ und arbeitet in verschiedenen Netzwerken mit. In diesem Rahmen bringt sie ihre Expertise zum Thema soziallagenbezogene Gesundheitsförderung ein.
  • Die Qualitätsentwicklung und -sicherung wird in der Gesundheitsförderung und Prävention angewendet und gestärkt:
    Dabei wird beispielsweise über Vorträge und dem Bereitstellen von Materialien Transparenz geschaffen, über Workshops und die Nutzung der Good-Practice-Kriterien werden Anreize zu einer Sensibilisierung und Qualifizierung geschaffen und erreicht. Weiterhin werden in der Fortbildungsreihe „Gesundheit konkret!“ praxisnahe Impulse gesetzt und diskutiert. Die KGC Bremen leistet Erstberatung zur Planung und Umsetzung von Maßnahmen und Projekten (zum Beispiel im Rahmen von Prozessebegleitung).
  • Die Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung im Land Bremen wird durch die KGC unterstützt. Dies erfolgt unter anderem durch die Mitwirkung und Teilnahme an Veranstaltungen des GKV-Bündnisses sowie durch die Beteiligung am Strategieforum Prävention des Landes Bremen und der GKV Lenkungsgruppe.
  • Einen weiteren zentralen Bestandteil stellt die Öffentlichkeitsarbeit dar. Hier hat sich der Online-Newsletter „Soziale Lage und Gesundheit“ als wichtiges Medium etabliert, um auf aktuelle Entwicklungen in diesem Themenfeld, auf Publikationen sowie Veranstaltungen hinzuweisen.

Die KGC Bremen ist Mitglied im bundesweiten Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit.

Förderer

  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aus Mitteln und im Auftrag des GKV-Bündnisses für Gesundheit.

Kooperationspartner*innen

  • BZgA
  • GKV-Bündnis für Gesundheit
  • Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e. V.
  • Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit in Bremen
  • Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit
  • Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Bremen

Weitere Informationen


Ansprechpersonen

Dirk Gansefort
dirk.gansefort@gesundheit-nds.de
0511 / 388 11 89 – 303

Nicole Tempel
nicole.tempel@gesundheit-nds.de
0511 / 388 11 89 – 301

Marle Wilhelm
marle.wilhelm@gesundheit-nds.de
0511 / 388 11 89 – 312

Martin Schumacher
martin.schumacher@gesundheit-nds.de
0511 / 388 11 89 – 124

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